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Brombeeren – Infos & Wissenswertes

Brombeeren.

Beim Brombeeren-Pflücken kannst du dir schnell ein paar Kratzer holen. Die Brombeere wächst nämlich in der Wildnis an dornigen Sträuchern. Aufgrund ihres intensiven Geschmacks ist die Frucht dennoch sehr beliebt. Wie du Brombeeren verarbeiten kannst, über welche Nährstoffe sie verfügen und woher sie eigentlich kommen, erfährst du hier.

Allgemeine Infos zu Brombeeren

Botaniker bezeichnen die Brombeere als sogenannte Sammelfrucht. Der Name kommt nicht etwa daher, dass du sie in der Wildnis sammeln kannst, sondern weil eine einzelne Brombeere eigentlich aus vielen kleinen Steinfrüchten besteht. Die einzelnen Gewächse sitzen jedoch so eng aneinander, dass sie später die Form einer Beere annehmen.

Ursprünglich stammen Brombeeren aus Europa, Asien und Amerika. Wo genau die kleinen schwarzen Früchte zuerst auftauchten, ist allerdings nicht bekannt. Sie wachsen vor allem in den ausgedehnten Wäldern der Nordhalbkugel. Heute hat sich der Kulturanbau etabliert. Die Hauptanbaugebiete liegen in Europa, Asien, Süd- und Nordamerika. Deutsche Brombeeren stammen meist aus dem Süden – dabei teilen sie sich die Anbaugebiete häufig mit den Weinreben.

Wann sind Brombeeren reif?

Die Erntezeit für Brombeeren startet in der Regel im Juli. Wie lange die Ernte dauert, hängt auch vom Wetter ab. Im Oktober ist meistens Schluss. Manchmal finden Sammler aber auch bis zum ersten Frost reife Früchte im Freien. Du erkennst eine reife Brombeere an ihrer tiefschwarzen Färbung und daran, dass sie sich leicht vom Strunk ablösen lässt.

Brombeeren.

Tipps zur Brombeerernte

Die Sträucher, an denen die Brombeeren wachsen, entwickeln mit der Zeit kräftige Dornen. Beim Brombeerpflücken ist also Vorsicht geboten. In manchen Regionen sind die Früchte deshalb auch als Kratzbeeren bekannt. Bei Brombeeren aus dem Kulturanbau gibt es dieses Problem nicht. Die Produzenten züchten die Dornen in der Regel weg.

Zwischen den Beeren aus der Kultur und den wilden Exemplaren besteht ein weiterer Unterschied: Wilde Brombeeren sind meist deutlich kleiner als die Verwandten aus der Zucht. Dafür punkten sie aber mit einem besonderen Aroma. Aus diesem Grund eignen sich die wilden Beeren vor allem für die Herstellung von Likören und anderen alkoholischen Getränken.

Übrigens gibt es auch eine Kreuzung aus Himbeere und Brombeere: die Logan-Beere. Sie ist nach dem Kalifornier Logan benannt, in dessen Garten sie im 19. Jahrhundert das erste Mal entdeckt wurde. Die Logan-Beere ist länglicher und größer als die Himbeere und besitzt eine rotbraune bis schwarzviolette Farbe. Sie ist besonders saftig und besitzt ein säuerliches Aroma.

Küchentipps für Brombeeren

Brombeeren sind aufgrund ihrer Zusammensetzung leicht anfällig für Schimmel. In Schälchen verpackte Beeren solltest du deshalb immer genau inspizieren. Kaufst du die Beeren lose, musst du dir um Schimmel keine Sorgen machen. Beim Selbersammeln findest du die besten Exemplare in tieferen Teilen von Wäldern. An Straßen oder Siedlungen gilt besondere Vorsicht, denn die feinen Haare der Brombeere fungieren als Fänger von Schmutzpartikeln.

Du solltest Brombeeren nach dem Kauf so schnell wie möglich verbrauchen. Sie bleiben selbst im Gemüsefach deines Kühlschranks nicht viel länger als zwei Tage frisch. Vor dem Verzehr schaust du dir die einzelnen Früchte genau an und sortierst faule Exemplare einfach aus. Vorsichtig waschen, in einem Sieb abtropfen lassen und schon kannst du die Brombeeren genießen. Pur oder zu einem Natur-Joghurt schmecken die schwarzen Beeren besonders gut. Du kannst sie aber auch zu einem leckeren Kompott einkochen, als Zutat für den Smoothie verwenden oder Backwaren mit ihnen dekorieren.

Nährstoffe von Brombeeren

Brombeeren gelten bei Kennern als klassische Waldbeeren. Reife Früchte sind äußerst saftig und verfügen über einen süß-säuerlichen Geschmack. Die dunkle Farbe der Beeren ist auf den Farbstoff mit dem Namen Anthocyan zurückzuführen. Dieser verleiht der Brombeere jedoch nicht nur ihr charakteristisches Aussehen, sondern bietet auch dem menschlichen Körper einige Vorteile. Anthocyane sollen Entzündungen lindern und sich positiv auf den Blutkreislauf auswirken. Zusätzlich ist in Brombeeren Pektin enthalten, das den Cholesterinspiegel im Gleichgewicht hält.

Auch wenn du auf eine ausgewogene Ernährung Wert legst, kannst du bedenkenlos zu Brombeeren greifen. Die Beeren sind mit etwa 36 kcal auf 100 g kalorienarm und auch der Fettgehalt ist mit 0,5 g gering. Trotzdem versorgen sie den Körper mit etwa 3,2 g Ballaststoffen. Brombeeren schmecken also nicht nur gut, sondern machen auch satt und regen die Verdauung an.

Der besondere Vorteil von Brombeeren wird allerdings beim Blick auf die Vitamin-Werte erkenntlich: 100 g Brombeeren verfügen über stolze 17 mg Vitamin C. Damit versorgen sie deinen Körper effektiver mit dem Vitamin, als es zum Beispiel die gleiche Menge Apfel tut. Zusätzlich verfügen Brombeeren über größere Mengen Vitamin E (0,7 mg), das gegen freie Radikale schützen kann. Ein hoher Gehalt an Beta-Carotin (270 µg pro 100 g) rundet den positiven Effekt der Brombeere ab.

Die besten Rezepte mit Brombeeren

Ob als Topping auf dem Kuchen, als Marmelade oder in einer sommerlichen Bowl – entdecke leckere Rezepte rund um die Brombeere.

Sponge Cake mit Beeren & Sahne
3 Zutaten im Angebot
  • Vegetarisch
1h 25min
Einfach
Brombeermarmelade
  • Laktosefrei
  • Vegan
  • Vegetarisch
45min
Einfach
Berry-Bowl
2 Zutaten im Angebot
  • Laktosefrei
  • Paleo
  • Clean Eating
3h 15min
Einfach
Joghurtbombe
1 Zutat im Angebot
  • Vegetarisch
  • Glutenfrei
12h 15min
Einfach