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Sellerie

Sellerie

Was auf den ersten Blick ziemlich unscheinbar wirkt, ist am Ende ein vielfältiges Gemüse: Sellerie. Ob als Knolle, Staude oder Schnittsellerie – das Gemüse macht in Suppen, Eintöpfen, Dips oder auch grünen Smoothies immer eine gute Figur. Aus einem leckeren italienischen Risotto oder der berühmten Bolognese ist Sellerie nicht wegzudenken, denn er ist knackig und zudem ein unscheinbarer, aber verlässlicher Geschmacksträger. Doch: Was genau ist eigentlich Sellerie? Worauf solltest du beim Kauf und der Lagerung achten. Und warum ist Sellerie gut für unseren Körper?

Was ist eigentlich Sellerie?

Sellerie ist eine Pflanze innerhalb der Familie der Doldenblütler. Sein botanischer Name ist Apium graveolens. Weit verbreitet ist die Wildform des Sellerie. Diese ist im mediterranen Raum, auf der arabischen Halbinsel, in West- und Zentralasien sowie im Kaukasusraum zu finden. Sellerie wurde schon bei den alten Römern und Ägyptern als Heilmittel verwendet. In Europa wurde die Pflanze erst im frühen Mittelalter bekannt und damals ebenfalls hauptsächlich als Arznei genutzt. Bis zum 18. Jahrhundert baute man sie ausschließlich in Hof- und Klostergärten an.

Knollensellerie schmeckt herzhaft-intensiv, Staudensellerie dagegen hat einen relativ dezenten Geschmack. Die Pflanze gedeiht am besten auf salzhaltigen, feuchtenbissumpfigen Böden und erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 100 cm. In Deutschland wird Sellerie von Juli bis Ende November geerntet. Knollensellerie lässt sich besonders gut lagern, daher kann man ihn auch bis zur nächsten Saison frisch kaufen. Staudensellerie hingegen wird außerhalb der Saison beispielsweise aus Israel, Spanien und den Niederlanden importiert.

Warum ist Sellerie gut für den Körper?

Sellerie ist eine der kalorienärmsten Gemüsesorten, die es gibt. Darüber hinaus enthält er so gut wie kein Fett. Die enthaltenen ätherischen Öle machen ihn bekömmlich, regen den Stoffwechsel an und wirken leicht entwässernd. Bei empfindlichem Magen bietet es sich an, Sellerie als Tee mit heißem Wasser aufzubrühen. Hierzu schneidest du das Gemüse in kleine Stücke, übergießt es mit kaltem Wasser, lässt es kurz aufkochen und trinkst es dann ungesüßt. Zudem enthält Sellerie nennenswerte Mengen an Vitamin A, B, C und Vitamin E. Speziell Knollensellerie hat einen hohen Gehalt an Ballaststoffen.

Kauf und Lagerung

Beim Kauf von Staudensellerie solltest du darauf achten, dass die einzelnen Stängel sowie die Blätter hell- bis dunkelgrün und fleckenfrei sind. Frischer Staudensellerie lässt sich außerdem nicht biegen, er würde beim ersten Versuch durchbrechen. Nach dem Kauf bleibt Staudensellerie im Gemüsefach deines Kühlschranks maximal zwei Wochen knackig.

Knollensellerie sollte beim Kauf trocken und fest sein. Überprüfe dies, indem du die Knolle mit dem Finger drückst. Gibt sie nicht nach, ist sie frisch. Im Kühlschrank oder dunkel im Keller gelagert, bleibt die Knolle mehrere Wochen oder sogar Monate frisch.

Sellerie in der Küche

Grundsätzlich ist Sellerie ein echter Allrounder in der Küche. Sein erdiger und würziger Geschmack harmoniert allerdings am besten mit winterlichen Gerichten. Ein Klassiker mit Staudensellerie ist beispielsweise der Waldorfsalat: Schneide hierfür Sellerie und Äpfel zu gleichen Teilen in Scheiben, gib Walnüsse dazu und kreiere ein Dressing aus Mayonnaise, Zitrone, Sahne sowie Salz und Pfeffer. Knollensellerie wird im Geschäft traditionellerweise als Zutat für bunte Gemüsesuppen mit Möhre und Porree angeboten. Diese Kombination wird als „Suppengrün“ bezeichnet und ist ein Muss für jede stärkende Gemüsesuppe.

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