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Muskatkürbis – das Herbstgemüse mit würzigem Geschmack

Ein halber Muskatkürbis.

Mit seiner leuchtend orangen Schale ist Muskatkürbis nicht nur an Halloween ein echter Augenschmaus. Er zaubert Farbe auf den Teller und sorgt mit seinem würzigen Aroma für köstliche Momente. Doch woran erkennt man einen reifen Muskatkürbis? Alle Infos erfährst du hier.

Was ist Muskatkürbis?

Zusammen mit dem Butternut-Kürbis gehört der Muskatkürbis zu den sogenannten Moschuskürbissen. Er hat einen beindruckenden Durchmesser von 50 Zentimetern und kann bis zu 40 Kilogramm auf die Waage bringen. Die weiche Schale des runden Herbstgemüses hat eine leuchtend orange Farbe, die mit zunehmendem Reifegrad hellbraun wird.

Der Name ist beim Muskatkürbis Programm, denn sein gelbes bis orangerotes Fruchtfleisch hat eine angenehme Muskatnote und ist leicht säuerlich. Am besten schmeckt er, wenn er noch nicht ganz ausgereift ist. Er hat weniger Kerne als andere Speisekürbisse und lässt sich daher schnell verarbeiten. Die dünne Schale solltest du allerdings lieber entfernen.

Herkunft des Muskatkürbis

Ursprünglich stammt der Muskatkürbis aus Mittel- und Südamerika, wo er bereits seit 4.000 Jahren bekannt ist. Man geht davon aus, dass ihn bereits die dortigen Ureinwohner:innen angebaut haben und er sich bis in den Süden Nordamerikas verbreitet hat. Europäische Siedler:innen sollen ihn im 16. Jahrhundert für sich entdeckt und in die alte Heimat gebracht haben.

In den USA wurde er besonders im 20. Jahrhundert populär und wird aufgrund seiner Größe nicht nur gern gegessen, sondern an Halloween auch als Zierkürbis genutzt: Zur Dekoration schnitzt man gerne lustige oder gruselige Fratzen in die Schale ausgehöhlter Kürbisse. Inzwischen wird er in fast allen Ländern mit warmem bis tropischem Klima angebaut.

Anbau von Muskatkürbis

Am besten gedeiht der Muskatkürbis an einem sonnigen Standort, denn er benötigt mindestens sechs Sonnenstunden pro Tag. Der Boden sollte feucht, aber nicht zu nass sein. Auch wenn er am besten in tropischem Klima gedeiht, wächst das resistente Kürbisgewächs auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Die Aussaat erfolgt hierzulande im Frühjahr, sodass er pünktlich zum Herbst ab Septembergeerntet werden kann. Da er am besten schmeckt, wenn er noch nicht ganz ausgereift ist, wird er dunkelgrün geerntet. Im Handel lohnt es sich also, zu diesen Exemplaren zu greifen. Doch keine Sorge: Mit steigendem Reifegrad färbt sich seine Schale orange bis hellbraun.

Nährstoffe: Wie gesund ist Muskatkürbis?

Der Muskatkürbis ist als typisches Herbstgemüse nicht nur lecker, sondern auch voll wertvoller Nährstoffe. So ist er eine gute Quelle für Beta-Carotin, das nicht nur für seine knallige Farbe sorgt, sondern eine Vorstufe von Vitamin A ist.

Daneben ist Muskatkürbis reich an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin D und Vitamin E. Mineralstofftechnisch kann das Kürbisgewächs mit Kalium punkten, Calcium sowie Zink.

Nährwerte pro 100 g Muskatkürbis

Nährstoffe 

Nährwerte pro 100g 

Kalorien 

13 kcal 

Kohlenhydrate 

2,7 g 

Eiweiß 

0,6 g 

Fett 

0,1 g 

Ballaststoffe 

0,5 g 

Kalium 

230 mg 

Magnesium 

12 mg 

Vitamin A 

170 µg 

Vitamin C 

7,7 mg 

Vitamin E 

0,4 mg 

Lagerung und Haltbarkeit von Muskatkürbis

Im Ganzen hält sich Muskatkürbis für mehr als sechs Monate, solange er an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt wird. Am besten eignet sich ein Keller oder eine kühle Speisekammer. Allerdings schmeckt er am besten, wenn er noch nicht ganz ausgereift ist.

Sobald du ihn anschneidest, gehört er in den Kühlschrank, wo er sich bis zu vier Tage hält. Du kannst Muskatkürbis aber auch einfrieren. Würfle ihn dazu am besten und portioniere ihn direkt in entsprechenden Gefrierbeuteln. So hält er sich problemlos bis zu sechs Monate.

Gut zu wissen

Woran erkennt man einen reifen Muskatkürbis?

Um den idealen Reifegrad eines Muskatkürbis zu bestimmen, gibt es einen ganz einfachen Trick, nämlich den Klopftest: Wenn du leicht gegen die Schale klopfst, sollte er hohl klingen. Klingt er hingegen dumpf, ist er nicht mehr allzu frisch. Ob er bereits verdorben ist, kannst du überprüfen, wenn du ihn aufschneidest.

Wie entfernt man die Schale bei einem Muskatkürbis?

Der aromatische Speisekürbis lässt sich in der Küche besonders einfach verarbeiten und du kannst so einige Köstlichkeiten aus ihm zaubern. Doch zuerst musst du die dünne Schale mit einem Sparschäler entfernen – sie ist nicht essbar. Da sie recht weich ist, geht das leichter als bei anderen Kürbissen. Danach kannst du deinen Kürbis aufschneiden und die Kerne im Inneren mit einem Löffel entfernen.

Die Kürbiskerne musst du übrigens nicht wegwerfen: Sie schmecken sehr lecker, wenn du sie kurz in der Pfanne anröstest. So sind sie eine leckere Beigabe in Suppen, in Eintöpfen oder über einem Salat.

Verarbeitung von Muskatkürbis

Da Muskatkürbis sehr groß ist, eignet er sich wunderbar für einen großen Topf Kürbiscremesuppe. In Österreich verfeinert man diese gerne mit einem Spritzer steirischen Kürbiskernöls, das den würzigen Geschmack unterstützt. Auch in Gemüsesuppen ist Muskatkürbis eine tolle Einlage.

Sehr lecker schmeckt er aus dem Ofen: Schneide ihn dazu in Spalten und gib ihn auf ein Blech mit Backpapier. Er eignet sich zudem hervorragend für Kürbisauflauf,Kürbisquiche, Kürbisbrot oder süßen Kürbiskuchen.

Muskatkürbis kann außerdem zu leckeren Kürbisgnocchi weiterverarbeitet werden und seine Muskatnote bereichert jedes Risotto oder Kürbiscurry. Um ihn länger haltbar zu machen, kannst du ihn zu Kürbischutney oder Kompott einkochen.

Gut zu wissen

Kann man Muskatkürbis roh essen?

Ja, Muskatkürbis schmeckt auch roh sehr gut und ist zum Beispiel in Salaten oder auf einem Rohkost-Teller sehr lecker.

Köstliche Rezepte mit Muskatkürbis

Muskatkürbis-Gnocchi mit Salbei
  • Vegetarisch
1h 40min
Mittel
Kürbis Hummus
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Vegan
45min
Einfach