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Salzwasserfische

Salzwasserfische

Ob Scholle, Dorsch oder die Kieler Sprotte – Fisch ist ein Lebensmittel, das sich gut für eine bewusste Ernährung eignet. Doch nicht jeder Fisch ist gleich. Da Salzwasserfische einen anderen Lebensraum haben als ihre Verwandten aus dem Süßwasser, unterscheiden sie sich auch in Geschmack und Konsistenz. Doch welche Fische zählen zu den Salzwasserfischen und woher stammen die Tiere? Das und wie du Salzwasserfische am besten zubereitest, erfährst du im Folgenden.

Was sind Salzwasserfische?

Salzwasserfische wurden nach ihrem Lebensraum benannt. Sie schwimmen durch die salzigen Gewässer der Erde. Das bedeutet, dass ihre Heimat vor allem die Ozeane rund um den Globus sind. Es gibt allerdings auch einige Seen im Landesinneren, die salziges Wasser enthalten und einen entsprechenden Fischbestand haben. Ein Beispiel ist der Rudolfsee in Afrika.

Ihnen gegenüber stehen die Süßwasserfische, die vorwiegend in Flüssen und Seen zu finden sind. Doch Arten wie Aal oder Lachs haben sich angepasst und können sowohl in Salz- als auch in Süßwasser leben.

Salzwasserfische sind aufgrund ihres Lebensraumes eine klassische Spezialität der Küstenregionen. In der Regel werden sie von Fischkuttern oder größeren Trawlern mit Netzen gefangen. Vereinzelt wirst du sogar noch Reusen in direkter Küstennähe finden. In Deutschland werden Salzwasserfische in der Nord- und Ostsee gefangen. Fischarten aus anderen Meeren sind Importware.

Heringsfische

Hering

Einer der beliebtesten Salzwasserfische ist der Hering. Sein Lebensraum ist der Nordatlantik und der Nordpazifik. Dort bewegt er sich in großen Schwärmen fort, die ihn vor Fressfeinden schützen. Der Hering entfaltet den Geschmack seines vorwiegend weißen Fleisches im frischen Zustand besonders gut. Dann kannst du ihn braten oder grillen. Ansonsten lässt sich der Hering auch gut räuchern, einlegen oder zu Matjes weiterverarbeiten.

Sardine

In den Küchen der Mittelmeerregionen von Spanien, Italien oder Frankreich ist die Sardine Dauergast. Sie ist dem Hering in Größe und Aussehen sehr ähnlich. Die Südeuropäer bereiten die Fische vor allem auf dem Grill zu. Der herzhafte Geschmack passt perfekt zu mediterranen Gerichten. Um Sardinen länger haltbar zu machen, verarbeiten Produzenten den Fisch außerdem zu Öl-Sardinen aus der Konservendose.

Sardelle

Die kleinsten essbaren Vertreter unter den Heringsfischen findest du zum Teil auch unter dem Namen Anchovis. Mit Salz und Öl wird aus den Fischen ein eingelegter Snack. Außerdem finden Sardellen ihren Weg in würzige Soßen oder als Belag auf der Pizza.

Sprotte

Die Schwarmfische leben vor allem in den Küstenregionen im Nordatlantik, also auch in der Nord- und Ostsee. Sie sind kleiner als der Hering und werden nach dem Fang als ganzer Fisch geräuchert. Als Kieler Sprotten gelangten sie einst als norddeutsche Delikatesse zu ungeahntem Weltruhm.

Dorschartige

Seehecht

Seehechte kommen in allen Ozeanen vor. Sie ähneln ihrem Namensvetter aus dem Süßwasser vor allem optisch. Seehechte haben weißes, festes Fleisch, das hierzulande oft zu Tiefkühlprodukten wie Fischstäbchen weiterverarbeitet wird. Das Filet schmeckt aber auch frisch zubereitet und hat ein dezentes Aroma.

Seelachs

Dieser Fisch ist auch als Köhler bekannt. Der Name ergibt sich aus der charakteristischen schwarzen Farbe im Inneren der Mundöffnung. Der Seelachs schmeckt mild würzig und verfügt über kräftiges, weißes Fleisch. Er ist in Deutschland sehr beliebt und wird oft als Filetstück mit Gemüse angeboten.

Pollack

Er sieht dem Seelachs sehr ähnlich, ist aber oft nur Beifang und kulinarisch nicht so häufig verbreitet. Das Fleisch wird nach der Zubereitung trockener als das des Köhlers. Aus den Filets entsteht tiefgefrorene Ware, die du zum Beispiel für Aufläufe nutzen kannst.

Blauleng

Der lang gezogene Fisch lebt vor allem in den kalten Gewässern Skandinaviens. Das feste Fleisch ist besonders fettarm und hat einen hohen Proteingehalt. In Deutschland findest du Blauleng als Filetstück in frischer oder tiefgefrorener Form.

Kabeljau

Hierzulande ist der Kabeljau als Speisefisch sehr beliebt. Er kommt ursprünglich aus dem Nordatlantik und hat sich von Skandinavien bis nach Kanada verbreitet. Geschmacklich präsentiert sich der Kabeljau aber eher dezent und sollte am besten mit Haut zubereitet werden.

