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Cashewkerne – gesunder Snack mit nussigem Geschmack

Ein umgekipptes Glas, aus dem Cashewkerne fallen.

Mit ihrer buttrigen und doch knackigen Konsistenz gehören Cashewkerne in jede Nussmischung. Doch obwohl viele sie auch „Cashewnüsse“ nennen, sind sie gar keine Nüsse. Woher Cashewkerne ursprünglich stammen, mit welcher Frucht sie überraschenderweise verwandt sind und wie du sie in der Küche verwenden kannst, haben wir hier für dich zusammengetragen. 

Was sind Cashewkerne?

Ob als gesunde Knabberei oder als Zutat für herzhafte Speisen und süße Versuchungen: Cashewkerne sind ausgesprochen beliebt. Auch wenn sie oft zu den Nüssen gezählt werden, gehören sie botanisch zu den Steinfrüchten. Als Frucht des Cashewbaums sind sie mit der Mango verwandt und bevorzugen ein ebenso tropisches Klima.

Die halbmondförmigen Cashewkerne sind hellgelb und haben eine knackige und dennoch buttrig-cremige Konsistenz. Sie wachsen in einer harten Schale außerhalb des sogenannten Cashew-Apfels. Interessanterweise sind sie die eigentliche Frucht des Baums, denn die Äpfel sind lediglich eine verdickte Verlängerung des Fruchtstiels. Deswegen gehören Cashews auch zu den sogenannten Scheinfrüchten.

Herkunft und Geschichte von Cashewkernen

Der Cashewbaum stammt ursprünglich aus Brasilien, wo er von denUreinwohner:innen des Tupi-Stammes den Namen Acaju erhalten hat. Die Menschen in Portugalwaren von dem Baum und seinen schmackhaften Kernen so begeistert, dass sie ihn im 16. Jahrhundert nach Indien brachten, von wo aus er sich über ganz Süd- und Südostasien verbreitete. Zudem wurde er in der portugiesischen Kolonie Mosambik kultiviert und wird seitdem auch in Ostafrika angebaut. 

Anbau von Cashews

Cashewbäume bevorzugen ein tropisches Klima und sind sehr anspruchslos. Selbst in nährstoffarmen Böden gedeihen sie gut. Die Kerne werden aus der harten Schale der Frucht gewonnen, die sich am Ende des Cashew-Apfels befindet. Dazu muss die Frucht zuerst geröstet werden, bevor sie in Handarbeit oder mit speziellen Maschinen geknackt werden kann. Um die Samenhaut zu entfernen, werden Cashewkerne noch einmal erhitzt und direkt geröstet. Weil sie recht schnell ranzig werden, muss man sie direkt nach der Röstung luftdicht verpacken. 
Hauptproduzenten sind nach Brasilien vor allem Vietnam, Indonesien, Thailand, Tansania, Nigeria, Guinea-Bissau und Mosambik. Von dort werden Cashewkerneweltweit exportiert 

Welche Sorten an Cashewkernen gibt es?

Neben naturbelassenen gerösteten Cashewkernen kommen vor allem gesalzene Exemplare in den Handel. Viele Hersteller verfeinern sie mit pikanten Gewürzen wie Paprika oder Chili oder kandieren sie für den süßen Genuss. Sie sind außerdem Teil vieler Granola-Mischungen.

Äußerst beliebt sind auch Cashewmus und Cashewmilch, die im Geschmack ein wenig an Mandelmus und Mandel-Drinks erinnern. Sie sind eine nährstoffreiche Alternative zu Milchprodukten und werden vor allem in der fleischlosen Küche gerne als Basis verwendet.

Gut zu wissen: Cashewmarmelade und Cashewmilch

In Brasilien isst man nicht nur die Cashewkerne, sondern kocht auch ein schmackhaftes Kompott oder Marmelade aus den Cashew-Äpfeln. Außerdem kann man ein Öl aus den Schalen der Frucht gewinnen, das sehr schmackhaft ist. Es wird allerdings vorwiegend im medizinischen und industriellen Bereich verwendet oder für die Herstellung technischer Harze und hitzeresistenter Gummis genutzt.  

