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Papapya

Papaya

Exotisch, lecker und gesund: Das ist die Papaya. Mit ihrem zarten Fruchtfleisch und dem milden, süßen Geschmack ist die Frucht sowohl roh als auch in exotischen Gerichten sehr beliebt. Die Papaya erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Melone und Aprikose und ist sehr saftig. Optisch ähneln Form und Fruchtfleisch Honig- und Zuckermelonen, daher wird sie auch „Baummelone“ genannt. Woher die Frucht kommt, welche Sorten es gibt und auf was du beim Einkauf achten solltest, zeigen wir dir hier. Außerdem geben wir Tipps zur Verwendung der Papaya in der Küche.

Herkunft der Papaya

Woher die Papaya genau stammt, ist wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Allerdings wurde die Frucht bereits im 16. Jahrhundert von spanischen Seefahrern in Mexiko und Mittelamerika entdeckt. Die Spanier siedelten die Pflanze auf den Antillen und den Philippinen an. Auch in Australien und Hawaii gilt die Papaya schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze. Heute wird die Frucht weltweit in den Tropen und Subtropen kultiviert, so beispielsweise in Brasilien, Indien, an der Elfenbeinküste und weiterhin auch in Mexiko, Hawaii und Australien.

Wachstum

Der Name Melonenbaum lässt vermuten, dass es sich bei der Papaya-Pflanze um einen Baum handelt. Allerdings ähnelt sie nur optisch den Bäumen. Da die Pflanze nicht verholzt, wird sie diesen nicht zugeordnet: „baumförmiges Kraut“ ist häufig die Bezeichnung, denn botanisch lässt sie sich auch den Stauden und Sträuchern nicht zuordnen. Ihre Wuchsform wird dem Namen Melonenbaum jedoch gerecht. Die Papaya wächst aufrecht und bis zu 10 m hoch, dabei bleibt sie meist unverzweigt.

Die leckeren länglich-ovalen Früchte werden je nach Sorte ungefähr 15 cm bis 45 cm lang und 10 cm bis 30 cm breit. Kleine Papayas wiegen circa 3 kg, während große bis zu 6 kg schwer werden können.

Saison

Bei gleichbleibenden Temperaturen um die 22 °C bis 28 °C kann die Papaya das ganze Jahr über Früchte bilden. Daher sind Papayas hierzulande auch ganzjährig im Supermarkt erhältlich.

Sorten

Grob lassen sich Papayas nach ihren Herkunftsländern unterscheiden. Jene, die in Hawaii und Brasilien angebaut werden, sind eher klein und leicht, solche aus den Tropen und aus Mexiko dagegen groß und schwer. Bekannte Sorten sind die Kamiah Papaya, Mexican Red, Mexican Yeelow, Waimanalo, Vista Solo und die Kepoho Papaya. Die Papaya Solo wird am häufigsten verkauft. Das liegt vor allem an ihrem süßen Geschmack nach Melone, Himbeere und Erdbeere. Sie stammt aus Hawaii und ist deshalb eher klein.

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Gesundheit

Neben ihrem guten Geschmack ist die Papaya vor allem eins: sehr gesund. Durch ihre vielen Nährwerte gilt sie unter anderem in Australien als Heilpflanze. Es gibt bereits einige Studien, die die Wirkung der Frucht gegen Krebs erforschen. Es wird angenommen, dass Bestandteile der Papaya das Wachstum von Krebszellen hemmen können.

Aber auch im Alltag hat das Obst einiges zu bieten. Sowohl das Fruchtfleisch selbst als auch Samen und Blätter sind essbar und enthalten viel Papain und Vitamin C. Bei Papain handelt es sich um ein eiweißspaltendes Enzym, das die Verdauung fördert. Es hilft dem Darm, Fäulnisprozesse zu unterbinden, und fördert so ein gesundes Darmmillieu. Die Kerne schützen ebenfalls den Darmtrakt und sorgen beim Zerkauen für frischeren Atem. Das in ihnen enthaltene Vitamin C stärkt außerdem das Immunsystem. Aus den Blättern der Papaya können Tees zubereitet werden, die eine vitale Wirkung haben sollen.

Nährwerte pro 100 g

Energie32 kcal
Kohlenhydrate7,1 g
Wasser87 g
Eiweiß0,5 g
Fett0,1 g
Vitamin C80 mg
Kalium190 mg

Darauf solltest du beim Einkauf achten

Damit du eine reife oder noch nachreifende Papaya erwischst, solltest du einen Drucktest machen. Gibt die Frucht bei leichtem Druck nach, ist sie essreif. Auch optisch kannst du überprüfen, zu welcher Papaya du greifen solltest. Hat sie gelbliche Streifen, reift sie noch nach. Bei grünen Flecken reift das Obst nicht mehr nach. Es schmeckt dann bitter. Willst du die Papaya also erst in ein paar Tagen verzehren, ist es sinnvoll, eine Frucht zu kaufen, die noch nachreift.

Lagerung und Haltbarkeit

Papayas sollten nicht unter 7 °C gelagert werden. Am besten bewahrst du sie bei Zimmertemperatur an einem trockenen und lichtgeschützten Ort auf. So hält sie sich länger. Vollreife Früchte sind circa drei bis vier Tage bei Zimmertemperatur haltbar. Im Kühlschrank verlängerst du den Zeitraum auf ungefähr eine Woche. Achte jedoch darauf, dass dieser nicht unter 7 °C eingestellt ist.

Papaya in der Küche

Nicht nur als gesunder Snack lässt sich die Papaya genießen, auch in exotischen Gerichten findet sich die Frucht wieder. Vor allem in der thailändischen Küche wird das Obst gerne verwendet. Zum Beispiel im Som Tam Salat. Hier wird Papaya mit grünem Fruchtfleisch zusammen mit Zutaten wie Garnelen, Schlangenbohnen und Karotten gemischt.

Die Kerne kannst du übrigens wie Pfeffer verwenden. Dazu entfernst du das restliche Fruchtfleisch und die äußere Hülle der Kerne. Anschließend trocknest du die Samen bei niedrigster Temperatur im Ofen. Du kannst sie dann pur genießen oder mit ihnen deine Gerichte würzen. Sie haben eine leichte Schärfe und eignen sich daher gut als Pfefferersatz.

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