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Rosenkohl

Rosenkohl

Rosenkohl

Rosenkohl Rdk Gla Aim

Rosenkohl gehört zu den feinen Verwandten der Kohlfamilie und ist ein traditionelles Wintergemüse. Die zweijährige Pflanze entwickelt ihre Blattknospen in Form kleiner fester »Röschen«, die traubenförmig am hochragenden Pflanzenstiel wachsen. Im Grunde genommen bildet jedes Röschen für sich einen kleinen Kohlkopf. Rosenkohl schmeckt am besten, wenn er die erste Kälte gespürt hat. Die Zellfasern werden bekömmlicher, ein Teil der Stärke wird in Zucker und damit in eine milde Süße verwandelt. Der Minikohl ist reich an Vitamin C und B und an Mineralstoffen wie Kalium und Phosphor. Er kann nicht lange gelagert werden, die grünen Blättchen welken rasch, werden schlaff und öffnen sich. Es gibt zwei Sorten Rosenkohl: längliche, dunkelgrüne und locker gewachsene Röschen sowie rundliche, hellgrüne und fest gewachsene Röschen. Rosenkohl wird in den Güteklassen I, II und III angeboten. Klasse I verlangt feste, geschlossene Köpfe ohne Frostschäden. Rosenkohl der Klasse II kann leichte Frostspuren aufweisen und etwas weniger fest sein. Weist er zudem Spuren von Erde, Fehler in der Färbung und leichte Quetschungen auf, gehört er zu Klasse III.

Wo kommt der Rosenkohl her?

Die Herkunft des Rosenkohls verrät sein englischer Name "brussel sprouts". Genau, die kleinen Röschen kommen ursprüglich aus der Gegend bei Brüssel, wo sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts erstmals angebaut wurden.

Der Rosenkohl der heutzutage auf unseren Tellern landet, stammt größtenteils aus den Niederlanden, aus Frankreich und aus Großbritannien. Nur rund 15 Prozent werden hierzulande angebaut.

Wie wird Rosenkohl angebaut?

Wer den Rosenkohl bislang nur abgepackt aus dem Supermarkt kennt, für den ist die Frage nach der Art des Wachsens vielleicht ein Rätsel. Dass die kleinen Röschen quasi am Stiel, genauer gesagt an einer großen Staude wachsen, wissen die wenigsten. Tatsächlich sitzen die Rosenkohlköpfe wie große Weintrauben dicht an dicht am gesamten Strunk.

Wann hat Rosenkohl Saison?

Rosenkohl zählt zu den klassischen Wintergemüsesorten. Von September bis Februar bekommen wir ihn marktfrisch – in den restlichen Monaten können Rosenkohl-Fans auf die Tiefkühl-Variante zurückgreifen.

Übrigens schmeckt Rosenkohl, genau wie Grünkohl, erst nach den ersten Nachtfrösten so richtig gut. Sein Aroma ist dann deutlich milder und durch den erhöhten Zuckergehalt sind die Röschen süßer und bekömmlicher.

Worauf sollte man beim Einkauf achten?

Die Röschen sollten eine schöne grüne Farbe aufweisen und die äußeren Blättchen noch nicht gelb verfärbt sein. Die Köpfchen sollten fest verschlossen sein und sich fest anfühlen. Eine glatte, helle Schnittfläche beim Anschneiden zeigt, dass der Rosenkohl noch frisch ist.

Wie bereitet man Rosenkohl vor?

Vor dem Garen werden die äußeren Blättchen entfernt und der Strunk ein wenig zurückgeschnitten. Bei größeren Rosenkohlköpfen erleichtert das kreuzweise Einschneiden des Strunks das gleichmäßige Garen der Röschen. Rosenkohl anschließend gründlich unter fließendem Wasser waschen.

Nährwerte

pro 100 g

Energie 36 kcal
Eiweiß 4,5 g
Fett 0,3 g
Kohlenhydrate 3,3 g

 

Wie lagert man Rosenkohl?

Rosenkohl am besten ungewaschen und ungeputzt im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Dort bleibt er etwa 5 Tage frisch. Wer die Röschen einfrieren möchte, sollte sie vorher putzen, waschen und ca. 5 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Kalt abgeschreckt behalten sie ihre grüne Farbe am besten.

 

Die besten Rezepte mit Rosenkohl

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