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Beeren: fruchtig, süß und vitaminreich

Gemischte Beeren mit Schlagsahne in und neben einer Schale.

Kein Sommer ohne frische Beeren: Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren versüßen uns den Tag und stecken voller wertvoller Nährstoffe. Ob pur oder im Müsli, mit Eis, im Kuchen oder in der Lieblingsmarmelade – es gibt fast keine Leckerei, die man nicht mit Beeren verfeinern kann. Aber wie viele Beerensorten gibt es eigentlich? Reifen alle Beeren im Sommer? Und wie gesund sind Beeren wirklich?

Was sind Beeren?

Umgangssprachlich bezeichnen wir fast alle kleinen, rundlichen Früchte als Beeren. Viele dieser Beeren – etwa Himbeeren und Erdbeeren – sind aber botanisch gesehen keine Beeren. Echte Beeren sind sogenannte Schließfrüchte, bei denen das Fruchtfleisch einen harten Kern im Inneren der Beere einschließt. Zu den echten Beeren zählen zum Beispiel Johannisbeeren, Stachelbeeren und Heidelbeeren. Alle anderen Früchte werden der Einfachheit halber unter dem Begriff „Beerenobst“ zusammengefasst: Sie sind Beeren optisch sehr ähnlich, sind aber keine Beeren im botanischen Sinne. Dazu zählen Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Sanddorn und viele andere.

Fun Fact

Auch Tomaten, Melonen und Kiwis gehören botanisch gesehen zu den Beerengewächsen, da ihr weiches Fruchtfleisch die harten Kerne im Inneren umschließt.

Welche Sorten Beeren gibt es?

Botanisch gesehen sind viele der Beeren, die du in der Obst- und Gemüseabteilung und im Tiefkühlregal findest, gar keine Beeren. Das macht aber nichts – denn auch die sogenannten Beerenfrüchte schmecken wunderbar fruchtig und sind genauso nährstoffreich wie die echten Beeren.

Beeren 

 

Aussehen 

Geschmack 

Saison 

Heidelbeeren 

rund, ca. 1 cm Durchmesser, blau-violette Schale, grünliches Fruchtfleisch 

süß, sehr aromatisch 

Juli–September  

Johannisbeeren 

rund, ca. 0,5 cm Durchmesser, wachsen in Trauben, leuchtend rot und glänzend 

süßsauer, sehr fruchtig 

Juni–August  

Stachelbeeren 

Rund, 1–2 cm Durchmesser, gelblich-grün, feine Härchen an der Außenhaut; sie reifen als einzige Beere nach der Ernte noch nach  

süßsauer, frisch 

Juni–August 

Cranberries 

oval, ca. 1 cm Durchmesser, leuchtend rot bis orange, glänzend 

sehr sauer, fruchtig 

September–November  

 

Beerenfrüchte 

 

Aussehen 

Geschmack 

Botanische Bezeichnung 

Erdbeeren 

oval bis herzförmig, 2–8 cm Durchmesser, leuchtend rot oder gelblich, kleine Kerne auf der Außenhaut 

sehr süß, fruchtig 

Sammelnussfrucht 

Himbeeren 

rundlich, 2–3 cm Durchmesser, dunkelrosa bis rot, traubenartige Textur 

sehr süß, fruchtig 

Sammelsteinfrucht 

Brombeeren 

rundlich, 2–3 cm Durchmesser, violett bis schwarz, glänzend, traubenartige Textur 

süß-säuerlich, leicht herb 

Sammelsteinfrucht 

Holunderbeeren 

rund, 0,2–0,5 cm Durchmesser, schwarz-glänzend 

süß-säuerlich, feinherb 

Steinfrucht 

Aroniabeeren 

rund, 1–2 cm Durchmesser, matte blauschwarze Außenhaut 

säuerlich, feinherb 

Kernobst (Apfelbeere) 

Sanddorn 

rundlich bis oval, 0,5–1 cm Durchmesser, orange, glänzend 

sehr sauer, fruchtig 

Steinfrucht 

Nährstoffe: Wie gesund sind Beeren?

Es gibt unzählige verschiedene Beerensorten und die Nährwerte schwanken je nach Sorte. Typisch für Beerenfrüchte ist aber, dass sie weniger Fruchtzucker enthalten als viele andere Obstsorten. So haben Himbeeren, Erdbeeren oder Heidelbeeren nur etwa halb so viele Kohlenhydrate wie Äpfel oder Birnen. Fett und Eiweiß liefern Beeren kaum – dafür sind die meisten Sorten reich an Ballaststoffen, die lange satt machen und zu einer normalen Verdauung beitragen.

Ihre leuchtend rote oder blaue Farbe erhalten Beeren durch die sogenannten Flavonoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe tragen zu einer normalen Funktion von Herz- und Blutkreislauf bei. Zudem sind Beeren eine gute Quelle für Vitamin C. Auch Vitamin B3 (Niacin) ist in den meisten Beeren enthalten.

