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Mandelmehl – feines Nussmehl mit Marzipanaroma

Mandelmehl und Mandeln auf einer Arbeitsplatte.

Mandelmehl ist eine tolle ballaststoffreiche und glutenfreie Alternative zu Weizenmehl. Sein leichter Marzipangeschmack und die gute Quellfähigkeit machen es zu einem echten Allrounder in der Küche. Doch was ist der Unterschied zwischen Mandelmehl und gemahlenen Mandeln? Und wofür kannst du es verwenden?

Was ist Mandelmehl?

Mandelmehl gehört als Alternative zu Weizenmehl zu den beliebtesten Nussmehlen. Hergestellt wird es aus schonend fein gemahlenen Mandeln, wobei zwischen entöltem und teilentöltem Mandelmehl unterschieden wird. Der Fettanteil ist relativ hoch, dafür enthält es weniger Kohlenhydrate als Getreidemehle und punktet nicht nur bei einer veganen Ernährungsweise mit einem hohen Protein- und Ballaststoffgehalt.

Überzeugen kann Mandelmehl vor allem geschmacklich: Es ist nussig, leicht süßlich und erinnert ein wenig an Marzipan. Da es über eine gute Quellfähigkeit verfügt und Flüssigkeit gut bindet, ist es eine ideale Backzutat, aber auch zum Binden von Soßen und Suppen geeignet.

Beliebt ist es vor allem in der glutenfreien Küche, da es kein Klebereiweiß enthält. Selbst Menschen mit Zöliakie vertragen die Mehlsorte sehr gut.

Gut zu wissen

Was ist der Unterschied zwischen Mandelmehl und gemahlenen Mandeln?

Gemahlene Mandeln sind gröber als Mandelmehl und werden aus ganzen Mandeln hergestellt. Beim Backen werden sie eher als Topping verwendet. Mandelmehl wird hingegen feiner gemahlen und nimmt Feuchtigkeit besser auf, was es zu einem guten Weizenmehlersatz macht. Es enthält zudem mehr Ballaststoffe, mehr Proteine und weniger Fett als gemahlene Mandeln.

Herkunft und Geschichte von Mandelmehl

Bereits in der Antike schätzte man die Frucht des Mandelbaums für ihren ausgezeichneten Geschmack. Ursprünglich stammen Mandeln aus dem Nahen Osten, von wo aus sie sich über die Seidenstraße nach Asien und bis nach Europa verbreiteten.

Mandelbäume sind Rosengewächse und tragen im Frühjahr weiße bis rosafarbene Blüten. Aus ihnen bilden sich Mandeln als Früchte des Baums aus. Was viele nicht wissen: Obwohl Mandeln zu den Nüssen gezählt werden, sind sie eigentlich ein Steinobst – wie ihr Verwandter, der Pfirsich.

Fein gemahlenes Mandelmehl wurde bereits im Mittelalter hergestellt und fand als Zutat seinen Weg in süße und herzhafte Gerichte. Besonders populär wurde es mit dem Siegeszug der glutenfreien Küche.

Herstellung von Mandelmehl

Bei Mandelmehl handelt es sich um ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Mandelöl. Dafür werden Mandeln zuerst ausgepresst und im Anschluss gefiltert. Dabei bleibt der sogenannte Presskuchen zurück, der fein gemahlen und zu teilentöltem Mandelmehl weiterverarbeitet wird.

Es gibt außerdem entöltes Mandelmehl, bei dem das Öl fast komplett entfernt wird. Es hat nicht nur eine feinere Textur als teilentöltes Mandelmehl, sondern enthält auch etwas weniger Fett. In der Küche haben allerdings beide Mehlarten ihre Vorteile, daher kommt es immer darauf an, wofür du sie verwenden möchtest.

Worin liegt der Unterschied zwischen entöltem und teilentöltem Mandelmehl?

Die beiden Arten unterscheiden sich nicht nur in Sachen Fettgehalt, sondern auch in ihrer Konsistenz:

  • Entöltes Mandelmehl ist nicht nur feiner, sondern auch trockener und heller. Gleichzeitig enthält es mehr Ballaststoffe und Proteine. Beim Backen sorgt es für einen leichten, fluffigen Teig, weshalb es sich nicht nur für Kuchen, sondern auch für glutenfreien Biskuitteig sehr gut eignet.
  • Teilentöltes Mandelmehl ist ein wenig gröber und dunkler. Wenn du es beim Backen verwendest, sorgt es für einen festeren Teig. Daher ist es besser für Brot oder Kekse geeignet oder zum Binden von Soßen.

Nährstoffe: Wie gesund ist Mandelmehl?

Dass Mandelmehl gerade bei Veganer:innen so beliebt ist, hat einen guten Grund: Es ist reich an pflanzlichem Eiweiß, vor allem entöltes Mandelmehl. Punkten kann es außerdem mit seinem hohen Ballaststoffgehalt.

Darüber hinaus steckt in Mandelmehl viel Calcium und Magnesium.

Mandelmehl enthält außerdem fast alle B-Vitamine, die an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt sind. Reich ist es auch an Vitamin A und Vitamin E.  

Nährwerte pro 100 g Mandelmehl (entölt)

Nährstoffe 

Nährwerte pro 100g 

Kalorien 

293 kcal 

Kohlenhydrate 

3 g 

Eiweiß 

40 g 

Fett 

12 g 

Ballaststoffe 

16 g 

Calcium  

214 mg 

Magnesium 

250 mg 

Lagerung und Haltbarkeit von Mandelmehl

Solange du Mandelmehl an einem kühlen, trockenen Ort in einem luftdichten Behälter lagerst, hält es sich über mehrere Monate. Entöltes Mandelmehl hat allerdings eine etwas kürzere Haltbarkeit als teilentöltes, das du bis zu einem Jahr verwenden kannst. Falls dein Mandelmehl sich dunkel verfärbt und ranzig riecht, solltest du es lieber wegwerfen.

Wie verwende ich Mandelmehl?

Mit seinem nussigen Geschmack, der ein wenig an Marzipan erinnert, ist Mandelmehl die perfekte Basis für feine Kuchen und andere Backwaren. Teilentöltes Mandelmehl sorgt für einen festeren Teig. Das macht es ideal für Weihnachtskekse mit leichtem Marzipanaroma, selbstgebackenes Brot oder schokoladige Brownies.

Entöltes Mandelmehl sorgt hingegen für einen fluffigen Teig und du kannst es zum Beispiel für eine Biskuitrolle, Pancakes oder feine Tortenböden verwenden. Es ist außerdem perfekt zum Binden von Soßen und Suppen, denn es sorgt für eine schön sämige Konsistenz. Wenn du dich glutenfrei ernährst oder auf eine ausgewogene Ernährung Wert legst, ist Mandelmehl definitiv eine tolle Ergänzung für deine Küche.

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