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Die Gurke -Lexikon

Gurken

Pur, eingelegt, im Salat oder gekocht, die Gurke lässt sich zu vielen leckeren Gerichten verarbeiten. Entdecken Sie hier spannende Fakten rund um das grüne Fruchtgemüse.

Herkunft

Woher kommen Gurken?

Die Gurke (lat. Cucumis sativus) gehört zu den Kürbisgewächsen. Ihr wilder Vorgänger stammt aus Indien, wo sie bereits im zweiten Jahrtausend vor Christus kultiviert wurde. Von dort aus verbreitete sie sich auf der ganzen Welt. Schon die alten Römer bauten das Gemüse an und verbreiteten es im ganzen Mittelmeerraum. Nach Deutschland gelangte die Gurke erst in der frühen Neuzeit um 1500 n. Chr. Heutzutage ist sie auf der ganzen Welt bekannt.

Gurke am Strauch

Wo wachsen Gurken?

Gurken wachsen überall, wo es viel Wasser und Wärme gibt. Sie gedeihen in den Tropen wie auch in gemäßigten Klimazonen. Allerdings sind sie sehr frostempfindlich und benötigen durchgehend Temperaturen über 15 °C. Daher werden sie in gemäßigten Breiten meist in großen Gewächshäusern angebaut. 

Die größten Anbaugebiete liegen in China, im Iran und in Russland. Die meisten europäischen Gurken werden in den Niederlanden, Spanien und Griechenland unter Glas angebaut. Salatgurken – zum Beispiel Schlangengurken – baut man hauptsächlich in Gewächshäusern an, wohingegen Einlegegurken meist im Freiland wachsen.

Arten

Gurkensorten unterscheiden sich in ihrer Länge, Dicke, sowie in Farbe und Beschaffenheit der Schale. Die grünen, gelben oder weiß-grünen Früchte werden – je nach Sorte – als Salat oder Rohkost gegessen, geschmort oder eingelegt. Frische Gurken werden in den drei EG-Qualitätsnormen Extra, I und II angeboten.

Die Sorten bezeichnet man nach ihren Verwendungsmöglichkeiten: 

Einlegegurken

Einlegegurken sind meist Freilandfrüchte, die vom Spätsommer bis zum Herbst auf den Markt kommen. Sorten und Formen sind vielfältig. Sie reichen von der dicken kurzen Walzengurke bis zur kleineren Traubengurke und werden als Cornichons, Gewürzgurken, Salz-, Zucker- und Dillgurken vorwiegend ungeschält eingelegt.

Einlegegurke Rdk Gla Ais

Schmor- und Gemüsegurken

Schmor- und Gemüsegurken stammen aus dem Freilandanbau und haben vom Hochsommer bis zum Herbst Saison. Die etwas gedrungenen, mittelgroßen Früchte besitzen eine gerippte oder körnige Schale in hellen Grüntönen. Sie werden geschält, entkernt und als Gemüse gekocht oder geschmort. Sie eignen sich auch zum Füllen und Einlegen.

Gemuesegurke Rdk Gla Ais

Schälgurken

Unter Schälgurken versteht man schwere, dicke Früchte mit fester weißlichgrüner oder gelber Schale, die vor der Verwendung entfernt wird. Schälgurken werden vorwiegend als Senfgurken eingemacht.

Salatgurken

Salat- oder Schlangengurken haben das ganze Jahr über Saison. Ab Juli werden sie bei uns vom Freiland geerntet. Das Mindestgewicht von Freilandgurken muss 180 g betragen, Treibhausgurken müssen mindestens 250 g wiegen. Sie sind meist bis zu 40 cm lang. In die Klassen »Extra« und »I« werden nur gerade gewachsene Gurken aufgenommen. Gurken sind kälteempfindlich und sollten nicht im Kühlschrank gelagert werden. Sie schmecken am besten roh als gesunder Snack oder im Salat.

Salatgurke Rdk Gla Ais

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Die Gurkenschale

Ein großer Teil der Mineralstoffe sitzt unter der Gurkenschale. Daher sollte man Salatgurken normalerweise nicht schälen, sondern nur sorgfältig waschen. Bei Treibhausgurken wird allerdings empfohlen, die Früchte dünn zu schälen. Da Salz das Wasser und damit auch einen Teil der Mineralstoffe aus den Gurken zieht, empfiehlt es sich, Gurken erst kurz vor der Verwendung zu salzen. Dank moderner Züchtung sind Gurken heute fast frei von Bitterstoffen. Nur bei langer Lagerung und bei älteren, überreif geernteten Früchten kann das Gurkenende bitter werden.

Saison

Wann haben Gurken Saison?

Heimische Freilandgurken haben zwischen Mitte Mai und September Saison. In diesen Monaten schmecken sie am besten. Gurken aus dem Gewächshaus findet man das ganze Jahr über im Supermarkt.

Gurke Rdk Ail

Welche Nährwerte hat die Gurke?

Gurke Rdk Ail

 

 

Nährwert pro 100 g
Energie 12 kcal
Eiweiß 0,6 g 
Fett 0,2 g 
Kohlenhydrate 1,8 g
Ballaststoffe 0,5 g
Kalium 150 mg
Eisen

225 µg

Zink

160 µg

Vitamin C

8 mg

 

Gut zu wissen:

Gurken bestehen zu etwa 95% aus Wasser und sind daher sehr kalorienarm.

Einkauf & Lagerung

Worauf muss man beim Gurken-Einkauf achten?

Egal, ob Sie Salatgurken, Schmorgurken oder Einlegegurken kaufen möchten, achten Sie darauf, dass die Gurke prall ist und keine weichen oder faltigen Stellen hat. Sie sollte intensiv grün sein und sich nicht biegen lassen. Ist sie bereits weich, wurde sie schon zu lange gelagert und schmeckt nicht mehr. Wie gerade oder krumm eine Gurke ist, sagt nichts über ihre Qualität aus. 

Wie lagert man Gurken?

Gurken gehören zu den Gemüsesorten, die Sie besser nicht im Kühlschrank aufbewahren sollten. Bei kalten Temperaturen werden Sie schnell weich und wässrig. Zimmertemperatur ist wiederum zu warm für Gurken. Idealerweise lagern Sie sie in einem kühlen Kellerraum bei 12 bis 15 °C. Viele Gurken werden für den Verkauf in Folie eingeschweißt, damit sie länger frisch bleiben. Entfernen Sie die Folie bis zur Verwendung nicht, da sie die Gurke vor Feuchtigkeitsverlust schützt. Einfrieren können Sie Gurken übrigens nicht, da sie dadurch matschig wird.

Wie lange sind Gurken haltbar?

Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben Gurken etwa eine Woche frisch. Sind sie bereits angeschnitten, ist es ratsam, sie abzudecken und in den nächsten zwei bis drei Tagen zu verzehren.

Gemuese Raupe Rdk Rds Hd

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