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Okra

Okra

An den Ufern des Nils wurde Okra bereits vor über 3.000 Jahren in Ägypten kultiviert. Heute ist Indien der größte Produzent der grünen Schoten – dort ist das mild bis herb schmeckende Gemüse als „Ladyfinger“ bekannt. Die pikante Okra schmeckt im Curry genauso gut wie im Eintopf. Was genau Okra ist, wo die an riesige Peperoni erinnernden Schoten angebaut werden, welche Nährstoffe sich in ihnen verstecken und was bei der Zubereitung zu beachten ist, liest du hier.

Was ist eigentlich Okra?

Die Okra ist eine Pflanzenart aus der Familie der Malvengewächse, Botaniker bezeichnen sie als Abelmoschus esculentus. Sie wächst bis zu 2,5 m hoch und bildet große gelbe Blüten, die mit ihrem roten Zentrum auch durchaus dekorativ überzeugen können. Etwa zwei Wochen nach dem Verblühen trägt die Okra essbare Kapselfrüchte, die wir umgangssprachlich „Schoten“ nennen. Diese sind fünf- bis siebeneckig, werden bis zu 25 cm lang und etwa 2 bis 5 cm dick. Die mit einem leichten Flaum bedeckten Schalen der Früchte sind zunächst hell- bis dunkelgrün, ausgereift verfärben sie sich dann bräunlich. Darüber hinaus gibt es rote und violette Variationen. Die Schoten enthalten jeweils etwa 50 bis 100 weiße Samen.

Weil ihr Inneres schnell holzig wird und an Geschmack verliert, wird die Okra im noch unreifen Zustand geerntet. Bis auf den Stiel und die trockenen Spitzen kann man die ganze Schote, inklusive der weißen Samen in der Fruchtkammer, verzehren. Der Geschmack der Okra wird als mild, zuweilen aber auch als säuerlich-pikant, beschrieben. Das Aroma der Kapselfrucht erinnert an eine Mischung aus grünen Bohnen und Stachelbeeren.

Herkunft

Ursprünglicher Herkunftsort der Okrapflanze, die als eine der ältesten Gemüsesorten auf der Welt gilt, ist Äthiopien im Osten des afrikanischen Kontinentes. Von den dortigen Hochländern verbreitete sie sich Richtung Norden über Ägypten, später nach Arabien und schließlich in großen Teilen Asiens. Die Okra mag es warm. In unseren Gefilden hat sie daher ohne den Schutz eines Gewächshauses keine Chance. Sie wird heute hauptsächlich in Indien – aber auch in Nigeria, Sudan und Mali kultiviert.

Okra

Nährstoffe

Wer sich bewusst ernähren möchte, kann unbesorgt zur Okraschote greifen. Denn sie enthält auf 100 g nur 19 kcal, besticht zudem durch ihren extrem niedrigen Fettgehalt und verfügt über einen hohen Ballaststoff-Anteil. Außerdem decken 100 g Okra mit 36 mg bereits ein Drittel des Tagesbedarfs an Vitamin C und stärken somit das körpereigene Immunsystem. Zusätzlich versorgt Okra den Organismus mit den Mineralstoffen KaliumKalzium und Eisen.

Wie kann man Okra zubereiten?

Du kannst die Okra roh essen, deutlich besser schmeckt sie jedoch gegart. Man muss allerdings wissen, dass die Schoten beim Kochen eine schleimige Substanz abgeben, die sich wiederum zum Andicken von Speisen eignet – und somit ideal zu einem cremigen Curry oder einem deftigen Eintopf passt.

Wenn du auf den Schleim verzichten möchtest, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du blanchierst die Okra vor dem Kochen ein paar Minuten in Essigwasser und schreckst sie danach mit kaltem Wasser ab. Oder du legst die ganzen Schoten ein bis zwei Stunden vor dem Kochen in kaltes Zitronenwasser. Das hemmt die Schleimproduktion.

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