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Frühstückscerealien

Frühstückscerealien

Cerealien sind der Dauerbrenner auf dem Frühstückstisch. Ob Haferflocken, Müsli oder Cornflakes: Getreideflocken aus der Schüssel sind nicht nur schnell zubereitet, sondern auch ein zuverlässiger Energielieferant. Außerdem versorgen sie den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Doch welche Sorten gibt es und wo sind die Unterschiede? Und was das alles mit der römischen Göttin des Ackerbaus zu tun hat, erfährst du hier.

Was sind Frühstückscerealien?

Grundsätzlich gilt: Besteht ein entsprechendes Produkt zum Großteil aus Getreide, handelt es sich unabhängig von der Form, vom Geschmack oder von der Marke um Frühstückscerealien. Und davon gibt es eine ganze Menge. Klassische Frühstückscerealien werden aus Weizen oder Mais hergestellt. Es gibt aber auch Varianten auf Basis von Hafer, Reis, Gerste, Roggen, Hirse und mittlerweile auch vermehrt von Dinkel. Doch sie alle unterscheiden sich nicht nur in den Inhaltsstoffen, sondern vor allem in den verschiedenen Herstellungsprozessen. Denn die Cerealien in deiner Müslischüssel  sind entweder geschreddert, gewalzt, geröstet, gebacken oder gepufft worden.

Wie viele Sorten Frühstückscerealien gibt es?

Um den Überblick zu behalten, könnte man Frühstückscerealien bequem in zwei Kategorien einteilen: Traditionelle Cerealien und Müsli. Doch diese grobe Unterscheidung wird der großen Produktvielfalt, die sich hinter diesen Begriffen versteckt, nicht gerecht. Die Cerealien lassen sich zusätzlich in folgende Gruppen gliedern: 

Traditionelle Cerealien

Getreideflocken

Der Ursprung der industriell produzierten Frühstückscerealien liegt in den Vereinigten Staaten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellten die Brüder Dr. John Harvey Kellogg und Will Keith Kellogg die ersten Getreideflocken her – und prägen bis heute die Branche. Ihre ersten Cerealien bestanden aus Mais und heißen deshalb Cornflakes. Heute werden auch Weizen und Reis zu Getreideflakes verarbeitet.

Geformte Cerealien

Muscheln, Ringe, Sterne, Flakes oder Kissen – hin und wieder auch gefüllt. Die Auswahl von geformten, oder auch extrudierten, Cerealien ist enorm. Bei diesen Varianten werden die Getreidezutaten zu einem Grieß verarbeitet und anschließend mit Wasser aufgekocht. Hoher Druck und die Verwendung von Matrizen ermöglichen eine beliebige Verformung des Teiges. In einem letzten Schritt werden die Cerealien geröstet und manchmal auch noch mit einer weiteren Zutat überzogen. In der Regel mit Honig oder Schokolade.

Geschredderte Cerealien

In diesem Verfahren werden entweder die Getreidekörner im Ganzen oder ein im Vorfeld produzierter Teig gekocht. Je nach Hersteller kann das Resultat in Streifen geformt und übereinandergeschichtet oder in Flocken zerdrückt und dann gemahlen werden. In beiden Fällen entstehen luftige Kissen.

Gepuffte Cerealien

Bei dieser Art der Frühstückscerealien wird den Getreidekörnen gleichzeitig hoher Druck und heißer Dampf zugeführt. Durch diesen Prozess entstehen knusprige Bälle. Ähnlich wie bei den Cornflakes, wurde auch hier der englische Begriff „puff“ ins Deutsche übernommen. Puffen bedeutet demnach so viel wie aufblasen – und beschreibt nicht das Aussehen, sondern die Verarbeitung.

Müsli

Klassisches Müsli

Ein klassisches Müsli enthält Flocken aus Vollkorngetreide. Meistens sind diese zart, aber kernig und bestehen aus Hafer, Weizen, Gerste, Roggen, Hirse oder Dinkel. Gelegentlich werden diese Körner auch miteinander kombiniert. Aber erst durch das Hinzugeben von Trockenfrüchten oder Nüssen entsteht ein Müsli im klassischen Sinn. Auch hier dürfen die Hersteller mixen. Du hast es außerdem auch dann mit einem klassischen Müsli zu tun, wenn den Vollkorngetreideflocken zum Beispiel Schokoladensplitter zugeführt wurden. Es kommt auf die Basis an.

