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Lauch

Lauch

Bereits die alten Römer und Ägypter schätzten diese Zutat in ihren Speisen: Lauch! Denn Lauch ist ein vielseitiges Gemüse, das Gerichten einen unverwechselbaren Geschmack verleiht und stärkende Nährstoffe spendet. Woher Lauch kommt, wie du ihn am besten zubereitest und woher die wertvollen Inhaltsstoffe kommen, erfährst du hier.

Allgemeine Infos zum Lauch

Allium porrum lautet der lateinische Name des Lauchs. Es liegt also nahe, dass Lauch in bestimmten Regionen Deutschlands auch unter der Bezeichnung Porree im Handel zu finden ist. Weitere Namen sind Breit- oder Winterlauch. Die Pflanze stellt eine eigene Gattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse dar und hat somit eine enge Verbindung zu Knoblauch und Zwiebeln.

Das ganze Jahr über wächst Lauch auf deutschen Feldern. Produzenten unterscheiden je nach Erntezeitpunkt zwischen Sommer- und Wintersorten. Lauchpflanzen bilden keine Zwiebel, sondern kräftige Blätter, die bis zu 5 cm breit werden können. In der Länge werden die Blätter bis zu 60 cm lang. Außerdem entwickelt sich eine Blüte, die allerdings für die Küche nicht von Interesse ist. Köche verarbeiten ausschließlich die Blätter.

In Europa und dem Mittelmeerraum hat Lauch eine lange Tradition. Im alten Ägypten diente Porree zum Beispiel als Hauptnahrungsmittel für die Erbauer der riesigen Pyramiden. Im alten Rom schworen die Menschen auf das Gemüse und sprachen ihm heilende Wirkung zu. Selbst die großen Feldherren aßen häufig Lauch. Von Rom aus kamen die grünen Blätter dann auch nach Mittel- und Nordeuropa. Heute erstrecken sich die deutschen Anbauflächen über weite Teile von Nordrhein-Westfalen.

Wie kannst du Lauch in der Küche nutzen?

Wenn du das Gemüse im Supermarkt kaufst, solltest du auf Flecken oder braune Stellen an den Blättern achten. So kannst du schnell erkennen, ob der Lauch noch frisch ist. Auch die Farbe der Blätter sagt einiges aus. Ein kräftiges Grün zeigt kürzlich gelieferte Ware. Nach dem Kauf kannst du den Lauch etwa zwei Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Ideal ist es allerdings, wenn du das Grünzeug schon nach wenigen Tagen verarbeitest.

Die Zubereitung von Lauch kann zu einer durchaus sandigen Erfahrung werden. Deshalb gilt vor dem Kochen: Die Blätter gründlich unter Wasser abspülen, um Sand und andere Verunreinigungen zu entfernen. Im Anschluss kannst du das Gemüse in feine Streifen oder Ringe schneiden. Geschmacklich erinnert Lauch, oder eben Porree, an Zwiebeln und weist kräftige Geschmacksnoten auf. In Kombination mit Karotte und Sellerie wird Lauch zum sogenannten Suppengrün, das du im Supermarkt bereits vorportioniert erhältst. Mit diesem Trio verleihst du Suppen und Eintöpfen ihre gewisse Würze.

Bei der Zubereitung bist du grundsätzlich flexibel, denn Lauch bietet viele Einsatzmöglichkeiten. Er kann beispielsweise ganz simpel gekocht oder gedünstet werden. Ob in Wasser oder in einer Brühe für den Eintopf macht dabei keinen Unterschied. Außerdem eignet sich Lauch als ideale Zutat für Schmorgerichte. Auch in Bratgerichten aus der Pfanne macht er eine gute Figur. Wenn du rohen Porree in feine Stücke oder Ringe schneidest, kannst du damit einem frischen Salat eine würzige Note hinzufügen. Generell gilt: Je schonender die Zubereitungsmethode, desto mehr wertvolle Stoffe bleiben in der Lauchstange enthalten.

Nährstoffe im Lauch

Der grüne Teil von Lauch ist ein exzellenter Lieferant von Betacarotin. Der Nährstoff wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Deshalb ist er auch unter der Bezeichnung Provitamin A bekannt. Es hat antioxidative Wirkungen und fängt freie Radikale im Körper ab. Somit schützt es die Körperzellen vor Schädigungen, was sich unter anderem positiv auf die Haut auswirkt.

Außerdem versorgt dich Lauch mit einer ordentlichen Portion Vitamin C. Mit 100 g des Gemüses nimmst du etwa 25 mg Vitamin C auf und deckst damit ungefähr ein Viertel des Tagesbedarfs eines erwachsenen Menschen. Zusätzlich verfügt Porree über kleinere Mengen von B- und E-Vitaminen. Bei den Mineralstoffen und Spurenelementen punktet Lauch vor allem mit Kalium und Eisen.

Interessant für alle jene, die auf ihr Körpergewicht achten möchten: Lauch enthält etwa 2,2 g Ballaststoffe, aber wenig Fett und Kohlenhydrate. Der Kaloriengehalt von 100 g Lauch liegt bei circa 30 Kalorien. Das Gemüse macht also satt, ohne dem Körper zu viele überflüssige Nährstoffe zu spenden. Gleichzeitig ist Lauch aber bekömmlicher als zum Beispiel Zwiebeln, wodurch er auch für Personen mit einer empfindlichen Darmflora eine vielversprechende Alternative als würzendes Gemüse darstellt.

Nährwerte pro 100 g

Kalorien29 kcal
Eiweiß2,1 g
Fett0,3 g
Kohlenhydrate3,26 g
Ballaststoffe2,2 g
Natrium5 mg
Kalium280 mg
Kalzium65 mg
Magnesium15 mg
Phosphat50 mg
Eisen0,8 mg
Zink0,3 mg
Beta-Carotin740 µg
Vitamin E0,5 mg
Vitamin B10,08 mg
Vitamin B20,07 mg
Vitamin B60,25 mg
Folsäure100 µg
Vitamin C25 mg

 

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