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Bananen Pancakes

Bananen

Mit einem durchschnittlichen pro Kopf Konsum von 12 kg im Jahr gehört die Banane ohne Frage zu den beliebtesten Obstsorten der Deutschen. Erfahre hier, welche Sorten es gibt, wo und wie die Banane wächst und warum sie eigentlich eine Beere ist!

Woher kommt die Banane?

Bananenstaude

Bananen mögen es warm, von daher überrascht es nicht, dass die gelbe Frucht ihren Ursprung im ostasiatischen Raum hat. Von Thailand und Malaysia aus kamen die Bananen erst in den arabischen Raum und von dort aus nach Europa. Schon im 7. Jahrhundert nach Christus wurden sie im Mittelmeerraum verbreitet und kamen von da aus nach Afrika. Im 15. und 16. Jahrhundert wurden sie mit den spanischen und portugiesischen Händlern nach Amerika gebracht.

Wo werden Bananen angebaut?

Auch wenn die Banane ihren Ursprung in Asien hat, angebaut wird sie heutzutage überall, wo es warm ist. Deutschland importiert die gelben Früchte hauptsächlich aus Mittel- und Südamerika. Von den Kanaren und aus Afrika kommt ebenfalls ein kleiner Teil der süßen Früchte.

Wie wachsen Bananen?

Am Baum oder am Strauch: Wie wachsen Bananen eigentlich? Tatsächlich wächst die Frucht an einer Staude, die bis zu neun Meter groß werden kann. An jeder Staude können bis zu 300 Bananen hängen. Was aussieht wie ein Stamm, sind harte Blätter, die eng aneinander liegen.

Was die meisten nicht wissen: Botanisch gesehen gehören Bananen zu den Beeren. Die kleinen schwarzen Samen der Banane befinden sich im Fruchtfleisch, was charakteristisch für Beeren ist.

Fun Fact: Warum ist die Banane krumm?

Bananen wachsen immer der Sonne entgegen. Je größer die Früchte werden, desto schwerer werden sie jedoch. Der Fruchtstand senkt sich deswegen ab und wächst zur Erde. Um ausreichend Sonne zu bekommen, wachsen die einzelnen Früchte nach oben und krümmen sich dabei.

Kochbanane

Wann haben Bananen Saison?

Im Supermarkt kann das Obst das ganze Jahr über gekauft werden. Sie werden auf den großen Bananen-Plantagen in Mittel- und Südamerika so angebaut, dass immer Früchte geerntet werden können. Da Bananen einen weiten Weg bis zum Supermarktregal zurücklegen müssen, werden sie grün und unreif geerntet und reifen dann in sogenannten Klimakammern nach.

Appetit bekommen?

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Welche Sorten gibt es?

Im Handel wird meist die Cavendish Banane angeboten. Weltweit gibt es jedoch über 1.000 verschiedene Bananensorten. Unterschieden werden sie in Obstbananen, Gemüsebananen und Textilbananen.

Obstbananen

Obstbananen, auch Dessertbananen genannt, sind die süßen Früchte, die die meisten von uns mit einer Banane verbinden. Sie schmecken süß, mild und eignen sich perfekt als gesunder Snack zwischendurch. Bekannte Sorten sind Musa Cavendish, Robusta und Gros Michel. Gros Michel war lange Zeit die am meisten importierte Sorte, mittlerweile wird hauptsächlich Cavendish angebaut. Diese Sorte ist robuster und resistenter gegen die unter Bananen verbreitete Panama-Krankheit, die die Früchte von innen verschimmeln lässt. Die meisten Sorten sind gelb, es gibt jedoch auch rote Bananen.

Eine Variante der Obstbananen sind die kleinen Babybananen. Sie sind nur gut 10 Zentimeter groß und schmecken sehr süß.

