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Basmatireis – körniger Duftreis mit blumigem Aroma

Basmatireis in einer Schale.

Mit seinem angenehmen Duft und aromatischen Geschmack sorgt Basmatireis nicht nur in asiatischen Speisen für Genussmomente. Angebaut wird er vornehmlich im Himalaya-Gebirge, von wo aus er die ganze Welt im Sturm erobert hat. Wie du Basmatireis lecker zubereiten kannst und das Beste aus seinem Aroma herausholst, erfährst du hier.

Was ist Basmatireis?

Bei Basmatireis handelt es sich um einen Duftreis, der vor allem in Indien und Pakistan angebaut wird. In Hindi bedeutet Basmati „Königin der Düfte“, was bereits auf seinen Charakter schließen lässt: Sein intensiver, blumiger Geruch entwickelt beim Kochen ein nussiges Aroma. Das macht ihn zur perfekten Beilage für herzhafte Gerichte.

Die Körner sind etwa 6,5 Millimeter lang, deshalb gehört Basmatireis zu den Langkorn-Sorten. Beim Kochen behält er seine körnige Konsistenz und seinen Biss. Du kannst ihn als Vollkornreis, weiß und als Parboiled-Reis kaufen. Die Sorten unterscheiden sich wie folgt:

  • Vollkornreis: Ist die ursprünglichste Form und deshalb auch als Naturreis bekannt. Die Körner werden nicht geschält und sind von einem dünnen Silberhäutchen umgeben. Er gilt als besonders wertvoll, da er mehr Nährstoffe und Fett enthält. Dadurch wird Vollkornreis schneller ranzig, hält sich aber bei richtiger Lagerung immer noch über mehrere Jahre.
  • Weißer Reis: Das Silberhäutchen wird für weißen Reis entfernt, indem die Körner poliert und geschliffen werden. Weißer Reis enthält zwar weniger Nährstoffe als Vollkorn- und Parboiled-Reis, ist dafür aber länger haltbar und wird beim Kochen schneller gar.

  • Parboiled-Reis: Parboiled steht für partially boiled, zu Deutsch „halbgekocht“ – es handelt sich um bereits vorgedämpften Reis. Er wird nach der Ernte als Vollkorn eingeweicht und unter starkem Druck Wasserdampf ausgesetzt. Danach wird er getrocknet und wie weißer Reis geschliffen und poliert. Dank dieses Vorgehens bleiben die Nährstoffe besser erhalten und er wird dennoch genauso schnell gar wie weißer Reis. Parboiled-Basmatireis ist allerdings nicht so häufig im Handel zu finden.

Gut zu wissen

Reis ist eine der wichtigsten Kulturpflanze der Welt und gehört in Asien zu den absoluten Grundnahrungsmitteln. In China, Thailand, Indonesien, Indien und anderen Ländern wird er täglich zu fast jeder Mahlzeit gegessen. Da verwundert es nicht, dass gut 90 Prozent des weltweit angebauten Reis aus Asien stammt.

Herkunft und Geschichte von Basmatireis

Bereits seit Jahrhunderten wird Basmati in Indien und Pakistan, vor allem im Himalaya, angebaut. Erstmals namentlich erwähnt wurde er in der Erzählung „Heer Ranjha“ aus dem Jahr 1766, die aus der indischen Region Punjab stammt und ein wenig an Shakespeares „Romeo und Julia“ erinnert.

Bis heute wird Basmatireis in den indischen Regionen Punjab, Haryana, Himachal Pradesh, Delhi, Uttarakhand, West-Uttar Pradesh, Jammu und Kaschmir kultiviert. Doch auch in Pakistan befinden sich große Anbauflächen. Die beiden Länder gehören zu den Hauptexporteuren der Welt, doch auch in Nepal, Sri Lanka und Indonesien wird Basmati angebaut.

Anbau von Basmatireis

Asien ist bekannt für seine sattgrünen Reisfelder: Gerade die Vorgebirge des Himalayas in Indien und Pakistan liefern ideale klimatische Bedingungen für Basmati. Er benötigt sehr viel Wasser und profitiert vom starken Monsunregen.

Da das Wetter außerhalb der Regenzeit allerdings sehr trocken ist, setzt man beim Nassreisanbau zusätzlich auf Bewässerungssysteme, um das Wasser langfristig zu stauen. Fünf Wochen nach der Blütezeit ist Basmati ausgereift und das Wasser kann für die Ernte abgelassen werden.

