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Kohlrabi

Kohlrabi

Kohlrabi

Kohlrabi Rdk Gla Aim

Kohlrabi gehört zwar auch zur großen Kohlfamilie, doch er wird als eigenständiges Gemüse gehandelt. Er bildet sich nicht wie Brokkoli aus den Blüten und nicht wie Weißkohl aus den Blättern, sondern aus dem überirdisch wachsenden Teil der Wurzelknolle. Diesen zur platten Kugel verdickten Wurzelstängel nennt man daher auch »Oberkohlrabi«. Kohlrabi wird fast das ganze Jahr über bei uns angebaut – vorwiegend als früher Kohlrabi. Sehr zart ist Treibhauskohlrabi, Freilandsorten haben einen kräftigeren Geschmack. Man unterscheidet zwei Sorten: weißen und blauen Kohlrabi.

Kohlrabi können nach den Handelsklassen I und II deklariert werden, in denen holzige Kohlrabi nicht gehandelt werden dürfen. Sie werden mit und ohne Laub angeboten, man sollte solche mit Grün aber vorziehen, da die Blätter weit mehr Nährstoffe enthalten als die Knolle selbst. Der Nährwert von Kohlrabi ist dem des Blumenkohls ähnlich.

Weiße Kohlrabi haben eine hellgrüne Außenhaut und werden häufig unter Glas oder Folie gezogen. Solche Treibkohlrabi haben erntefrisch besonders zartes, mildsüßes Fleisch und einen reichen Blätterflor. Sie werden allerdings beim Lagern schnell holzig, können daher nur kurz aufbewahrt werden.
 

Blaue Kohlrabi stammen meist aus Freilandanbau und sind violett bis dunkelrot gefärbt. Die Knollen sind oft größer, das Fleisch aber holziger als bei frischen Treibhauskohlrabi und der Geschmack ist würziger.

Nährwerte

pro 100 g

Energie 27 kcal
Eiweiß 1,7 g
Fett 0,1 g
Kohlenhydrate 6 g

 

Lagerung

Kohlrabi müssen kühl und feucht im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden und besser nicht länger als zwei Tage, da sonst der Vitamingehalt schwindet.

Die besten Rezepte mit Kohlrabi

Gefüllt, als Puffer oder Suppe, Kohlrabi lässt sich zu vielen leckeren Gerichten verarbeiten.

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