Knuspermüsli

Auch im Knuspermüsli finden sich Getreideflocken. Allerdings handelt es sich im Vergleich zum klassischen Müsli oft ausschließlich um Hafer oder Weizen. Um den charakteristischen Geschmack zu kreieren, werden die Zutaten vermischt und gebacken. So entsteht ein Crunchy-Müsli, das, wie der Name schon sagt, richtig knusprig ist.

Muesli AIL

Was ist der Unterschied zwischen Müsli und Cornflakes?

Während die Auflagen bei der Herstellung von traditionellen Cerealien, wie Cornflakes, verhältnismäßig gering sind, müssen Müsli-Hersteller bestimmte Inhaltsstoffe nachweisen. Denn damit ein Produkt in Deutschland den Namen Müsli verwenden darf, muss es mindestens ein Vollkorngetreideprodukt enthalten. Ob dieses vorher geflockt, geschrotet oder gequetscht wurde, ist nicht wichtig. Ein weiterer Unterschied ist die Zufuhr von Trockenfrüchten, Nüssen und ölhaltigen Samen. Aber manchmal auch Honig und Schokolade. Ein Mindestmaß an Frucht- oder Nussgehalt gibt es allerdings nicht.

Warum eignen sich Frühstückscerealien als Bestandteil einer bewussten Ernährung?

In erster Linie sind Frühstückscerealien Mahlzeiten, die innerhalb von Sekunden verzehrfertig sind. Neben deinen Lieblingsflocken brauchst du nur eine Schüssel, einen Löffel und Milch – oder ein Milchersatzprodukt. Darüber hinaus sind Cerealien ein zuverlässiger Lieferant von wichtigen Nährstoffen wie Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen. Außerdem enthalten sie komplexe Kohlenhydrate. Im Vergleich zu einfachen – oder leeren – Kohlenhydraten, wie sie im industriell verarbeiteten Zucker vorkommen, können sie sich positiv auf deinen Körper auswirken. Isst du ein Müsli, steigt dein Blutzucker nur langsam an. Der Effekt: Heißhungerattacken bleiben aus und du bist länger satt. Im Vergleich schneidet eine Portion aus 30 g Frühstückscerealien mit 125 ml fettarmer Milch besser ab, als 200 ml Orangensaft oder 150 g fettarmer Fruchtjoghurt. Die sind nämlich deutlich zuckerhaltiger.

Welche Göttin gab den Cerealien ihren Namen?

Dass dir Frühstücksflocken heute als Cerealien bekannt sind, hat etwas mit einer römischen Göttin zu tun. Entschieden haben das aber Marketingstrategen. Denn das Wort Cerealien, oder auf Englisch „cereals“, sollte schlichtweg das Interesse potenzieller Kundschaft wecken, so die Hoffnung der Werbeindustrie. Fakt ist, dass Frühstückscerealien ihren Namen der römischen Göttin des Ackerbaus „Ceres“ zu verdanken haben. Die Feste, die die alten Römer zu ihren Ehren gefeiert haben, hießen im Übrigen ebenfalls „Cerealien“. Auch interessant: Die alten Griechen hatten ebenfalls eine Göttin des Ackerbaus – Demeter. Und auch dieser Begriff wird mittlerweile in der Biolebensmittelindustrie verwendet.

Wie sollten Cerealien gelagert werden?

Bei Frühstückscerealien handelt es sich um ein Lebensmittel, das weitestgehend problemlos aufbewahrt werden kann. Bei richtiger Lagerung sind sie auch entsprechend lange haltbar. Wichtig ist eigentlich nur, dass du deine Cornflakes oder dein Müsli dunkel, trocken und kühl lagerst. Aber Vorsicht! Bewahre deine Cerealien nicht im Kühlschrank auf, das macht sie ungenießbar. Optimalen Schutz bieten daher luftdichte Gefäße, die du auf der Küchenzeile oder noch im besser im Küchenschrank verstauen kannst.

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