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Kiwi

Kiwi

Kiwi: viel Geschmack unter rauer Schale

Oval-länglich geformt, mit bis zu fünf Zentimeter Durchmesser und einem Gewicht von etwa 100 g Gewicht – das ist die Kiwi. Braungrüne Borstenhärchen zieren die dünne und raue Schale. Das helle, außen grüne Fruchtfleisch schmeckt süß und ist vollsaftig. Die Geschmacksrichtung erinnert an eine Mischung aus Melone, Erdbeere und Stachelbeere.

Woher kommen Kiwis?

Obwohl die meisten den Ursprung der Kiwi in Neuseeland vermuten, stammt sie tatsächlich aus China, genauer gesagt aus dem Gebiet des Jangtse-Flusses. Daher kommt auch der, heutzutage kaum noch bekannte, Name "Chinesische Stachelbeere". Anfang des 20. Jahrhunderts sollen erste Samen nach Neuseeland gebracht worden sein. Dort herrschen die für den Anbau idealen Klimabedingungen, sodass sich in den 1960er Jahren der kommerzielle Anbau der Früchte entwickelte. Die Bezeichnung Kiwi, nach dem gleichnamigen Vogel, erhielt sie 1959 in London.

Wie wachsen Kiwis?

Kiwipflanzen sind rankende, winterharte Sträucher, die eine Höhe von mehreren Metern erreichen und sich weit verzweigen. Sie lieben Wärme, weshalb sie hierzulande auch nicht im großen Stil angebaut werden können. Außerdem brauchen sie zum optimalen Wachsen eine Kletterhilfe und einen windgeschützten Platz.

Exportfähig sind die Früchte erst nach fünfjähriger Pflanzenpflege. Die Pflanzen ermöglichen Ernten bis zu 50 Jahre nach Pflanzung.

Wo werden Kiwis angebaut?

Nährstoffreiche Böden, viel Sonne und ausreichend Niederschlag – unter diesen Bedingungen können Kiwis besonders gut wachsen. Angebaut werden die Sträucher längst nicht nur in China und Neuseeland, sondern auch in Europa. So können wir Kiwis auch mit etwas kürzeren Transportwegen aus Italien, Frankreich, Griechenland und Spanien kaufen. Außerdem werden viele Supermärkte in Europa mit Kiwis aus Chile beliefert. Weitere Anbauländer sind Taiwan, Japan, Südkorea und die USA – diese exportieren allerdings nicht nach Europa.

Wann haben Kiwis Saison?

Da die Kiwi-Anbauländer über den ganzen Erdball verstreut sind, können wir in deutschen Supermärkten das ganze Jahr über Kiwis kaufen. Im April kommen erste Lieferungen aus Chile, von Juni bis November kommen Früchte aus Neuseeland hinzu. Von Oktober bis Ende Mai gibt es Lieferungen aus den europäischen Anbauländern.

Welche Sorten gibt es?

Die Sorte Heyward ist in unseren Supermärkten am weitesten verbreitet. Sie wird in Neuseeland gezüchtet und überzeugt durch guten Geschmack und lange Haltbarkeit. Andere, eher unbekanntere Sorten, sind Starella, Allison, Solissimo renact, Soli und Nostino. 
Die meisten Konsumenten unterscheiden beim Kiwi-Kauf die "normalen" von den Kiwi Gold. Zweitere haben eine glatte, meist helle Schale und sind aufgrund des saftig-süßen, erfrischenden Geschmacks besonders beliebt.

Welche Nährwerte haben Kiwis?

Nährstoff pro 100 g Kiwi
Kalorien 61 kcal
Kohlenhydrate 15 g
Eiweiß 1 g
Fett 0,5 g

 

Kiwi und Milch sind keine Freunde

Schon mal bemerkt? Schneiden Sie Kiwi in Ihren Joghurt oder mixen Sie die Frucht in einem Milchshake, schmecken diese bitter. Ursache ist das Enzym Actinidin, das in der Kiwi enthalten ist und die Proteine der Milchprodukte spaltet.

Worauf muss man beim Kiwi Einkauf achten?

Bei der Ernte sind Kiwis noch unreif, da sie beim Transport und bei Zimmertemperatur nachreifen. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Früchte eine unbeschadete Schale ohne weiche Stellen haben. Gibt das Fruchtfleisch bei leichtem Druck etwas nach, sind die Früchte reif und können gegessen werden.

Wie lagert man Kiwis?

Sind die Kiwis noch nicht reif, können Sie sie bis zum Erreichen des idealen Reifegrads bei Zimmertemperatur lagern. Alternativ können Sie schon verzehrbereite Früchte auch im Kühlschrank aufbewahren.

Wie lange sind Kiwis haltbar?

Je nach Reifegrad können Sie Kiwis im Kühlschrank bis zu zwei oder auch drei Wochen aufbewahren. Prüfen Sie am besten zwischendurch immer durch leichten Druck, ob die Früchte reif sind. 

Kiwi Smoothie

Die besten Rezepte mit Kiwi

Kiwis schmecken pur fantastisch, aber lassen sich auch super in Rezepten verarbeiten. Die besten finden Sie hier.

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