Frischer Basmati hat einen recht grasigen Geruch. Er reift jedoch weiter, wodurch sich sein intensiv-blumiges Aroma entwickelt. Es gibt außerdem klare Qualitätsregulierungen: Basmati darf maximal 7 Prozent Fremdkörner und 10 Prozent Bruch enthalten.

Nährstoffe: Wie gesund ist Basmatireis?

Reis enthält Eiweiß und viele Kohlenhydrate. Dadurch hält er lange satt, liefert schnell Energie und sorgt für eine gute Verdauung. Grundsätzlich sind Vollkorn- und Parboiled-Reis etwas nährstoffreicher als weißer Reis.

Basmatireis punktet vor allem mit Kalium. Außerdem enthält er Calcium und Phosphor – essenziell für den Erhalt von Knochen und Zähnen. Dem Immunsystem kommt der Zink-Gehalt zugute, verschiedenen Stoffwechselprozessen die Vitamine B1, B2 und E.

Wenn du Gluten nicht so gut verträgst oder unter Zöliakie leidest, ist Basmatireis eine gute Wahl. Er enthält nämlich kein Klebereiweiß.

Nährwerte pro 100 g Vollkorn-Basmatireis, roh

Kalorien 

360 kcal 

Kohlenhydrate 

80 g 

Eiweiß 

8 g 

Fett 

0,7 g 

Ballaststoffe 

2,2 g 

Lagerung und Haltbarkeit von Basmatireis

Nach dem Kauf solltest du Basmatireis an einem trockenen Ort lagern und von anderen geruchsintensiven Lebensmitteln fernhalten. Dadurch verhinderst du, dass er deren Geruch annimmt und sein eigenes Aroma verliert. Fülle ihn am besten in ein luftdichtes Behältnis um, denn so hält er sich für mindestens zwei bis drei Jahre.

Da weißer Reis geschält ist, hält er sich in der Regel länger als Vollkornreis. Letzterer kann mit der Zeit ranzig werden, wobei er sich bei richtiger Lagerung dennoch über Jahre hält. Gekochten Reis kannst du im Kühlschrank bis zu zwei Tage aufbewahren. Wenn er unangenehm riecht oder eine schleimige Konsistenz annimmt, solltest du ihn lieber nicht mehr essen.

Zubereitung von Basmatireis

Aufgrund seines aromatischen Dufts und Geschmacks passt Basmatireis zu den unterschiedlichsten herzhaften Gerichten. Sehr gut harmoniert der Duftreis mit asiatischen, insbesondere indischen Gerichten wie Chicken Vindaloo, Tikka Masala oder Chana Masala.

Doch auch Currys und Wokgerichten gibt Basmatireis das gewisse Etwas. Du kannst ihn außerdem zu Geschnetzeltem reichen oder eine leckere Reispfanne mit Gemüse, Fleisch oder Fisch zubereiten. Sehr gut macht er sich auch in einer Poké Bowl oder einem leckeren Reissalat mit asiatischen Gewürzen und Hähnchen.

Wie koche ich Basmatireis richtig?

Der Langkornreis behält beim Kochen eine angenehm körnige Konsistenz und ist recht bissfest. Wenn du vier Portionen Basmatireis zubereiten möchtest, solltest du zuerst einen Liter Wasser zum Kochen bringen. Gib danach etwa 250 Gramm Reis ins Wasser und lass ihn bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln – die Kochzeit beträgt 10 bis 12 Minuten. Dabei empfiehlt es sich, immer mal wieder umzurühren. Ist das Wasser komplett verdampft, kannst du ihn vom Herd nehmen und servieren.

Gut zu wissen

Am besten gelingt dir Basmatireis in einem Reiskocher, da er hier besonders schonend zubereitet wird und die ideale Konsistenz erreicht.

Köstliche Rezepte mit Basmatireis

Schnitzelpfanne mit Basmatireis
  • Glutenfrei
40min
Einfach
Kheer
  • Vegetarisch
40min
Einfach
Chicken Saag
  • Laktosefrei
  • Glutenfrei
35min
Mittel
Poké Bowl mit Blaubeeren
  • Laktosefrei
  • Clean Eating
35min
Einfach