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Sesamöl – ein Klassiker der asiatischen und orientalischen Küche

Sesamöl.

In Asien und dem Nahen Osten hat Sesamöl einen ähnlichen Stellenwert wie Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Rapsöl in der hiesigen Küche. Während dunkles Sesamöl Salaten das gewisse Etwas verleiht, eignet sich helles Sesamöl ideal zum Frittieren und Braten. Erfahre, wie das Öl hergestellt wird und worauf du bei der Verwendung von Sesamöl achten solltest. 

Was ist Sesamöl?

Sesamöl wird aus den Samen der Sesampflanzegewonnen und hat besonders in Asien und im Orient eine lange Tradition. Es gibt zum einen helles Sesamöl, das einen hohen Rauchpunkt besitzt und sich gut erhitzen lässt, sowie dunkles Sesamöl, welches nicht zum Kochen verwendet werden sollte. Es hat allerdings einenintensiveren, nussigen Geschmack, der sich wunderbar zum Würzen von Speisen im Nachgang und für Salatdressings eignet. Dashelle Öl schmeckt hingegen neutraler, was es vielseitig in der Anwendung macht. 

Im Einzelhandel findest du helles Sesamöl häufig, dunkles Öl wird hingegen eher in Asia-Shops verkauft. Aus ihm lassen sich schmackhafte Dips und Soßenzubereiten, es verleiht aber auchGerichten aus dem Wok oder Suppendie nötige Würze. Helles Sesamöl wird hingegen gernezum Frittieren von Meeresfrüchten, Fleisch und Gemüse verwendet. Das Öl ist vor allem in China, Japan und arabischen Ländernweitverbreitet, erfreut sich aber auch hierzulande dank seiner guten Inhaltsstoffe immer größerer Beliebtheit. 

Gut zu wissen

In der indischen Ayurveda-Lehre wird Sesamöl gerne für Massagen verwendet. Es soll unter anderem gegen Schlafstörungen und bei Erschöpfung helfen. Manche Hersteller greifen für Hautpflegeprodukten auf das Öl zurück. 

Herkunft und Geschichte von Sesamöl

Die Sesampflanzestammt ursprünglich aus Ostafrika, von wo aus sie sich in andere Erdteile mit tropischem bis subtropischemKlimaverbreitet hat. Sie wird vor allem in Indien, China, Süd- und Mittelamerika angebaut. Das Öl aus den Samen der Pflanze genießt seit Jahrhunderten einen festen Platz in der asiatischen und orientalischen Küche. Wann genau man begann, Sesamöl herzustellen, lässt sich allerdings heute nicht mehr eindeutig klären. 

Herstellung von Sesamöl

Sesam wird vor allem in Indien, China, dem Sudan und Mexiko angebaut und bis heute in mühsamer Handarbeit geerntet. Jede Samenkapsel enthält rund 70 bis 100Samen, die allerdings nicht zur selben Zeit reif werden. Daher ist bei der Ernte viel Wissen und Fingerspitzengefühl gefragt.  

Um Sesamöl herzustellen, werden die Pflanzen im Ganzen geschnitten, getrocknet und geschüttelt, damit die Samen aus der Kapsel fallen. Je nachdem, ob helles oder dunkles Sesamöl hergestellt werden soll, unterscheiden sich die anschließenden Arbeitsschritte wie folgt:  

  • Helles Sesamöl: Die Samen werden meist raffiniert, das bedeutet, dass sie nach dem Pressen mit Lösungsmitteln behandelt werden. Dieses wird am Ende extrahiert, sodass helles Sesamöl zurückbleibt. Es ist besonders lange haltbar und lässt sich bis zu 200 Grad Celsius erhitzen. Der Geschmack des Öls ist neutral, da die Farb-, Geruchsstoffe und Aromen der Sesamsamen während der Raffination weitgehend verloren gehen.
  • Dunkles Sesamöl: Damit das Öl die dunkle Farbe erhält, werden die Samen zuerst geröstet, bevor sie kaltgepresst werden. Das gewonnene Öl hat einen würzigen und nussigen Geschmack mit leichten Röstaromen. Es sollte nicht erhitzt werden, eignet sich aber wunderbar zum Würzen.

Nährstoffe: Wie gesund ist Sesamöl?

Sesamöl hat – wie viele pflanzliche Speiseöleviele gute Eigenschaftenund versorgt dich mit gesunden Fetten. Es besteht zu rund 87 % aus ungesättigten Fettsäuren, allen voran die Omega-6-FettsäureLinolsäure. Ebenfalls im Öl enthalten: Lecithin und Vitamin E.  

Sehr nährstoffreich ist übrigens dunkles Sesamöl, da durch die Kaltpressung weniger Inhaltsstoffe verloren gehen als bei der Raffination zur Gewinnung von hellem Sesamöl. 

Nährwerte pro 100
ml Sesamöl
 

Nährstoffe 

Nährwerte pro 100 g 

Kalorien 

884 kcal 

Kohlenhydrate 

0 g 

Eiweiß 

200 mg 

Fett 

100 g 

davon Omega-6-Fettsäuren 

47,7 g 

Vitamin E 

370 μg 

Lagerung und Haltbarkeit von Sesamöl

Im Vergleich zu anderen Speiseölen ist Sesamöl recht lange haltbar, da es nicht allzu lichtempfindlich ist. Wichtig ist aber, dass die Flasche gut verschlossenwird, damit das Öl vor Sauerstoff geschützt und nicht ranzig wird. An einem kühlen und dunklen Ort hält sich das Öl so bis zu einem Jahr. Da dunkles Öl etwas empfindlicher ist, empfiehlt es sich, dieses im Kühlschrankaufzubewahren.

Verarbeitung von Sesamöl

Sesamöl ist eine echte Bereicherung für jede Küche, denn es lässt sich vielseitig einsetzen. Sowohl helles als auch dunklel Sesamöleignet sich hervorragend für Salatdressings, zum Verfeinern von Soßen und Dips.Es passtvor allem gut zuasiatischen und orientalischen Gerichten. Dunkles Sesamöl hat einen besonders würzigen Geschmack, während sich helles Sesamöl neutral an die unterschiedlichsten Lebensmittel und Gerichte anzupasst. 

Außerdem kann helles Öl im Gegensatz zumdunklen Öl erhitzt werden. Wenn du japanisches Tempuraherstellen möchtest, kannst du Gemüse, Fleisch oder Shrimps mit hellem Sesamöl frittieren. Es eignet sich auch hervorragendzum Anbraten, Kochen und Backen, da sein Rauchpunkt bei 200Grad Celsius liegt.  

Suppen oder Wok-Gerichtenkannst du vor dem Servieren mit einem Schuss dunklen Sesamölwürzen. Auch Couscous-Gerichten verleiht es eine aromatische Note mit leichten Röstaromen.

Köstliche Rezepte mit Sesamöl

Gebratene Nudeln mit Mungobohnensprossen
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
30min
Mittel
Cremiges Tofu-Gemüse
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Vegan
40min
Einfach
Bowl mit Brokkolisprossen
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Vegan
45min
Mittel