Beliebt sind außerdem Cashewmus und Cashewmilch – eine pflanzliche Alternative zu Kuhmilch, die besonders bei veganer oder vegetarischer Ernährung punktet. Cashewmus kann nicht nur als Brotaufstrich gegessen werden, sondern ist auch eine tolle Basis für cremige Saucen und Desserts.  

Nährstoffe: Wie gesund sind Cashewkerne?

Im Vergleich zu vielen anderen Nüssen enthalten Cashewkerne etwas weniger Fett. Da sie reich an Eiweiß sind, stellen sie bei veganer Ernährung eine gute Proteinquelle dar, die lange sättigt. Außerdem könnten sie gute Laune machen: Das enthaltene Tryptophan soll die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin begünstigen.

Cashewkerne stecken voller wertvoller Mineralstoffe, allen voran Magnesium, Phosphor und Vitamin B1. Eisen, Folsäure und Kalium sind ebenfalls enthalten, genau wie Zink und Biotin sowie Vitamin E und Mangan.

Nährwerttabelle: Nährwerte pro 100 g

Nährstoffe 

Nährwerte pro 100 g 

Kalorien 

598 kcal 

Kohlenhydrate 

22 g 

Eiweiß 

21 g 

Fett 

47 g 

Ballaststoffe 

3 g 

Magnesium 

258 mg 

Lagerung und Haltbarkeit von Cashewkernen

Luftdicht verpackte Cashewkerne halten sich über mehrere Monate, solange du sie kühl und vor allem trocken lagerst. Einmal angebrochen, solltest du sie relativ zügig aufbrauchen und am besten im Kühlschrank aufbewahren, denn die Kerne werden schnell ranzig.Füll sie dazu in ein luftdicht verschließbares Behältnis um. Das hält sie frisch und sie nehmen dadurch nicht den Geruch anderer Lebensmittel an. Ob die Kerne noch gut sind, erkennst du an der Farbe: Sind sie dunkel, fleckig, leicht verschrumpelt und riechen eigenartig, solltest du sie nicht mehr essen. 

Lagerung und Haltbarkeit von Cashewmus und Cashewmilch

Cashewmus hält sich angebrochen bis zu 6 Monate im Kühlschrank. Achte allerdings darauf, dass es nicht in Kontakt mit anderen Lebensmitteln kommt und nimm stets einen frischen Löffel. Auch hier verraten Geruch und Geschmack, ob es noch gut ist.

Cashewmilch hält sich angebrochen im Kühlschrank bis zu einer Woche, solange sie gut verschlossen ist. Vor jedem Gebrauch solltest du sie gut schütteln.

Verarbeitung von Cashewkernen

In der brasilianischen, asiatischen und afrikanischen Küche sind Cashewkerne fester Bestandteil zahlreicher Speisen: in cremigen Currys, aber auch in Reisgerichten und gebratenen Nudeln. Auch Salate kannst du mit Cashews verfeinern: Hacke sie dazu klein, röste sie kurz in der Pfanne an und gib sie über deinen fertigen Salat. Voilà, die fettärmere Alternative zu Pinienkernen. Beliebt sind Cashews auch in Granola, das du ganz einfach selbst backen kannst (siehe unten).

Cashewmus kannst du fertig kaufen oder im Küchenmixer selbst anrühren. Du brauchst nur Cashewkerne, Wasser und etwas Salz. Es schmeckt nicht nur als Brotaufstrich sehr lecker, sondern wird auch gerne für Desserts, Saucen und Cremes verwendet.

Köstliche Rezepte mit Cashewkernen

Linguine mit Lachs, Spinat und Cashewkernen
1 Zutat im Angebot
  • Laktosefrei
35min
Mittel
Cremiges Cashew-Kokos-Curry mit Blumenkohl
  • Laktosefrei
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  • Vegan
40min
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Roher Blaubeer-Cheesecake
  • Laktosefrei
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7h 15min
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