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Mais – Infos & Wissenswertes

Mais.

Mais verleiht ganz unterschiedlichen Gerichten einen feinen süßen Geschmack. Gleichzeitig punkten die Körner mit stärkenden Inhaltsstoffen. Welche das sind, woher unser Mais eigentlich kommt und wie die traditionsreiche Geschichte des Gemüses aussieht, erfährst du hier!

Wissenswertes zur Maispflanze

Bei Mais handelt es sich um eine Getreidepflanze aus der botanischen Gattung der Süßgräser. Durch die lange Geschichte von Züchtungen entwickelten sich über die Jahrhunderte ganz verschiedene Formen von Maispflanzen. Der Mais, den du aus unseren heimischen Feldern kennst, bildet einen kräftigen Halm mit großflächigen Blättern. Dabei erreicht er Höhen von einem bis zu drei Metern. Während am Ende des Halmes die Blüten wachsen, findet man die charakteristischen Kolben weiter unten. Die kleinen Körner werden von sogenannten Hüllblättern geschützt. Maiskörner erstrahlen aber nicht immer in einem satten Goldgelb. Bei manchen Sorten sind die Körner weiß, rot oder sogar fast schwarz.

Herkunft von Mais

Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO werden jährlich über eine Milliarde Tonnen Mais auf der Welt geerntet. Diese großen Mengen und die Vielfalt an Maissorten gab es allerdings nicht immer. Denn Mais kam erst mit der Entdeckung Amerikas im Gepäck von Christoph Kolumbus nach Europa. Zuvor wuchs das Getreide ausschließlich auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Den Ursprung der Pflanze vermuten Botaniker in Mexiko und anderen zentralamerikanischen Ländern. Die Maya und Azteken bauten bereits Urformen von Mais an. In Europa fand der Anbau zunächst vor allem in Spanien und Italien statt. Mittlerweile hat sich Mais aber über den gesamten Kontinent und auch den Rest der Welt verbreitet.

In Deutschland startete der Anbau gewissermaßen aus der Not heraus: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts blieben die Ernteerträge anderer Nutzpflanzen aufgrund äußerer Umstände aus. Deshalb begannen Landwirte gezwungenermaßen mit dem Anpflanzen von Mais. Die Flächen waren im Vergleich zum heutigen Standard aber winzig. Erst seit den 1970er Jahren ebneten neue Sorten, die besser an das deutsche Klima angepasst waren, den Weg für den Maisanbau. Neben dem Mais, der für den Verzehr durch den Menschen gedacht ist – Zuckermais genannt –, kam zusätzlich Futtermais auf die Felder. Dieser dient als Grundnahrungsmittel für die wichtigsten Nutztiere. Außerdem ist Mais inzwischen eine der wichtigsten Grundlagen für die Erzeugung von Biogas.

Mais zubereiten

Nach dem Kauf halten sich frische Kolben zwar ein paar Tage, sie verlieren allerdings schnell ihren charakteristischen süßen Geschmack. Das liegt daran, dass der enthaltene Zucker stetig in Stärke umgewandelt wird. Die Kühlung stoppt diesen Effekt nicht. Deshalb solltest du den Mais so schnell wie möglich verarbeiten. Dazu wäschst du ihn einmal kurz ab. Nun kannst du die Körner entweder vom Kolben abtrennen oder ihn direkt in kochendes Wasser geben. Nach wenigen Minuten ist der Mais fertig für die Weiterverarbeitung oder zum direkten Verspeisen. Mais aus der Konserve kannst du auch ungekocht verzehren.

Ganze Maiskolben legst du anschließend zum Beispiel auf den Grill. Auf diese Weise entstehen leckere Röstaromen. Wenn du den Kolben mit etwas Butter bestreichst, hast du einen schmackhaften Snack für den Grillabend. Ansonsten kannst du Mais auch für Salate und Eintöpfe oder auch Tacos verwenden. Die kleinen Körner sind äußerst vielseitig und passen in Bratgerichte oder auch Backwaren aller Art. Auch Popcorn lässt sich aus Maiskörnern schnell und einfach zubereiten – hierfür greifst du am besten zu speziellem Puffmais.

Übrigens: Futtermais kannst du zwar auch essen – er ist nicht giftig. Jedoch hat er roh recht harte Körner und einen weniger süßen Geschmack als Zuckermais.

Nährstoffe von Mais

Wenn du gerade dein Gewicht reduzierst, solltest du mit dem überschwänglichen Genuss von Mais vorsichtig sein. Der Grund: Mais verfügt über einen hohen Kaloriengehalt. In 100 g der Körner stecken etwa 90 kcal. Trotzdem ist er in den Küchen der Welt sehr beliebt, denn Mais enthält kein Gluten und hat aus diesem Grund anderem Getreide etwas voraus. Wenn du also eine Glutenunverträglichkeit hast, kannst du bedenkenlos zum Mais greifen. Außerdem versorgt er dich mit etwa 3 g Eiweiß und 4 g Ballaststoffen. Die Körner sättigen dementsprechend auch gut.

Mais liefert dem menschlichen Körper zusätzlich eine ausgewogene Mischung an Vitaminen. Neben den Vitaminen der B-Gruppe enthalten 100 g des Korns etwa 10 g Vitamin C. Zu den weiteren wertvollen Nährstoffen zählen die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Magnesium unterstützt unter anderem die Funktionsfähigkeit deiner Muskulatur. Kalium kann sich positiv auf den Wasserhaushalt des Körpers auswirken.

Nährwerte pro 100 g

Energie86 kcal
Fett1,2 g
Kohlenhydrate15,8 g
Proteine3 g
Ballaststoffe 4 g
Kalium290 mg
Magnesium25 mg
Phosphor80 mg
Vitamin B10,15 mg
Vitamin B20,12 mg
Vitamin B60,22 mg
Folsäure45 µg
Vitamin C10 mg

Tipps zum Einkauf von Mais

Beim Einkauf von frischen Maiskolben sollte dein erster Blick auf die Qualität der einzelnen Körner fallen. Eine glänzende Außenhaut deutet auf frischen Mais hin. Lediglich an der Spitze des Kolbens darf das Korn etwas trocken sein.

Alternativ greifst du zu tiefgefrorenen Maiskolben. Produzenten frieren diese kurz nach der Ernte ein und gewährleisten auf diese Weise die perfekte Frische. Natürlich findest du Mais auch in der Konserve im Laden.

Die besten Rezepte mit Mais

Ob würziger Mais-Eintopf, Maisbrei oder schlichte Maiskolben vom Grill – entdecke unsere besten Rezepte mit Mais.

Pozole: Mexikanischer Mais-Eintopf
2 Zutaten im Angebot
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    Bunter Mais-Spieß
    • Laktosefrei
    • Vegetarisch
    • Vegan
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    Mamaliga – rumänischer Maisbrei
    1 Zutat im Angebot
    • Vegetarisch
    • Glutenfrei
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    Einfach
    Viererlei Maiskolben vom Grill
    1 Zutat im Angebot
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      Einfach

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