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Algen

Algen – Gemüse aus dem Meer

Nori-Alge

Während man bei uns Algen bisher hauptsächlich als Gelier-, Stabilisierungs- und Verdickungsmittel (Agar-Agar) in Pudding, Joghurt, Dressings, Eis und Konfitüren kannte, schätzt man die Meerespflanzen in Japan seit jeher als Gemüse. Mit dem Fernost-Trend in der Küche wächst nun allmählich auch bei uns der Appetit auf Meeresalgen. In Nori-Blätter wird der Sushi-Reis eingerollt, Wakame oder Kelp kommen in Suppen und Reis, Meersalat bereichert feingehackt Salate oder schmeckt knusprig gebraten. Algen enthalten Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Jod. Allerdings kann zu viel Algengenuss aufgrund der stark schwankenden, teilweise sehr hohen Jodgehalte und der Anfälligkeit der Algen für Schwermetalle aus dem Meerwasser auch gesundheitliche Risiken bergen. Weltweit werden über 9 Millionen Tonnen Algen jährlich geerntet, der überwiegende Teil stammt aus Aquakulturen in China, Japan, den Philippinen und Korea. In Europa ist die Bretagne Hauptlieferant. Man unterscheidet Braunalgen wie Kelp/Kombu und Wakame, die reich an Jod, Magnesium, Kalium und Carotinoiden sind, Rotalgen wie Dulse Nori, die 1,5 mal mehr Vitamin C als Orangen sowie Vitamin A enthalten, und Grünalgen wie Meersalat, der extrem reich an Kalzium und Vitamin B12 ist. Algen sind frisch erhältlich (schnell verbrauchen), getrocknet (in Wasser aufweichen), in Salz konserviert (wässern) oder säuerlich eingelegt.

 

Die besten Rezepte mit Algen

Ob Algensalat, Sushi oder Algenchips, entdecke ausgefallene Rezepte mit Algen:

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