Gemüsebananen

Im Gegensatz zu den zum schnellen Verzehr geeigneten Obstbananen sind Gemüsebananen (Musa paradisiaca) roh ungenießbar. Die Mehl- und Kochbananen werden gekocht, gebraten oder gebacken. Sie sind besonders beliebt in vielen afrikanischen Ländern und zählen dort zu den Grundnahrungsmitteln. Die grünen Bananen, manche Sorten sind auch rot oder gelb, werden wie Kartoffeln verwendet. Sie sind sehr stärkereich und werden zu Stampf verarbeitet, aber auch frittiert oder sind Teil von Eintöpfen und Currys. Aus Kochbananen wird übrigens auch Bananenmehl hergestellt sowie Trockenobst.

Textilbananen

Wie der Name schon verrät, sind Textilbananen nicht zum Essen geeignet. Die festen Fasern der Schale werden in der Textilindustrie verwendet. Sie werden zu Seilen, Säcken und Textilien verarbeitet.

Welche Nährwerte hat die Banane?

Bananen sind gesund, auch wenn sie im Ruf stehen dick zu machen. Letzteres stimmt nämlich nicht. Im Schnitt hat eine Banane um die 110 kcal. Das ist mehr als ein Apfel hat, der auf gut 70 kcal kommt. Trotzdem ist die gelbe Frucht gesund und perfekt, um schnell den kleinen Hunger zwischendurch zu stillen.

Nährwert pro 100 g
Energie 88 kcal
Kohlenhydrate 20 g
Eiweiß 1 g
Fett -
Kalium 370 mg
Magnesium 40 mg
Vitamin B6 0,36 mg

 

Worauf muss man beim Einkauf von Bananen achten?

Bananen werden unreif geerntet und reifen in Klimakammern nach. Beim Einkauf sollte man zu Bananen greifen, die nicht mehr grün sind, aber auch nicht zu reif. Die Schale sollte keine braunen Flecken aufweisen und die Frucht sollte sich fest anfühlen. Idealerweise kauft man Bio-Bananen mit einem Fairtrade-Siegel. Beim konventionellen Anbau werden sehr viele Pestizide verspritzt, die sich auf der Schale wiederfinden. Konventionell erzeugte Bananen gelten als wahre Pestizidbomben. Nach dem Schälen sollte man sich in jedem Fall die Hände waschen.

Wie lagert man Bananen?

Bananen mögen es warm, sie haben deswegen nichts im Kühlschrank zu suchen. Am liebsten mögen sie dunkle Orte bei Zimmertemperatur. Die Schale ist recht empfindlich und bekommt bei Druck schnell braune Flecken. Das kann man verhindern, indem man Bananen nicht in der Obstschale lagert, sondern an einen Haken hängen. Das hat zudem den Vorteil, dass sie nicht zu schnell reifen. In der Obstschale liegen nämlich oft auch Äpfel, die das Reifegas Ethylen abgeben.

Gut zu wissen: Im Kühlschrank gelagerte Bananen bekommen braune Flecken auf der Schale. Sie sind dann aber trotzdem noch essbar.

Wie lange sind Bananen haltbar?

Einige Tage bis zu einer Woche: Die Haltbarkeit richtet sich danach, wie reif die Frucht gekauft wurde und wie süß sie gegessen werden soll. Eine braun gefärbte Schale ist übrigens kein Grund die Bananen zu entsorgen. Oft ist das Fruchtfleisch darunter noch frei von Verfärbungen und perfekt geeignet für die Zubereitung von Bananenbrot, Bananenmuffins oder auch Bananeneis.

Tipp: Schneide die reifen Bananen in Scheiben und friere sie ein. So bleiben sie gut ein Jahr frisch und können als gesunder Snack gelutscht werden oder du bereitest daraus Eis (sogenannte Nice Cream) oder Smoothies zu.

Wie werden Bananen in der Küche verarbeitet?

Bananen werden meist roh gegessen, sie spielen jedoch auch in vielen leckeren Rezepte die Hauptrolle. Ein Klassiker aus den USA ist Bananenbrot. Generell werden Bananen gern zum Backen verwendet. So spart man Zucker und in veganen Rezepten werden mit Bananen Eier ausgetauscht. 

Wer mag, legt Bananen als Dessert auf den Grill. Und wer die Kombi von süß und herzhaft mag, probiert mal herzhafte Rezepte mit Bananen.

Leckere Rezepte mit Bananen

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