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Algen – Infos & Wissenswertes

Algen.
Sushi.

Sie wachsen im Wasser – und sind seit ein paar Jahren ein absolutes Trend-Gemüse in den Küchen rund um den Globus: Algen. Exotische Namen wie Nori, Kombu oder Wakame verleihen den Pflanzen einen mysteriösen Charakter. Aber: Enthalten Algen überhaupt wertvolle Nährstoffe? Woher kommen sie ursprünglich? Welche Sorten gibt es – und wie lassen sie sich in deine Gerichte integrieren? Mehr dazu erfährst du hier.

Allgemeine Infos zu Algen

Der Begriff Alge ist aus der kulinarischen Perspektive ein Sammelbegriff für verschiedene Arten von Braun-, Grün- und Rotalgen sowie Seetang, die der Mensch als Lebensmittel verzehren kann. Die Pflanzengruppe selbst zeichnet sich durch eine enorme Artenvielfalt aus. Es gibt schätzungsweise etwa 500.000 Arten auf der Erde. Fünfhundert davon sind näher erforscht, nur ein Bruchteil dient als menschliche Nahrungsquelle. Darunter haben sich einige Sorten im Laufe der Zeit durch ihren guten Geschmack und eine einfache Verarbeitungsmöglichkeit hervorgetan.

Algen sind klassische Wasserpflanzen. Sie wachsen wild in allen Meeren der Erde und können ganzjährig geerntet werden. Mittlerweile existieren zusätzlich Anbauflächen in Aquakulturen, die mitunter sogar Bio-Standards erreichen. Traditionell gehören Algen vor allem in die asiatische Küche. Auch in Schottland, Irland oder Island kommen sie in bestimmten Gerichten vor.

Historisch gesehen stellten Algen im asiatischen Raum ein wichtiges Lebensmittel dar. In China werden Algen in Form von Seetang seit mehr als 4.500 Jahren gegessen. Andere Länder wie Japan oder Korea übernahmen diese Tradition. Als sich die asiatische Küche nach und nach in der westlichen Welt etablierte, sank auch die Skepsis gegenüber exotischen Lebensmitteln. Deshalb findest du Algen heute zum Beispiel als Zutat im Sushi oder kannst sie in der Spezialitäten-Abteilung deines Supermarktes kaufen.

Welche Algensorten gibt es?

abc

Botaniker unterscheiden Algen nach ihrer Größe. Es gibt winzige Mikroalgen und sogenannte Makroalgen mit großen Blättern. Die Speisealgen gehören in der Regel zur zweiten Kategorie. Manche Sorten sind bereits fest in der kulinarischen Welt verankert, andere bleiben eine regionale Spezialität und einige wenige erhalten erst seit Kurzem richtig Aufmerksamkeit. Wir stellen dir die bekanntesten Sorten vor.

Nori

Bei dieser Sorte handelt es sich um getrocknete Rotalgen der Gattungen Porphyra oder Pyropia. Die Algen wachsen meist in Aquakulturen, werden geerntet und dann in einem hochmodernen Prozess zu Nori-Blättern weiterverarbeitet. Der Mechanismus erinnert an die Herstellung von Papier. Nori kennst du mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Sushi-Restaurant, denn die Algenschichten dienen als Ummantelung für Maki und andere Varianten.

Wakame

Hierbei handelt es sich um die Blätter einer Seetang-Sorte, die ursprünglich in Ostasien heimisch war, aber mittlerweile in vielen Meeren zu Hause ist. Wakame ist der japanische Name der Sorte. Die Alge kommt vor allem in der weltweit bekannten Miso-Suppe zum Einsatz und verleiht dieser ein würziges Aroma. In Deutschland findest du Wakame gekocht als Salat, der geschmacklich zu Sushi oder anderen asiatischen Gerichten passt.

Kombu

Unter Kombu oder Konbu verstehen Experten eine Seetang-Sorte, die kulinarisch flexibel einsetzbar ist. Kombu kannst du nämlich auf viele unterschiedliche Arten zubereiten. In Japan ist er in gekochter Form eine Grundzutat für Suppen oder mit etwas Sojasauce eine Beilage zu Reisgerichten. Sogar Tees werden aus dem Gemüse hergestellt. Kombu findest du zudem in ausgewählten Asia-Shops als eingelegte Delikatesse.

Kelp

Aus den USA kommt aktuell ein Lebensmittel-Trend nach Europa: Die Pazifik-Alge Kelp, bei der es sich ebenfalls um eine Seetang-Sorte handelt, findet gerade viel Beachtung als nährstoffreiches Gemüse. Der salzige Geschmack eignet sich ideal, um Suppen oder Brühe die nötige Würze zu verleihen. Die Amerikaner schwören zudem auf Kelp als Beilage zu Fisch und Meeresfrüchten.

Nährstoffe von Algen

Algen sind zwar mit 130 Kalorien auf 100 g nicht gerade kalorienarm, versorgen den Organismus allerdings mit einer großen Menge Protein. In 100 g Algen stecken davon immerhin 18 g. Das macht sie für Sportler besonders interessant. Der Kohlenhydratwert liegt bei etwa 42 g. Bei den Vitaminen überzeugen die verschiedenen Algen ebenfalls: Vitamin A, C und E holt sich dein Körper aus dem maritimen Gemüse. Sie liefern zudem wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Magnesium, Kupfer und Eisen und weisen außerdem einen hohen Anteil des Spurenelements Jod auf.

Die besten Rezepte mit Algen

Ob Algensalat, Sushi oder Algenchips, entdecke ausgefallene Rezepte mit Algen:

Algensalat
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Vegan
30min
Einfach
Vegetarisches Maki Sushi
  • Vegetarisch
  • Vegan
  • Laktosefrei
1h 30min
Mittel
Veggie-Bowl mit Algen
  • Laktosefrei
  • Clean Eating
  • Vegetarisch
40min
Einfach
Knusprige Algen-Chips mit Dip
  • Low Carb
30min
Einfach