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Romanasalat: Alle Infos, Nährwerte & kreative Rezepte

Geschnittener Römersalat in einem Schälchen. Daneben liegt ein ganzer Strunk.

Viele kennen und lieben ihn aus dem Caesar Salad. Dabei lassen sich seine knackigen grünen Blätter mit etwas Fantasie überraschend vielseitig zubereiten.

Was ist Romanasalat?

Der Romanasalat (Lactuca sativa var. longifolia) zählt zur Gattung der Lattiche (Lactuca) und wird der Pflanzenart der Gartensalate zugeordnet.

Typisch für diesen Salat sind seine länglichen, ovalen bis elliptischen Köpfe mit kräftigen grünen Blättern, die an den Außenrändern gewellt sind. Romanasalat wird bis zu 40 Zentimeter groß und 300 Gramm schwer. Ein weiteres charakteristisches Merkmal sind die sehr festen und recht dicken Mittelrippen, die ausgeprägter sind als bei anderen Salaten.

Es gibt viele verschiedene Romanasorten, die sich optisch und geschmacklich etwas unterscheiden können. Bei Hobbygärtnern ist die robuste Sorte „Valmaine“ beliebt, die sich sowohl für den Frühsommer- als auch den Herbstanbau eignet. Weitere bekannten Varianten sind „Kasseler Strünkchen“, „Remus“ und „Paris Island Cos“.

Im Handel wird der Gartensalat in der Regel nur nach seiner Größe unterschieden. Er wird als normaler Romana oder Mini-Romana verkauft. Letzterer bildet deutlich kleinere Köpfe aus.

Ist Romana dasselbe wie Römersalat?

Ja, Römersalat ist ein anderer Begriff für den Romana. Weitere Bezeichnungen sind Römischer Salat, Kochsalat, Lattuga und Bindesalat. In der deutschsprachigen Schweiz wird auch der Begriff Lattich verwendet.

Gut zu wissen

Den Namen Bindesalat verdankt der Romana seiner ursprünglichen Form: Früher wuchsen die Blätter eher locker und wurden von Hand zusammengebunden, um das innere Salatherz zu schützen, es hell und saftig zu erhalten. Bei heutigen Züchtungen ist das nicht mehr nötig, da die Salatköpfe geschlossener und insgesamt aufrechter wachsen.  

Sind Salatherzen immer Römersalat?

Salatherzen können von unterschiedlichen Salatsorten stammen. Meist handelt es sich um den inneren Teil von Kopfsalat oder Römersalat. Diese Salatkerne sind oft ähnlich wie ein Herz geformt, was ihnen ihren Namen einbrachte. Geschmacklich sind Salatherzen im Vergleich zum restlichen Kopf milder und haben eine besonders zarte Konsistenz.

Wie schmeckt Romana?

Die äußeren Salatblätter sind feinherb und können leicht bitter schmecken. Die Bitternoten entstehen durch den Milchsaft, den der Lattichsalat bildet. Er enthält die Bitterstoffe Lactucin und Lactucopicrin.

Die Salatblätter sind deutlich knackiger und würziger als die von Kopfsalat oder Eisbergsalat.

Wann hat Romanasalat Saison?

Von Mai bis in den November sind die grünen Köpfchen frisch vom Freiland erhältlich. Die im Mai erhältlichen Exemplare stammen aber häufig noch aus geschütztem Anbau, wurden also mit Folie oder Vlies bedeckt gezogen.

Außerhalb der Freilandsaison erfolgen Pflanzung, Anbau und Ernte im Gewächshaus. Dadurch ist der leckere Kochsalat ganzjährig erhältlich.

Wie gesund ist Romanasalat?

Zu einem Großteil (rund 92 Prozent) bestehen die Salatköpfe aus Wasser, das macht sie ausgesprochen fett-, kohlenhydrat- und kalorienarm.  Ein paar gute Nährstoffe tummeln sich auch im frischen Blattgrün – vor allem Vitamin C. Mit rund 24 Milligramm pro 100 Gramm kann der Romana zwar nicht mit Zitrusfrüchten oder Beeren mithalten. Bei den Gartensalaten hat er die Nase aber ganz weit vorn.

