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Ente

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Ente gut, alles gut – so ähnlich dürften Köche und Genießer über das Geflügelfleisch denken. Denn Ente ist, korrekt zubereitet, eine Delikatesse. Vor allem zum Weihnachtsfest wird der Wasservogel gerne als Braten zubereitet. Doch auch an anderen Orten der Welt hat die Ente einen festen Platz in der Speisekarte. Hier erfährst du, woher die Ente kommt, welche Fleischprodukte du erwerben kannst und welche Nährstoffe enthalten sind.

Woher kommt die Ente und welche Unterschiede gibt es?

Aus biologischer Sicht bilden Enten eine eigene Familie in der Ordnung der Gänsevögel. Fleischproduzenten und die Industrie ordnen die Wasservögel schlicht dem Geflügel zu. Enten findet man unabhängig vom Klima auf fast jedem Kontinent der Erde. Einzig in der Antarktis überleben die Zugvögel nicht. Es ist wahrscheinlich, dass die Stockente die meisten Parallelen zur ursprünglichen Form der Ente aufweist.

Das Fleisch der Vögel ist ein gefragtes Gut in den Küchen rund um den Globus. Besonders an Feiertagen, an denen traditionell oft Geflügel auf den Tisch kommt, haben sich Enten als leckerer Braten etabliert. Doch Ente ist nicht gleich Ente. Die Produzenten unterscheiden Wild- und Mastenten. Die Wildente ist ein klassisches Jagderzeugnis. Das bedeutet, dass sie ein normales Leben in der freien Wildbahn führt. Zertifizierte Jäger schießen das Geflügel und geben es zur Weiterverarbeitung ab. Auf der anderen Seite stehen die sogenannten Mastenten, die in großen Zuchtbetrieben speziell für die Fleischindustrie aufgezogen werden. Die Entenzucht hat darüber hinaus eine lange Tradition. In China sollen bereits vor fast 3.000 Jahren die ersten Tiere unter Nutztierbedingungen gehalten worden sein. Zu den Mastenten gehören unter anderem die weltweit bekannten Pekingenten. Der größte Unterschied zwischen den beiden Kategorien liegt im Fettgehalt. Mastenten setzen in der Regel durch die optimierte Fütterung deutlich mehr Fett an als die wilden Vertreter. Der Geschmack der Wildente ist dafür aber besonders aromatisch und entwickelt feine Wildnuancen.

Welche Produkte gibt es?

Fast jedes Teil der Ente kommt in den Topf, die Pfanne oder den Bräter. Im Supermarkt findest du sowohl ganze Vögel als auch Einzelteile. Besonders in den Tiefkühltruhen gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Entenfleischprodukten. Die Qualität der Produkte entspricht den hohen Standards, die den deutschen Markt regulieren. Ein Gang zum Metzger garantiert dir aber immer noch das beste und frischeste Geschmackserlebnis.

Die bei uns am häufigsten angebotenen Rassen sind die Peking-, Barbarie- und Mulard-Ente. Die Pekingente solltest du nicht etwa mit der Zubereitungsart aus dem asiatischen Restaurant verwechseln. Hierbei handelt es sich wirklich um eine eigenständige Rasse aus Südostasien. Die Tiere werden 3 bis 3,5 kg schwer und bieten schmackhaftes Fleisch. Die Barbarie-Ente kommt zum Teil auch unter dem Namen Moschusente in den Handel. Die Flugenten verfügen über angenehm mageres Fleisch und eignen sich perfekt für einen Braten mit knuspriger Haut. Eine Kreuzung der beiden eben genannten Rassen ist die Mulard-Ente. Sie vereint die positiven Eigenschaften von Peking- und Barbarie-Enten.

Egal welche Entenrasse du kaufst, als ganzer Vogel aus dem Ofen schmeckt das Geflügel besonders lecker. Die Haut wird beim Garen knusprig, das Fleisch bleibt zart. Bei einem Braten ist außerdem für jeden Gast etwas dabei. Das Brustfleisch hat eine feste Konsistenz und wird in der Regel etwas trockener. Die Keulen und Flügel verfügen über Fetteinlagerungen und sind deshalb besonders saftig. Als Beilagen passen ganz klassisch Kartoffeln, Knödel oder Gemüse. Dazu reichst du am besten eine leichte Soße.

Von einer großen Ente werden zwei bis vier Personen satt. Solltest du allerdings einmal Lust haben, für weniger Personen Ente zuzubereiten, findest du in der Fleisch- und Tiefkühltheke vorbereitete Stücke wie Entenbrust oder -keulen, die du dann separat garen kannst.

Nährstoffe von Entenfleisch

Wie anderes Geflügelfleisch auch, besitzt die Ente einige wertvolle Inhaltsstoffe. Vor allem beim Fettgehalt kann Entenfleisch im Vergleich zu den verwandten Gänsen punkten. Um die 20 g Fett auf 100 g verleihen zwar Geschmack, lassen aber auch eine leichte Küche zu. Interessant dabei: Im Entenfleisch befinden sich viele langkettige Fettsäuren, die sich positiv auf den Organismus auswirken können. Auch Omega-3-Fettsäuren sind enthalten.

Dazu strotzt Entenfleisch nur so vor Eiweiß. 18 g machen das Geflügel zu einem effektiven Proteinlieferanten. Mit circa 227 kcal solltest du jedoch auf die Menge an Entenfleisch achten, die du zu dir nimmst. Bei Sportlern darf das Geflügel aber trotzdem häufiger auf dem Speiseplan stehen.

Was viele nicht wissen: Entenfleisch hat keine Kohlenhydrate und ist deshalb auch für eine Ernährung im Low Carb Bereich geeignet. Dabei verzichten Konsumenten gänzlich auf Lebensmittel, die den Makronährstoff enthalten.

Entenfleisch enthält allerdings auch weder Ballaststoffe noch Vitamin C und D. Dafür versorgt Entenfleisch den menschlichen Körper mit wertvollen Vitaminen aus der Gruppe B. Auch Vitamin A und K sind enthalten. Bei den Spurenelementen und Mineralstoffen glänzt das Entenfleisch vor allem mit Kalium, Eisen und Zink. Kalium hilft deinem Körper den Säuregrad zu regulieren. Zink und Eisen unterstützen den Stoffwechsel in den Zellen und im Blut.

Nährwerte pro 100 g

Kalorien257 kcal
Fett18,4 g
Eiweiß23,1 g
Kohlenhydrate0 g
Kalzium11 mg
Eisen2,7 mg
Magnesium16 mg
Vitamin C0 g
Vitamin B120,3 µg

 

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