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Orangen – Infos & Wissenswertes

Orangen.
Orangen.

Süß, erfrischend und vitaminreich: Die Orange gehört nicht nur in Deutschland zu den beliebtesten Obstsorten. Oder war das die Apfelsine? Wir entzaubern direkt zu Beginn einen hartnäckigen Mythos, denn: Bei Orangen und Apfelsinen handelt es sich immer um exakt die gleiche Frucht. Wieso viele Menschen trotzdem Apfelsine sagen, wo die Frucht ursprünglich herkommt, wo sie heute angebaut wird und wie viele Nährwerte in dem runden Obst stecken, erfährst du hier.

Was sind eigentlich Orangen?

Die Citrus sinensis, wie Botaniker die Orangen nennen, wächst heute auch an Sträuchern, ist aber ursprünglich auf immergrünen Bäumen beheimatet. Das sind Pflanzen, die das ganze Jahr über ihre Blätter behalten. Als Orange bezeichnet man demnach sowohl den Baum als auch dessen Früchte. Sie zählen zu den Zitruspflanzen und bilden innerhalb der Rautengewächse eine eigene Art.

Orangenbäume können sich gut auf alle erdenklichen Witterungsbedingungen einstellen, benötigen aber eine große Menge Wasser. Diese ist essenziell, damit sich nach 6 bis 18 Monaten die beliebten Früchte bilden. Bevor das süßsaure Obst reif ist, ist es erst mal grün. Dafür ist der natürliche Farbstoff Chlorophyll verantwortlich, der erst abgebaut wird, wenn die Umgebungstemperaturen spürbar unter 15 °C fallen. Erst danach färbt sich die Orange, genau: orange!

Natürlich gibt es zahlreiche Unterarten und verschiedene Züchtungen. Um den Überblick zu behalten, unterteilen Experten die Orangensorten in vier Gruppen: Blondorange, Nabelorange, Blutorange und die weniger bekannte säurefreie Orange. Außerdem existieren noch die Bitterorangen, die auch als Pomeranze bekannt sind.

Die Herkunft der Orange

Dass die saftige Frucht auch hin und wieder – und vor allen Dingen im Norden Deutschlands – als Apfelsine bekannt ist, hat einzig und allein mit ihrer Herkunft zu tun. Denn sie stammt nicht, wie oft vermutet, aus Südeuropa, sondern aus China. Als das Obst schließlich im Mittelalter den Weg von Asien nach Europa fand, wurde die runde Köstlichkeit schlicht und einfach „Apfel aus China“ beziehungsweise „Apfel aus Sina“ getauft. Letzteres war bis vor 400 Jahren sogar die gängige deutsche Bezeichnung für das Reich der Mitte. Aus dieser Begrifflichkeit hat sich im Laufe der Jahrzehnte „Appelsina“ und schließlich Apfelsine entwickelt. Ein Begriff, der sich bis heute hartnäckig in dem einen oder anderen Wortschatz hält.

Bekannt war die Orange auf dem europäischen Kontinent bereits seit dem 11. Jahrhundert. Allerdings handelt es sich dabei um den bitteren Vertreter dieser Art – die Bitterorange. Die süße Orange, die wir heute eigentlich meinen, wenn wir den Namen benutzen, gibt es erst seit knapp 600 Jahren in hiesigen Gefilden zu finden. Anfangs noch ausschließlich in Portugal angebaut, hat sich die Zitrusfrucht langsam aber sich den Weg in die Gärten und Obstkörbe anderer europäischer Nationen gebahnt.

Wo wird die Orange heute angebaut?

Rund achtzig Millionen Tonnen Orangen werden im Schnitt pro Jahr auf der ganzen Welt produziert – Tendenz steigend. Angesichts dieser enormen Menge ist es nicht verwunderlich, dass das Obst auf dem ganzen Planeten angebaut wird. In Europa sind die wichtigsten Hersteller Spanien, Italien und Griechenland. Weltweit bilden Indien, China und Brasilien das Spitzentrio der führenden Anbauländer. Aber auch Staaten wie Indonesien, Marokko, Vietnam, Ghana und Syrien spielen eine wichtige Rolle in der globalen Produktion von Orangen.

Orangen haltbar machen

Orangen kannst du im kühlen Keller oder bei Zimmertemperatur lagern. Durch die niedrige Temperatur im Keller halten sie sich dort über mehrere Monate. Im Kühlschrank solltest du sie eher nicht aufbewahren, da sie dort ihr Aroma leicht verlieren.

