• rewe.de
  • Jobs bei REWE

Riesengarnelen – harte Schale, schmackhafter Kern

Riesengarnelen.

Riesengarnelen sind wahrhafte Tiefseetaucher, die auf dem Teller für regelrechten Hochgenuss sorgen. Die schmackhaften Tierchen sind auch als King Prawns oder Gambas bekannt, gelten als Delikatesse und haben ein zartes, weißes Fleisch. Welche Arten zu den Riesengarnelen gezählt werden und welche inneren Werte die Krustentiere ausmachen, erfährst du hier.

Was sind Riesengarnelen?

Riesengarnelen ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl großer Garnelenarten. Sie können in Süßwasser wie in Salzwasser vorkommen und finden sich in allen Weltmeeren. Ihre langgestreckten, dünnen Körper sind von einem Schutzpanzer umgeben. Das weiße Fleisch im Inneren schmeckt mild-aromatisch, nussig und leicht süßlich. Das meiste Fleisch befindet sich in ihrem langen Schwanz.

Garnelen sind zwar Krebstiere, haben aber anders als Krebse keine Scheren. Ihr grauer, bläulicher, gelblicher oder grünlicher Panzer nimmt die typische rosarote Färbung erst nach dem Kochen an. Garnelen gibt es in den unterschiedlichsten Größen. Von Riesengarnelen spricht man bei Exemplaren mit bis zu 1000 Gramm Gewicht und 15 bis 27 Zentimetern Länge. Sie werden nicht nur gefangen, sondern auch gezüchtet.

Herkunft und Geschichte von Riesengarnelen

Riesengarnelen kommen in fast allen warmen bis gemäßigten Gewässern vor. Besonders viele finden sich allerdings im Pazifik, Atlantik und Indischen Ozean. Die kommerzielle Zucht von Riesengarnelen hat in den letzten Jahrzehnten aufgrund der gestiegenen Nachfrage und des Fortschritts in der Aquakultur erheblich zugenommen.

Vor allem in Lateinamerika und Südostasien werden Riesengarnelen im großen Stil gezüchtet. Zu den größten Produzenten gehören China, Thailand, Ecuador, Indien und Vietnam. In der asiatischen Küche spielen Riesengarnelen bereits seit Jahrhunderten eine bedeutende Rolle. Doch auch in der mediterranen und lateinamerikanischen Küche sind die Krustentiere beliebt.

Fang von Riesengarnelen

In der freien Wildbahn werden Riesengarnelen vor allem mit Schleppnetzen gefangen. Diese werden über den Meeresboden in Küstengewässern gezogen, um möglichst viele Tiere zu fangen. Manchmal kommen auch Reusen zum Einsatz. Das sind große Körbe, die auf dem Meeresboden platziert und mit Ködern versehen werden.

In manchen Gegenden ist auch der sogenannter Handfang verbreitet. Dabei suchen Fischer:innen und Taucher:innen nach den Garnelen und fangen sie mit speziellen Greifwerkzeugen und Netzen. Heutzutage stammen die meisten Garnelen allerdings aus Zuchtstationen. Sie haben den Vorteil, dass sie einer Überfischung vorbeugen und die Tiere in gleichbleibender Qualität herangezogen werden.

Welche Arten von Riesengarnelen gibt es?

Weltweit gibt es viele verschiedene Arten von Riesengarnelen in Meeren und Küstengewässern. Hier die kulinarisch relevantesten: 

  • Pazifische Riesengarnele: auch als Weiße Garnele, Vannamei-Garnele oder King Prawn bekannt. Sie lebt vor allem in den Küstengewässern des östlichen Pazifiks von Mexiko bis Peru.
  • Black-Tiger-Garnele: Sie kommt vor allem in den (sub-)tropischen Gewässern des Indopazifiks vor und trägt einen charakteristischen schwarzen Streifen auf dem Rücken.
  • Rote Riesengarnele: findet sich vor allem im westlichen Atlantik von den USA bis Brasilien. Sie ist bekannt für ihre kräftige rote Färbung und wird sowohl wild gefangen als auch in Aquakulturen gezüchtet.
  • Indische Riesengarnele: beheimatet in den Gewässern des Indischen Ozeans und westlichen Pazifiks. Sie ist für ihr besonders bissfestes Fleisch bekannt und wird ebenfalls auch gezüchtet.
  • Königsgarnele: heimisch in den Küstengewässern Australiens, Neuseelands und anderer südpazifischer Inseln. Geschmacklich ist sie im Vergleich zu anderen Arten äußerst süß.

Nährstoffe: Wie gesund sind Riesengarnelen?

Riesengarnelen sind nicht nur lecker, sondern versorgen dich auch mit viel wertvollem Eiweiß. Die Meeresfrüchte sind außerdem reich an Jod, das für eine normale Funktion der Schilddrüse wichtig ist.

Sie stecken zudem voller Vitamin B3 (Niacin) sowie Vitamin E.

Nährwerte pro 100 g pazifische Riesengarnelen

Nährstoffe 

Nährwerte pro 100g 

Kalorien 

87 kcal 

Kohlenhydrate 

0 g 

Eiweiß 

18,6 g 

Fett 

1,4 g 

Ballaststoffe 

0 g 

Vitamin B3 

1,2 mg 

Vitamin E 

4 mg 

Lagerung und Haltbarkeit von Riesengarnelen

Im Handel findest du hierzulande vor allem tiefgefrorene Riesengarnelen. Sie sollten innerhalb von 1 bis 3 Monaten verwendet werden, da sie sonst an Geschmack verlieren. Frische Riesengarnelen halten sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage, solange sie luftdicht verpackt sind. Am besten schmecken sie allerdings, wenn sie noch am selben Tag zubereitet werden. Sie werden im Handel meist küchenfertig ohne Kopf und Schale angeboten.

Zubereitung von Riesengarnelen

Riesengarnelen können sowohl roh als auch gebraten und gekocht verzehrt werden. Besonders lecker sind sie als Vorspeise oder in Salaten, denen sie mit ihrem leicht süßen, nussigen Aroma den nötigen Biss verleihen. Grillfans kommen mit Garnelenspießen auf ihre Kosten, zu denen cremige Saucen und Dips schmecken.

In der asiatischen Küche werden Riesengarnelen gerne in gebratenem Reis oder Nudelgerichten gegessen. Sie machen sich aber auch gut in Currys und Eintöpfen mit Gemüse und anderen Meeresfrüchten. Auch eine spanische Paella ergänzen sie hervorragend.

Du kannst Riesengarnelen außerdem in Pfannen- und Pastagerichten verwenden. Doch auch in etwas Butter angebraten sind sie köstlich, besonders in Kombination mit Salaten oder Gemüse.

Köstliche Rezepte mit Riesengarnelen

Dreierlei Variationen von der Riesengarnele mit Wildkräutersalat
2 Zutaten im Angebot
Surf & Turf
2 Zutaten im Angebot
  • Paleo
  • Glutenfrei
  • Low Carb
45min
Mittel
Jakobsmuscheln & Garnelen auf Nudelnest mit Safranschaum
2 Zutaten im Angebot
Schwarzer Reis mit gebratenen Garnelen
2 Zutaten im Angebot
    1h
    Mittel