Barsche

Wolfsbarsch

Auch als Loup de Mer bekannt, stammt der Wolfsbarsch vor allem aus dem Mittelmeer. Sein feiner Geschmack macht ihn zu einem beliebten Lebensmittel in der Spitzenküche. Du kannst ihn in der Pfanne garen, schonend im Salzmantel oder im Ofen mit mediterranem Gemüse backen.

Rotbarbe

Dieser Fisch macht seinem Namen alle Ehre, denn seine Haut glänzt in einem tiefen Rot. Die Barben leben unter anderem im Schwarzen Meer, aber auch im Ärmelkanal. Das Fleisch solltest du schonend zubereiten und dann ganz simpel mit ein paar Spritzern Zitronensaft genießen.

Snapper

Die Raubfische stammen aus den Gewässern rund um die Tropen und haben es vor allem den US-Amerikanern angetan. Das Fleisch der Snapper hat eine feste Konsistenz und verfügt nur über wenige große Gräten. Snapper schmecken häufig sogar Personen, die ansonsten keinen Fisch essen.

Makrelen

Makrele

Die Fische sind geformt wie ein Torpedo und stecken voller wertvoller Omega-3-Fettsäuren. Ihre Fanggründe befinden sich im Nordatlantik. Bei der Zubereitung hat sich das Räuchern über die Jahre durchgesetzt.

Zwei Makrelen liegen auf einem Tisch, verschiedene Kräuter darum

Thunfisch

Auch die Thunfische gehören zur Familie der Makrelen. Es gibt verschiedene Arten mit ganz unterschiedlichen Lebensräumen. So kommt der Gelbflossen-Thunfisch zum Beispiel nur in tropischen Regionen vor. Das Fleisch kann eine satte rote Farbe annehmen. Thunfischsteak vom Grill ist ein ergiebiger Proteinlieferant.

Pomfret

Diese Makrelenart findest du auch unter dem Namen Brachsenmakrele. Sie ist in den tieferen Regionen des Atlantiks zu Hause und steht vor allem in Spanien auf dem Speiseplan. Das feste Fleisch eignet sich für eine ganze Reihe von Zubereitungsarten. Pomfret kann auch problemlos frittiert werden.

Weitere Salzwasserfische

Dorade

Die Mittelmeerbewohner gehören der Familie der Meerbrassen an und werden in Deutschland oft als Goldbrasse bezeichnet. Zu den Fangorten gehören unter anderem Ägypten und die Türkei. Die Dorade wird meist im Ganzen zubereitet und mit frischen Kräutern und Zitronen serviert.

Scholle

Die Plattfische sind hierzulande extrem beliebt. Sie leben in der Nord- und Ostsee und gelten daher als einheimischer Fisch. Aufgrund ihrer Größe liefern die Schollen ergiebige Filets, die aus festem Fleisch mit einem intensiven Geschmack bestehen. Bei der Zubereitung solltest du die Filets in einer Pfanne mit reichlich Butter knusprig ausbacken.

Rotbarsch

Die Fische gehören zu den Stachelköpfen und leben vor allem vor Island, Grönland und Großbritannien. Das weiße Fleisch hat ein herzhaftes Aroma. Da das Fleisch leicht auseinanderfällt, panierst du Rotbarsch am besten vor dem Zubereiten.

Seeteufel

Optisch hält der Fisch, was sein Name verspricht. Er sieht nicht besonders ansprechend aus. Das Fleisch des Seeteufels ist hingegen umso schmackhafter. Zudem ist es bis auf die Wirbelsäule fast grätenfrei. Das feste Fleisch behält bei jeder Zubereitungsmethode seine Form. Du solltest aber vor dem Garen die Haut entfernen.

Welche Nährstoffe liefern Salzwasserfische?

Salzwasserfische, beziehungsweise Fische im Allgemeinen, gelten als gute Nahrungsgrundlage für einen bewussten Lebensstil. Die Meeresbewohner versorgen dich mit einer Menge nützlicher Nährstoffe. Allen voran stärkt das im Fisch enthaltene Fett deinen Körper. Je nach Art und entsprechendem Fettgehalt liefern die Tiere wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Außerdem sind die enthaltenen Proteine leicht zu verdauen und helfen beim Muskelaufbau. Auch reichlich Vitamine sind in den Tieren vorhanden.

Ein besonderer Faktor bei Seefisch: Das Fleisch der Schuppenträger enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente – allen voran Jod. Mit einer großen Portion Fisch deckst du also leicht deinen Tagesbedarf. Jod kommt von Natur aus nur in wenigen anderen Lebensmitteln in größeren Mengen vor. Es hilft zum Beispiel deiner Schilddrüse und ist äußerst wichtig für den Körper.

Wie kannst du Salzwasserfische zubereiten?

Die wertvollen Nährstoffe sind nicht der einzige Vorteil am Salzwasserfisch. Durch die vielen Arten in unterschiedlichen Größen und dem verschiedenen Fleischgehalt bleibst du auch bei den Garmethoden flexibel. Du kannst das Fleisch zum Beispiel in der Pfanne braten, im Ofen backen oder über offenem Feuer grillen. Auch dünsten, kochen oder frittieren ist möglich. Zu den ausgefallenen Methoden gehört das Garen in einer festen Salzkruste. In der asiatischen Küche werden Arten wie der Thunfisch auch roh für Sushi verwendet.

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