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Auberginen

Auberginen

Auberginen

Das auch Eierfrucht genannte Nachtschattengewächs stammt vermutlich aus Hinterindien. Tatsächlich brachte die Auberginenpflanze ursprünglich nur kleine, weiße Früchte hervor, die wie Eier aussahen. Erst durch langjährige Züchtungen entstand unter anderem die uns bekannte lila glänzende Aubergine. Sie gedeiht heute in vielen Ländern der Erde und wird bei uns vor allem aus Italien, Israel, Spanien, Frankreich, Nordafrika, aber auch aus Holland angeboten. Es gibt sie daher das ganze Jahr über frisch.

Das cremefarbene Fleisch der Auberginen hat keinen ausgeprägten Eigengeschmack, enthält jedoch eine Menge guter Wirkstoffe: Karotin, die Vitamine B1, B2, B3 sowie C, weiter Kalzium, Phosphor, Eisen, Magnesium und überdurchschnittlich viel Kalium. Bei all diesen guten Eigenschaften haben sie mit 24 kcal pro 100 g kaum Kalorien. Auberginen darf man nie roh verzehren, da sie – als Nachtschattengewächs – giftiges Solanin enthalten. Das Gemüse kann eingelegt, gekocht, geschmort, gegrillt oder ausgebacken werden. Besonders gut schmeckt es zusammen mit anderem Gemüse wie beispielsweise Tomaten oder gefüllt mit Hackfleisch, gewürzt mit frischen Kräutern, Knoblauch und Zitronensaft oder überbacken mit Käse.

Ein echter Klassiker mit Auberginen ist das griechische Moussaka, ein Auflaufgericht. Die Schale der Auberginen wird normalerweise mitgegart, da sie aufgrund ihrer Farbe sehr dekorativ ist. Spielt die Farbe keine Rolle, sollte man sie besser entfernen, da sie relativ hart ist. Die Kerne der Auberginen können mitgegessen werden. Wer den Auberginenscheiben vor dem Braten oder Ausbacken Wasser und Bitterstoffe entziehen möchte, bestreut sie mit etwas Salz, lässt sie dann 30 Minuten »schwitzen« und drückt sie anschließend gut aus. So vorbereitet nimmt die Aubergine weniger Fett beim Braten auf. Allerdings gehen dadurch auch wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Farbe und Form der Auberginen variieren je nach Sorte. So gibt es violette, weiße, cremefarbene, gestreifte und gelbe Früchte, eiförmige, runde oder rund-ovale, gurken- oder keulenförmige, von Eigröße bis zu 1 Kilo schwere. Die wenige Zentimeter großen Früchte der Sorte Slim Jim eignen sich besonders gut zum Einlegen in Öl.

Aubergine Rdk Gla Aim

Länglich ovale Aubergine und aufgeschnittene Aubergine

Mini Weisse Pala Slim Jim Aubergine Rdk Gla Ail

Mini-Aubergine, Slim Jim, die gestreifte Pala-Aubergine und weiße Auberginen

Nährwerte

pro 100 g

Energie 25 kcal
Eiweiß 1 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 6 g

 

Lagerung

 Auberginen sollte man so schnell wie möglich verbrauchen. Ein kühler Kellerraum eignet sich für die Lagerung am besten. Im Kühlschrank werden Auberginen schnell wabbelig.

Auberginen mit Zebrastreifen

Ohne Öl zubereitet, verlieren Auberginen an Aroma und Geschmack. Schält man die Frucht jedoch ganz, nimmt sie beim Braten zu viel Fett auf. Der türkischen Küche abgeschaut ist dieser Trick: Die Aubergine wird vor dem Braten der Länge nach »Zebra-artig« geschält. Der Effekt, wenn sie danach rundum gebraten wird: nur die geschälten Stellen nehmen Öl auf. Wer in Scheiben geschnittene Auberginen fettärmer braten möchte: Scheiben vorher mit Salz bestreuen, kurz ziehen lassen, abspülen, abtupfen und sparsam in Mehl wenden. Danach nehmen sie beim Braten nicht so viel Öl auf.  

Die besten Rezepte mit Auberginen

Gefüllt, als Auflauf oder würziger Dip – entdecke unsere besten Rezepte mit Auberginen.

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