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Fenchel

Vom nahrhaften Gewürz zum beliebten Gemüse? Der Fenchel hat sich erst in den vergangenen Jahrzehnten von einer wirksamen Heilpflanze zu einer leckeren Zutat in der Küche der bewussten Ernährung entwickelt. Ein leichter Anis-Geschmack sorgt für das besondere Aroma, das nicht nur in Tees, sondern auch im frischen Salat zur Geltung kommt. Aber was genau ist Fenchel? Wirken sich seine Inhaltsstoffe tatsächlich positiv auf den menschlichen Organismus aus? Und wie kann man ihn in der Küche einsetzen? Das alles erfährst du hier!

Was ist eigentlich Fenchel?

Botaniker zählen Fenchel zur Familie der Doldenblütler. Wie für diese Familie typisch, ist auch der Fenchel eine sogenannte krautige Pflanze, die im Übrigen bis zu zwei Meter hochwachsen kann und nach Anis duftet. Der Stängel der Gemüsepflanze bleibt kahl, wohingegen die Blätter knollenähnliche Zwiebeln ausbilden. In dieser Form findest du frischen Fenchel auch an der Gemüsetheke im Supermarkt.

Ursprünglich stammt Fenchel aus mediterranen Gebieten wie Südeuropa und Nordafrika, aber auch aus Westasien oder der europäischen Nordatlantikküste. Das zeigt, dass die Gemüsepflanze es gerne warm hat, jedoch auch fruchtbaren Boden benötigt, um zu gedeihen. Die Urform des Fenchels ist wild. Fenchel, wie wir ihn heute kennen, trägt den botanischen Namen Foeniculum vulgare und hat seine Hochzeit in Deutschland zwischen Juli und Oktober.

Gewürz- und Heilpflanze

Der Gemüsefenchel ist ein beliebtes Nahrungsmittel in Italien. Aber nicht nur dort ist er roh fester Bestandteil in frischen Salaten. Mittlerweile findet Fenchel auch geschmort oder gedünstet den Weg auf die Teller rund um den Erdball. Er ist zudem ein naher Verwandter des Fenchels als Gewürzpflanze.

Die Geschichte als Gewürz- und Heilpflanze reicht mehrere tausend Jahre zurück. Bereits der griechische Arzt Hippokrates von Kos empfahl 400 Jahre vor unserer Zeitrechnung Fenchel bei verschiedensten Beschwerden. Die enthaltenen ätherischen Öle bewirken nicht nur den anisähnlichen Geschmack, sie fördern auch die natürliche Bewegung im menschlichen Verdauungstrakt. Außerdem können die Inhaltsstoffe Krämpfe lösen,den Appetit anregen oder den Schleimabbau beschleunigen. Bis heute wird daher bei Magen- und Darmbeschwerden die Einnahme von Fenchel empfohlen – vorzugsweise als frischaufgebrühter Tee.

Fenchel und seine Nährstoffe

Fenchel hilft nicht nur bei Bauchschmerzen, er hat insgesamt eine positive Wirkung auf deinen Körper. 0,3 g Fett auf 100 g sprechen für sich. Auf die gleiche Menge des Gemüses verteilen sich im Schnitt 1,4 gEiweiß, 2,8 g Kohlenhydrate und 2 g Ballaststoffe. Besonders reich ist Fenchel an den Vitaminen B1 und B3 – somit beruhigt er das Nervensystem und unterstützt den Organismus bei Erneuerung des Muskelgewebes.

Fenchel

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