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Kiwibeere: die süß-milde Miniaturkiwi

Geschnittene Kiwibeeren auf einem Teller.

Kiwei, Kokuwa, Negri – diese Namen sagen dir nichts? Gemeint ist die Kiwibeere – eine kleine Frucht, die aussieht wie eine Miniaturkiwi und auch so ähnlich schmeckt. Noch sind Kiwibeeren bei uns relativ unbekannt – ein Grund mehr, sie zu probieren, wenn du die kleinen grüngelben Früchte im Supermarkt entdeckst. Aber woher kommen Kiwibeeren überhaupt? Sind sie wirklich mit Kiwis verwandt? Und wie gesund sind die Früchte?

Was sind Kiwibeeren?

Was wir als Kiwibeeren im Supermarkt kaufen, sind die Früchte des Scharfzähnigen Strahlengriffel (Actinidia arguta). Hinter diesem ungewöhnlichen Namen verbirgt sich eine Kletterpflanze, die ursprünglich aus Ostasien stammt und die zur Familie der Strahlengriffelgewächse zählt. Die Früchte, die wegen ihres süßen Geschmacks auch Honigbeeren genannt werden, sind eng mit der Kiwi verwandt.

Gut zu wissen

Kiwibeeren werden bei uns auch als Kiwei, Baby-Kiwi oder Kokuwa angeboten.

Kiwibeeren werden 2–3 cm groß und haben eine längliche, ovale Form. Im Gegensatz zur Kiwi ist die Schale der Kiwibeere meist glatt und grüngelb, bräunlich oder rot-violett gefärbt. Im Inneren der Frucht sitzen viele schwarze Samen. Ihr Geschmack erinnert an eine Mischung aus Kiwi und Stachelbeere: süß und sehr fruchtig, aber milder und weniger sauer als Kiwis. Im Supermarkt findest du Kiwibeeren meist abgepackt als frische Früchte. Du kannst sie entweder roh mit Schale oder z. B. als Zutat in Obstsalat, Smoothies, Bowls oder im Müsli genießen.

Herkunft und Vorkommen der Kiwibeere

Der Scharfzähnige Strahlengriffel ist eine Kletterpflanze, die vor allem in den Wäldern Chinas heimisch ist. Es gibt sowohl wildwachsende Arten als auch Kulturzüchtungen, die gezielt angebaut werden, um die Beeren zu ernten. In Japan und China kultiviert man Kiwibeeren schon lange, bei uns sind die Früchte relativ unbekannt. Das liegt vor allem daran, dass reife Kiwibeeren nur wenige Tage haltbar sind und sich nicht gut exportieren ließen.

Erst als Mitte der 1990er-Jahre Wissenschaftler die Kiwibeere mit der Kiwi kreuzten, entstanden Sorten, deren Früchte sich über längere Zeit lagern und transportieren ließen. Da der Strahlengriffel kühle Temperaturen viel besser verträgt als herkömmliche Kiwipflanzen, werden die Früchte vereinzelt auch in Deutschland angebaut, etwa in Bayern und Sachsen. In vielen Gärten wird der Strahlengriffel zudem als Zierpflanze kultiviert.

Anbau und Ernte von Kiwibeeren

Im Vergleich zu anderen tropischen Früchten wie Kiwis oder Ananas sind die Anbauflächen für Kiwibeeren sehr klein. Auf den Plantagen im Südosten Asiens werden die Pflanzen meist in der Nähe großer Bäume eingesetzt, an denen sie sich emporranken. Nach der Blüte im März/ April reifen die Kiwibeeren zwischen August und Oktober in kleinen Trauben an den Zweigen heran. Sie werden meist von Hand gepflückt, da die reifen Früchte sehr empfindlich sind. Da auch neuere Züchtungen nur begrenzt haltbar sind, werden die Kiwibeeren in der Regel leicht unreif geerntet und kommen unmittelbar nach der Ernte in den Handel, wo sie nachreifen.

Nährstoffe: Wie gesund sind Kiwibeeren?

Wie viele andere Früchte sind auch Kiwibeeren fettarm und reich an Kohlenhydraten. Ebenfalls typisch für Früchte ist der hohe Anteil an Ballaststoffen, der eine normale Verdauung unterstützt. Darüber hinaus sind Kiwibeeren vor allem für ihren Gehalt an Vitamin C und Vitamin E bekannt.

Auch die Mineralstoffe Kalium, Calcium und Magnesium sind in kleinen Mengen in Kiwibeeren enthalten.

Nährwerte für 100 g Kiwibeeren

Kalorien 

55 kcal 

Eiweiß 

0,7 g 

Fett 

0,2 g 

Kohlenhydrate 

7 g 

Ballaststoffe 

2,9 g 

Vitamin C 

51 mg 

Vitamin E 

5,2 mg 

Lagerung und Haltbarkeit von Kiwibeeren

Wenn du Kiwibeeren im Supermarkt kaufst, sind die kleinen Früchte häufig noch unreif. Bei Zimmertemperatur reifen sie innerhalb von wenigen Tagen nach – du erkennst das daran, dass das Fruchtfleisch bei Druck leicht nachgibt.

Reife Kiwibeeren solltest du im Gemüsefach deines Kühlschranks aufbewahren. Dort halten sie sich 4 – 6 Tage. Wenn du Kiwibeeren länger haltbar machen möchtest, kannst du die Früchte einfrieren. Tiefgekühlt kannst du sie bis zu vier Monate lagern.

Wie kann man Kiwibeeren in der Küche verwenden?

Kiwibeeren kannst du genauso vielseitig zubereiten wie Kiwis oder andere tropische Früchte. Du muss die Früchte weder schälen noch entkernen und kannst sie im Ganzen, geschnitten oder püriert genießen. Ihr süß-fruchtiger Geschmack kommt am besten als Frühstück, in Desserts und fruchtigen Snacks zur Geltung:

  • in selbstgemachten Smoothiesund Säften
  • geschnitten als Topping für Frühstücks-Bowls und Porridge

  • im Obstsalat

  • als Zutat in sommerlichen Obstkuchen und -torten

  • zu Müsli, Joghurt, Quark und Eiscreme

  • als Grütze oder Fruchtkompott

  • in selbstgemachten Marmeladen und Fruchtgelees

  • als Frucht-Chutney

Natürlich kannst du die vitaminreichen kleinen Früchte auch einfach pur genießen oder sie im Sommer einfrieren und als fruchtige „Eiswürfel“ im Getränk servieren.

Köstliche Rezepte, die du mit Kiwibeeren verfeinern kannst

Kiwi-Käsekuchen
  • Vegetarisch
  • Glutenfrei
1h 10min
Einfach
Erdbeere Banane Kiwi Smoothie
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Vegan
10min
Einfach
Exotischer Obstsalat
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Vegan
20min
Einfach
Cremige Smoothie Bowl
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Vegan
20min
Einfach