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Yuzu – der Exot unter den Zitrusfrüchten

Yuzu.

Mit ihrem einzigartigen Aroma und einem leicht säuerlich-herben Duft verzaubert die japanische Yuzu jeden Gaumen. Die Zitrusfrucht ist in der asiatischen Kücheschon lange beliebt undwird vor allem in Japan angebaut. Doch was kann man mit Yuzueigentlich machen? Welche Nährstoffe steckenin der exotischen Frucht und wie schmeckt sie? 

Was ist Yuzu?

Die Yuzu ist die Frucht des Yuzu-Baums(Citrus x junos), der aus einer Kreuzung von chinesischen Zitronen und Mandarinen entstanden ist.Yuzus werden bereits seit Jahrtausenden in China, Korea und Japan angebaut. Spitzenköche haben die edle Zitrusfrucht schon seit einigen Jahren zur Verfeinerung ihrer Gerichte für sich entdeckt, doch auch in Cocktails oder als erfrischender Yuzu-Saftist die gelblich-orangefarbene Frucht beliebt.  

Die Schale der Yuzu ist im Vergleich zu anderen Zitrusfrüchtenrelativ dick und besonders aromatisch. Daher wird sie in Japan und anderen asiatischen Ländern nicht nur in der Küche, sondern auch in Kosmetika gerne verwendet.  

Die Yuzu Frucht ist ungefähr so groß wir ein Tennisball und ähnelt äußerlich einer kleinen Grapefruit. Ihr Fruchtfleisch ist von vielen Kernen durchzogen, die kaum genießbar sind und vor dem Verzehr lieber entfernt werden sollten. 

Wie schmeckt Yuzu?

Der Geschmack der Yuzu zeichnet sich durch eine intensive Frische und säuerlich-herbe Noten mit einem Hauch von Süße aus. Der Wirkstoff Limone ist in der Yuzu in gleichem Maße wie in einer Zitrone vertreten, allerdings weist sie nur etwa zwei Drittel der Säure einer Zitrone auf. Geschmacklich ähnelt Yuzu eher Pampelmuse oder Grapefruit, wobei ihr Aroma noch frischer und fruchtiger ist. 

Ursprung und Geschichte der Yuzu-Frucht

Ursprünglich stammt die Yuzu von sauren Mandarinen und den sogenannten Ichang-Zitronen ab und wächst an einem rund zweieinhalb Meter hohen Baum. Dieser ist relativ frostbeständig, weshalb man Yuzu grundsätzlich auch in Europa anbauen kann.Es gibt vier verschiedene Yuzu Baumarten: großblättrige, schmalblättrige, breit- sowie schmalgeflügelte. 

Auch wenn die Yuzu heutzutage vor allem in Japan angebaut wird, hat sie ihren Ursprung in Zentral- und Westchina, entlang des Yangtse-Flusses. Japanische Historiker glauben, dass sie vermutlich vor etwa 1300 Jahren über die koreanische Halbinsel nach Japan gelangte. Dort baute man sie zu Beginn vor allem als Heilpflanze an, entdeckte aber schon bald das einzigartige Aroma des Saftes für die japanische Küche.  

Die japanische Bezeichnung Yuzu stammt vom Chinesischen 柚子 (yòuzi) ab und hat per se keine Bedeutung. Die Japaner haben sich lediglich am chinesischen Namen für die Frucht orientiert und auch die Schreibweise übernommen. Es gibt aber die Theorie, dass das chinesische yòuzi so viel wie Zitronenkind bedeutet. 

Yuzu-Anbau

Der weltweit größte Produzent und Konsument von Yuzu ist Japan. Etwa 50 Prozent aller Yuzu-Früchte werden in der Präfektur Kochi auf der kleinen Insel Shikoku angebaut. In Europa gibt es bislang nur sehr wenige Yuzu-Plantagen, der Großteil der Früchte muss aus Japan importiert werden. 

Frisch aus Japan exportierte Früchte sind bei uns sehr teuer. Der Kilopreis liegt bei etwa 50 Euro bzw. bei einem Stückpreis von fünf bis sieben Euro –wenn man die Yuzu-Frucht überhaupt als Frischware findet.Deutlich verbreiteter ist Yuzu in Europa als Geschmacksgeber in Getränken, zum Beispiel für Gin, Limonaden und in Teemischungen. 

Nährstoffe: Wie gesund ist Yuzu?

Es ist kein Wunder, dass die Japaner die Yuzu ursprünglich zu Heilzwecken anbauten: Ihr Gehalt an Vitamin C ist besonders hoch. Vitamin Cträgt zu einer normalen Immunfunktion beiund spielt eine Rolle bei derWundheilung. Darüber enthalten die FrüchteFlavonoideund Antioxidantien, diedazu beitragen können, oxidativen Stress zu vermindern 

Yuzu: Verwendung in der Küche

Frische Yuzu kannst du wie andere Zitrusfrüchteschälen und essen. Da die Schale sehr dick ist, fällt die Fruchtausbeute allerdings relativ klein aus. Außerdem hat die Yuzu viele bittere Kerne. Daher wird sie auch im Ursprungsland Japan meist direkt weiterverarbeitet.   

Wie bereitet man Yuzu in Asien zu?

In der asiatischen Küche reibt man die aromatische Schale zum Verfeinernüber warme und kalte Speisen. Aus dem Fruchtfleisch wird vor allemerfrischender Saftgewonnen. Yuzu-Fruchtstücke bilden die Grundlage für einen speziellen, dickflüssigen Yuzu-Tee: Dafür wirdYuzuin Honig eingelegt, bis sie die richtige Konsistenz hat, um mit heißem Wasser aufgebrüht zu werden.  

Wie kann man die Yuzu bei uns essen?

In Deutschland und Europa findest du Yuzu vor allem als Aroma oder Saftkonzentrat, aber auch als Bestandteil von edlen Marmeladen. Besonders im Trend liegt das Yuzu-Aroma für erfrischende Cocktails.

Wenn du Lust hast, einen erfrischenden Sommer-Cocktail selbst zu mixen, dann ist dieser alkoholfreie Sommer-Cocktail genau das richtige: Du kannst ihn toll variieren und zum Beispiel mit Yuzu-Saft verfeinern.

Leckere Rezepte, die du mit Yuzu verfeinern kannst

Grapefruit-Margarita
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Vegan
15min
Einfach
Zitronen-Mocktail mit Rosmarin
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Glutenfrei
24h 10min
Einfach