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Römersalat – der knackige Blattsalat für Caesar Salad und Co.

Römersalat.

Mit seinen knackigen Blättern und frischem Geschmack gehört Römersalat zu den beliebtesten Salatsorten. Er schmeckt nicht nur roh, sondern auch leicht angedünstet. Woher er ursprünglich kommt, wie du ihn fein zubereiten kannst und viele weitere spannende Fakten über Römersalat findest du hier.

Was ist Römersalat?

Römersalat ist auch als Romanasalat oder Sommerendivie bekannt und gehört zur Familie der sogenannten Lattiche. Von der einjährigen krautigen Pflanze gibt es runde und ovale Sorten, die aufrecht wachsen. Runde Sorten wachsen bis zu 35 cm, ovale bis zu 40 cm hoch.

Sein gelbes Herz im Inneren ist von kräftigen dunkelgrünen Blättern umgeben, die sehr knackig schmecken. Im Vergleich zu Kopfsalat schmeckt er etwas bitterer, aber dennoch frisch. Damit die Blätter im Inneren zart bleiben, wird Römersalat manchmal zusammengebunden.

Schneidet man die Blätter an, tritt ein milchiger Saft aus, der den für den Geschmack verantwortlichen Bitterstoff Lactuca enthält. Im Handel findest du auch Romanasalatherzen, die besonders zart sind. Römersalat eignet sich im Grunde für alle gemischten Salate und wird gerne für Caesar Salad verwendet.

Herkunft und Geschichte von Römersalat

Auch wenn es der Name anders vermuten lässt, stammt Römersalat aus Ägypten, wo er bereits vor rund 4.000 Jahren kultiviert wurde. Damals sagte man ihm eine aphrodisierende Wirkung nach. Von ungefähr kommt sein Name aber nicht, denn im alten Rom wurde er besonders geschätzt.

Im Mittelalter wurde er vor allem in Klostergärten angebaut und fand in ganz Europa Verbreitung. Von dort gelangte er im 17. Jahrhundert nach Nordamerika, wo er bis heute zu den beliebtesten Salatsorten zählt. Dort wird er nicht nur für Salate, sondern auch als Sandwich- und Burgerbelag gerne verwendet.

Anbau von Römersalat

Der anspruchslose Salat wird in Europa vor allem in Italien, Frankreich, Spanien, Österreich, Deutschland und den Niederlanden angebaut. Hierzulande hat er von September bis Oktober Saison, als Importware ist er aber das ganze Jahr erhältlich.

Er gedeiht am besten in Ländern mit gemäßigtem Klima, da zu heiße Temperaturen den Blättern schaden können. Während des Wachstums benötigt er viel Wasser, weshalb er durchlässige Böden bevorzugt. Sobald die äußeren Blätter groß genug sind, kann er geerntet werden.

Die Ernte findet vor allem am Morgen statt, wenn die Temperaturen angenehm kühl sind. Dabei wird der gesamte Kopf sauber abgeschnitten und im Anschluss gewaschen, bevor er in den Handel kommt. Römersalat wird oft in Gewächshäusern kultiviert, eignet sich aber auch für den Anbau im heimischen Garten.

Welche Römersalat-Sorten gibt es?

Es gibt verschiedene Sorten, die sich in Aussehen, Größe und Geschmack unterscheiden können. Einige der bekanntesten sind:

  • Little Gem ist eine kleinere Sorte von Römersalat mit kompakten, zarten Blättern. Die Köpfe sind klein, aber dicht, und haben einen süßen, knackigen Geschmack. Diese Sorte eignet sich gut für kleinere Portionen und wird oft für Salate und Sandwiches verwendet.
  • Cimarron hat besonders dunkelgrüne Blätter, die etwas breiter sind und einen leicht bitteren Geschmack haben. Diese Sorte ist besonders widerstandsfähig gegen Hitze und eignet sich deshalb gut für den Anbau in wärmeren Klimazonen.
  • Valmaine ist eine klassische Sorte mit länglichen, knackigen Blättern. Die Blätter sind hellgrün bis gelblich und haben einen milden Geschmack. Die Sorte wird gerne für Caesar Salad verwendet.
  • Crisphead bringt große, feste Köpfe mit dicken Blättern hervor. Diese Sorte hat einen knackigen, leicht süßen Geschmack und wird gerne für Burger und Sandwiches verwendet.

Nährstoffe: Wie gesund ist Römersalat?

Römersalat ist äußerst kalorienarm und steckt voller wichtiger Vitamine. Er enthält unter anderem Vitamin A, Vitamin C, Vitamin K und Folsäure

Der knackige Salat enthält außerdem Ballaststoffe, die zur Förderung einer gesunden Verdauung beitragen können.

Da er viel Wasser enthält, kann eine Portion Römersalat die Flüssigkeitszufuhr im Körper unterstützen. Besonders nährstoffreich ist er im rohen Zustand, da die Hitze beim Dünsten die Vitamine teilweise zerstört. Da der klassische Caesar Salad mit Parmesan und Croûtons zubereitet wird, enthält er entsprechend mehr Kalorien.

Nährwerte pro 100 g Römersalat

Nährstoffe 

Nährwerte pro 100g 

Kalorien 

17 kcal 

Kohlenhydrate 

3 g 

Eiweiß 

1 g 

Fett 

0,1 g 

Ballaststoffe 

1 g 

Vitamin A 

440 µg 

Vitamin C 

4 mg 

Vitamin K 

100 µg 

Folsäure 

140 µg 

Lagerung und Haltbarkeit von Römersalat

Im Vergleich zu Kopfsalat ist Römersalat robuster und hält sich aufgrund seiner kräftigen Blätter etwas länger. Im Gemüsefach deines Kühlschranks kannst du ihn bis zu drei Tage aufbewahren. Welke Blätter solltest du vor der Verwendung entfernen. Riecht er faulig, ist er nicht mehr genießbar.

Zubereitung von Römersalat

Am besten schmeckt Römersalat roh und frisch in einem gemischten Salat. Als Dressing empfiehlt sich etwas Olivenöl und Zitronensaft, doch auch cremige Dressings harmonieren hervorragend mit den zarten Blättern. So passt er gut als Beilage zu Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten.

Ein echter Klassiker ist Caesar Salad, der besonders in den USA beliebt ist. Er wird gerne mit gebratenen Hähnchenstückchen, Parmesan, Croûtons und einem cremigen Dressing serviert. Lecker ist Römersalat aber auch als Belag für Burger, Sandwiches oder in Wraps.

Du kannst ihn zudem leicht andünsten und als Gemüse servieren.

Köstliche Rezepte mit Römersalat

Gebratener Lachs mit Römersalat
  • Laktosefrei
  • Glutenfrei
  • Low Carb
25min
Mittel
Paprika-Wrap
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Vegan
25min
Einfach