Mineralstoffe liefern Beeren meist nur in geringen Mengen. Nennenswert ist der Gehalt an Magnesium und Kalium. Auch Phosphor, das für den körpereigenen Energiestoffwechsel wichtig ist, kommt in vielen Beerensorten vor. Zudem enthalten Beeren Pektine. Diese speziellen Ballaststoffe unterstützen eine normale Verdauung.

Nährwerte pro 100 g Erdbeeren

Kalorien 

40 kcal 

Eiweiß 

0,7 g 

Fett 

0,4 g 

Kohlenhydrate 

7 g 

Ballaststoffe 

2,2 g 

Vitamin C 

60 mg 

Vitamin B3 

0,5 mg 

Magnesium 

12 mg 

Kalium 

150 mg 

Phosphor 

23 mg 

Lagerung und Haltbarkeit von Beeren

Beeren enthalten viel Wasser, daher halten sie sich bei Zimmertemperatur maximal einen Tag. Im Kühlschrank kannst du die meisten Beerensorten 2–3 Tage aufbewahren. Beeren mit einer relativ dicken Schale, wie Heidelbeeren und Stachelbeeren, halten sich bis zu einer Woche.

Gut zu wissen

Noch länger halten Beeren, wenn du sie vor der Lagerung kurz mit Essigwasser abwäschst, denn so werden Bakterien auf der Oberfläche abgetötet. Anschließend am besten die Beeren nochmal mit klarem Wasser abspülen und trockentupfen.

Beeren sollten im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden. Fülle die Früchte in eine Frischhaltedose um, auf deren Boden du ein Stück Küchenrolle legst. So wird Feuchtigkeit aufgenommen und die Beeren werden nicht so schnell matschig oder schimmeln.

Gut zu wissen

Einige empfindliche Beeren, wie zum Beispiel Himbeeren oder Brombeeren, werden am besten nicht unter fließendem Wasser gewaschen, sondern in einem Wasserbad, um sie nicht zu beschädigen.

Eingekochte Beeren aus dem Glas oder aus der Dose und zum Beispiel Marmelade und Konfitüre sind auch ungekühlt 1 – 2 Jahre haltbar, solange das Gefäß verschlossen ist. Geöffnete Dosen oder Gläser solltest du in den Kühlschrank stellen und den Inhalt innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.

Beeren einfrieren

Frische Beeren kannst du haltbar machen, indem du sie einfrierst. Spüle die Beeren dazu kurz unter kaltem Wasser ab, lass sie gut abtropfen und gib sie in Gefrierbeutel. Wenn du nicht möchtest, dass die Beeren beim Einfrieren aneinanderkleben, kannst du sie auch erst lose auf ein Backblech geben und einfrieren. Später füllst du die gefrorenen Beeren dann in Gefrierbeutel um. Für eine erfrischende Alternative zu herkömmlichen Eiswürfeln kannst du die Beeren auch zusammen mit etwas Wasser in eine Eiswürfelform füllen und damit deine Getränke kühlen, nachdem sie gefroren sind.

Wie kann man Beeren in der Küche verwenden?

Mit ihrem fruchtigen, süßsauren Geschmack sind Beeren echte Multitalente. Sie schmecken pur oder mit Joghurt, Quark und Eis. Und natürlich lassen sich fast alle Beerensorten hervorragend zu Marmelade, Gelee und Kompott einkochen oder zu Saft verarbeiten. In sommerlichen Desserts, Puddings und Obstkuchen dürfen Beeren genauso wenig fehlen wie bei einem ausgedehnten Sonntagsfrühstück. Zu den beliebtesten Rezepten mit Beeren zählen:

Beeren passen aber nicht nur zu süßen Rezepten und zum Frühstück. Auch in der herzhaften Küche kannst du die köstlichen Früchte vielseitig einsetzen. So schmecken Blaubeeren oder Erdbeeren sehr gut als Zutat im Salat. Johannisbeeren und Stachelbeeren geben kräftigen Soßen eine süßsaure Note. Preiselbeeren werden häufig zu Fleischgerichten wie Schnitzel oder Hackbällchen gereicht. Im orientalischen Raum verfeinern getrocknete Beeren Reisgerichte und Eintöpfe.

Köstliche Rezepte mit Beeren

Beeren-Eisshake
  • Vegetarisch
  • Glutenfrei
30min
Einfach
Quark-Gratin mit Beeren
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Glutenfrei
35min
Einfach
Quinoa-Porridge mit gemischten Beeren
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Vegan
20min
Einfach
Beeren-Basilikum-Sirup
  • Laktosefrei
  • Vegetarisch
  • Vegan
12h 30min
Einfach