Wenn du deine Orangen länger haltbar machen möchtest, kannst du sie auch einfrieren, einlegen oder einkochen.

Um die Orangen einzufrieren, solltest du sie zunächst schälen und die einzelnen Stücke luftdicht verpacken. Dazu eignet sich ein Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose. Eingefrorene Orangen sind über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr haltbar.

Auch das Einlegen der Orangen ist eine gute Möglichkeit, um Orangen haltbar zu machen. Das machst du am besten, indem du sie in einem Zuckersud einlegst. Diesen solltest du vorher vorbereiten. Dann wird der Sud aufgekocht und anschließend in sterile Gläser gefüllt. Bevor du die Orangen hinzugibst, schäle und teile sie in Stücke. Jetzt musst du die Gläser nur noch luftdicht verschließen und in den Kühlschrank stellen. Dort sollte der Sud für einige Tage ziehen, bevor du die Orangen genießen kannst. Haltbar bleiben sie aber mehrere Wochen lang.

Für eine besonders lange Haltbarkeit sorgt auch das Einkochen der Orangen als Kompott. Hierzu schälst du die Orangen und gibst sie in einen Topf. Anschließend werden sie mit etwas Zucker langsam aufgekocht und unter ständigem Rühren zu einem Kompott verarbeitet. Nun verteilst du den Kompott in sterile Einmachgläser, verschließt diese und stellst sie auf den Kopf. Nachdem die Gläser abgekühlt sind, solltest du sie an einem dunklen und kühlen Ort, z. B. dem Keller oder Kühlschrank, lagern. Hier hält sich der Kompott bis zu einem Jahr.

Diese Nährwerte stecken in einer Orange

Dass eine saftige Orange so gut und erfrischend schmeckt, hat auch seinen Preis – der sich zum Teil in den Nährwerten niederschlägt. Denn mit durchschnittlich 9 g Kohlenhydrate auf 100 g Fruchtfleisch enthält die Orange relativ viel Zucker. Dazu gesellen sich stolze 47 kcal. Aber natürlich wirken sich Orangen auch positiv auf den menschlichen Organismus aus. Schon mit ein paar Stückchen von einer frischen Orange kannst du bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C decken – in 100 g stecken ganze 50 mg des wertvollen Nährstoffes.

Orangen haltbar machen

Orangen kannst du im Kühlschrank lagern. Durch die niedrige Temperatur halten sie sich dort über mehrere Monate. Jedoch solltest du beachten, dass sie im Kühlschrank ihr Aroma leicht verlieren und du sie daher nur dort lagern solltest, wenn du eine große Menge an Orangen für einen längeren Zeitraum lagern möchtest.  

Wenn du deine Orangen länger haltbar machen möchtest, kannst du sie auch einfrieren, einlegen oder einkochen.  

Um die Orangen einzufrieren, solltest du sie vorher zunächst schälen und die einzelnen Stücke luftdicht verpacken. Hierbei ist möglichst wenig Luft in der Verpackung wichtig. Dazu eignet sich ein Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose. Eingefrorene Orangen sind über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr haltbar. 
 

Auch das Einlegen der Orangen ist eine gute Möglichkeit, um deine Orangen haltbar zu machen. Das machst du am besten, indem du sie in einem Zuckersud einlegst. Diesen solltest du vorher vorbereiten. Dazu den Sud aufkochen und anschließend in sterile Gläser füllen. Bevor du die Orangen hinzugibst, schäle und teile sie in ihre Stücke. Jetzt musst du die Gläser nur noch luftdicht verschließen und in den Kühlschrank stellen. Dort sollten die eingelegten Orangen für einige Tage ziehen, bevor du die Orangen genießen kannst. Haltbar bleiben sie aber mehrere Wochen lang. 

Für eine besonders lange Haltbarkeit, sorgt auch das Einkochen der Orangen als Kompott. Hierzu schälst du die Orangen und gibst sie in einen Topf. Anschließend mit etwas Zucker langsam aufkochen und unter ständigem Rühren zu einem Kompott verarbeiten. Nun verteilst du den Kompott in sterile Einmachgläser, verschließt diese und stellst sie auf den Kopf. Nachdem die Gläser abgekühlt sind, solltest du sie an einem dunklen und kühlen Ort wie dem Keller oder Kühlschrank lagern. Hier hält sich der Kompott bis zu einem Jahr.  

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