Romanasalat: Kalorien & Nährwerte

Nährwerte pro 100 g

 

kcal

16 kcal

Fett

0,2 g

Kohlenhydrate

1,7 g

Eiweiß

1,6 g

Wie kann man Römersalat zubereiten?

Vielen ist der Blattsalat nur als Rohkost in den unterschiedlichsten Salatvarianten bekannt. Besonders beliebt ist beispielsweise die Zubereitung als Caesar Salad mit Parmesan und Croûtons.

Durch seine kräftigen Blätter weicht der Romana nicht allzu schnell auf, eignet sich daher auch hervorragend für Schichtsalate und als Extra auf Sandwiches.

Die besten Dressings zu Romanasalat

Der leicht herbe Salat passt zu nahezu allen Dressings. Er verträgt sich gut mit cremigen Sößchen auf Basis von Sahne, Mayonnaise oder saurer Sahne. Dank seiner herben Noten kann er auch gut mit fruchtigen Salatdressings mithalten, die beispielsweise mit Mango oder Himbeeren zubereitet wurden. Als simpler Beilagensalat wird er meist mit einer einfachen Vinaigrette angemacht.

Warme Romanasalat-Rezepte

Seinen Beinamen „Kochsalat“ trägt Romana nicht umsonst: Er lässt sich auch in der warmen Küche überraschend vielseitig einsetzen. In Österreich ist es üblich, die Blätter wie Spinat oder Kohl zu dünsten und als Beilage zu servieren. Ebenso kann Romanasalat gebraten und geschmort werden.

Bei Sorten mit sehr fleischigen Stängeln (etwa dem „Kasseler Strünkchen“), können diese wie Spargel gegart werden. Am besten schmecken sie mit etwas Butter und Salz verfeinert. Auch lecker: Den ganzen Salatkopf längs vierteln, kurz in Brühe dünsten, gründlich abtropfen lassen und im Ofen mit Käse überbacken.

Romanasalat kaufen & lagern

Frischen Blattsalat erkennt man an unversehrten, saftigen und gleichmäßig gefärbten Blättern sowie einem saftigen Strunk. Römischer Salat im Ganzen wird meist lose verkauft, die zarten Salatherzen bekommt man in der Regel in Zweier- oder Dreierpacks.

In jedem Fall gilt: Am besten hält Römersalat, wenn man ihn in ein feuchtes Geschirrtuch schlägt und in einen Plastik- bzw. Gefrierbeutel gibt. So bleibt er im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tageknackfrisch.

Leckere Rezeptideen mit Romanasalat

Sommerbowl
  • Vegetarisch
45min
Einfach
Gemüse-Brot-Salat
1 Zutat im Angebot
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
55min
Mittel
Salatpizza
    35min
    Einfach

    FAQ

    • Können Meerschweinchen Romanasalat essen?

      Die Salatart eignet sich sehr gut als Futtersalat für Meerschweinchen und Kaninchen. Da die äußeren Blätter von konventionell angebauten Pflanzen Pestizide enthalten können, werden sie am besten von dem Schnittsalat entfernt, bevor er an die Nager verfüttert wird.

    • Wie schmeckt Mini-Romanasalat?

      Die Mini-Variante des Römersalats (Lactuca sativa var. longifolia) bildet kleinere Köpfe aus, ähnelt im Geschmack aber dem großen Original. Einziger Unterschied: Die „Kleinen“ sind etwas weniger bitter.   

    • Wann sollte man Romanasalat säen?

      Die beste Zeit für eine Direktsaat im Freiland ist von April bis Juli. Der Salat gedeiht am besten an sonnigen Standorten auf humösen, nährstoffreichen Böden.

      Das Saatgut eignet sich auch gut für eine Voranzucht unter Glas. Diese kann bereits ab Februar vorgenommen werden, um dann nach dem letzten Frost die Jungpflanzen ins Freiland umzusetzen.

      Eine Pflanzung im Gewächshaus ist ebenfalls problemlos möglich.

    • Wie wird Romanasalat geerntet?

      Wenn die Pflanzen eine Größe von 30 bis 40 cm erreicht haben, kann man sie ernten. Sie werden als Schnittsalat direkt über der Erdoberfläche abgeschnitten.