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Unsere Großmütter hatten ja bei vielen Dingen recht. Aber eben nicht bei allen. Zum Beispiel, was den Genuss von Steinobst betrifft. Die größten Mythen zum Steinobst stehen jetzt auf dem Prüfstand:

Mythos 1: Wasser und Kirschen = Bauchweh

Wer Kirschen und anderes Steinobst isst und dazu Wasser trinkt, bekommt erstens Magenschmerzen und zweitens einen riesigen Blähbauch.

Stimmt's? Keineswegs. Es mag gestimmt haben, als Wasser noch nicht so rein war wie heute. Mit dem Steinobst hatte das aber nichts zu tun.

Mythos 2: Viele Kirschen auf einmal = Bauchweh

Wer übermäßig viele frische Kirschen isst, muss ebenfalls mit Bauchweh rechnen.

Stimmt's? Ja. Denn auf der Schale sitzen Keime, die sich nicht abwaschen lassen. Und diese sorgen bei massenhaftem Genuss für Bauchschmerzen.

Mythos 3: Steinobst gehört in den Kühlschrank

Viele glauben, dass Pfirsiche, Mangos, Nektarinen und Co. im Kühlschrank länger halten.

Stimmt's? Jein. Wenn es draußen wirklich heiß ist, verderben die Früchte im Kühlschrank natürlich nicht so schnell. Allerdings geht das Aroma schneller verloren und im Kühlschrank reifen die Früchte nicht mehr nach.

Mythos 4: Pflaumen wirken abführend

Wer Pflaumen in jeder Form zu sich nimmt, kommt nicht mehr von der Toilette herunter.

Stimmt's? Ja und nein. Ob frische oder getrocknete Pflaumen den Darm in Schwung bringen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die hohen Gehalte an Pektin – einem Ballaststoff – regen auf alle Fälle die Verdauung an.

Mythos 5: Kirschen mit Stielen halten länger

Kirschenstiele sorgen dafür, dass die Früchte länger genießbar sind.

Stimmt's? Auf jeden Fall! Der Übergang von Stiel zu Frucht ist bei Kirschen nämlich ein Einfallstor für Bakterien, die die Früchte schneller faulen lassen.

Mythos 6: Pflaumen mit weißem Film sind verdorben

Viele Pflaumen im Regal sind mit einem weißlichen Film überzogen, der wie Schimmel aussieht – also ist die Frucht schlecht.

Stimmt's? Auf keinen Fall! Dieser Duftfilm ist ein Zeichen von Qualität und schützt vielmehr vor Schimmel.

Mythos 7: Farbintensive Früchte sind reif

Die leuchtende Farbe von Nektarinen, Aprikosen und Co. wird als Zeichen dafür gesehen, dass die Früchte reif sind.

Stimmt's? Kommt darauf an. Reife Steinfrüchte aus der Pfirsichfamilie erkennt man eher an ihrem wunderbaren, sortentypischen Duft. Bei Kirschen spielt die Farbe allerdings tatsächlich eine Rolle.

Mythos 8: Steinobst reift nach

Es ist egal, ob das Obst beim Kauf schon perfekt ist, es wird eh noch einmal zu Hause nachreifen.

Stimmt's? Jein. Aprikosen reifen nicht nach, sie werden einfach faul. Bei Mangos kann die Reife unterstützt werden, indem die Frucht in Zeitungspapier gewickelt neben anderen Früchten lagert.

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