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Schlagsahne – veredelt herzhafte und süße Speisen

Schlagsahne.

Schlagsahne lässt vor allem die Herzen von Naschkatzen höherschlagen. Ob Kuchen, Eis oder andere Süßspeisen – mit frisch aufgeschlagener Sahne wird es extra cremig und süß. Doch was genau ist Schlagsahne eigentlich? Was kann man mit ihr machen und ist sie auch gesund? 

Was ist Schlagsahne?

Als Schlagsahne bezeichnet man eine Sahnesorte, die sich aufschlagen lässt. Dafür muss sie einen Fettgehalt von mindestens 30 % aufweisen.Sie wird – wie alle Sahnesorten aus Milchgewonnen. Es gibt sie alsgesüßte und ungesüßteVariante. Beide werden gerne zum Kochen verwendet oder als aufgeschlagene Creme zu Kuchen, Torten und anderem Gebäck serviert. Spezielle Varianten sind Schlagsahne extra sowie Konditorsahne, deren Fettgehalt deutlich über 30 % liegt. 

Klassischebzw. ungesüßte Schlagsahneschmeckt cremig-mild und hat eine dezente Süße. Meistens wird aufgeschlagene Sahne jedoch nicht pur verzehrt, sondern mit Puderzucker oder Vanilleverfeinert. Alternativ kann man gesüßte Schlagsahne verwenden. Diese enthält bereits Zucker 

Gut zu wissen

Umgangssprachlich werden fast alle Sahnearten als Schlagsahne bezeichnet, etwa die sogenannte Kochsahne, die lediglich 15 % Fett enthält. Laut Milcherzeugnisverordnung muss Schlagsahne jedoch mindestens 30 % Fett enthalten, denn nur dann lässt sie sich aufschlagen. 

Herstellung von Schlagsahne

Schlagsahne ist ein Milchrahmerzeugnis, dasbereits seit Jahrhunderten zum Backen und Kochen verwendet wird. Gleiches gilt fürSchmandoder saure Sahne – zwei weitere Milcherzeugnisse, die allerdings nicht süß sind. Für die Herstellung von Schlagsahne wird frische Milch verwendet. Bei dieser setzt sich mit der Zeit das Fett an der Oberfläche ab. Früher schöpfte man diesen Rahm vorsichtig ab. Anschließend konnte man ihn aufschlagen und direkt verzehren. 

In der modernen industriellen Produktion von Schlagsahne sehen die Abläufe etwas anders aus. Da Schlagsahne möglichst immer denselben Fettgehalt aufweisen und zeitnah produziert werden soll, nutzt man die Zentrifugation. Hierbei wird der Milch das enthaltene Fett entzogen. Sie wird also entrahmt. Diesen Rahm verwendet man als Schlagsahne.Zusätzlich entsteht bei diesem Verfahren Magermilch mit einem Fettanteil von maximal 0,5 % Fett. 

Die Schlagsahne wäre nunzwar verzehrfertig, wird aber noch haltbar gemacht. Das funktioniert über das Erhitzen: Pasteurisierenbedeutet, dass die Sahne für einige Sekunden auf maximal 105 Grad Celsius erwärmt wird. Dadurch werden Keime und Bakterien unschädlich gemacht. Für eine längere Haltbarkeit wird das Erhitzen wiederholt. In diesem Fall ist die Schlagsahne als „wärmebehandelt“ ausgezeichnet. H-Sahne wiederum, die du meist im Tetrapack kaufen kannst, wird ultrahocherhitzt. Bei Temperaturen von bis zu 150 Grad Celsius haben Bakterien keine Chance mehr. Das macht Sahne mehrere Wochen auch ungekühlt haltbar.  

Manchmal werden der Schlagsahne noch Stabilisatoren (meist Carrageen) zugefügt. Diese verändern nicht den Geschmack, sorgen aber dafür, dass sich die einzelnen Bestandteile selbst bei langer Lagerung nicht voneinander trennen. 

Nährwerte: Wie gesund ist Schlagsahne?

Schlagsahne ist für viele Genießer eine Sünde wert. Immerhin bringt das Milchrahmerzeugnis pro 100grund 30gFettund beinahe 300Kalorienmit sich. Schlagsahne liefert aber nicht nurEnergie, sondern auch Vitamine und Mineralstoffe.  

So weist Schlagrahm einen hohen Gehalt an Vitamin A, auchRetinol genannt, auf. Auch Vitamin K ist enthalten. Bei den Mineralstoffen stechenCalcium und Phosphorpositiv hervor 

Nährwerte pro 100g Schlagsahne, 30% Fett 

Nährstoffe 

Nährwerte 

Kalorien 

288 kcal 

Eiweiß 

2,5 g 

Fett 

30 g 

Zucker 

49,5 g 

Vitamin A, Retinol 

330 µg 

Vitamin K 

30 µg 

Calcium 

80 mg 

Phosphor 

60 mg 

Was kann man mit Schlagsahne in der Küche machen?

Schlagsahne bzw. Schlagobers oder Schlagrahm wird in der Küche am häufigsten aufgeschlagen verwendet. Man spricht dabei auch vonSahnesteifen. Das gelingt am besten, wenn die Sahne vor dem Aufschlagen gut gekühlt ist. Du kannst Schlagsahne sowohl mit dem Schneebesen als auch mit dem Handrührgerät aufschlagen. Als kleines Hilfsmittel gibt es dafür „Sahnesteif“ zu kaufen. Das ist ein Pulver, das Stärke oder Gelatine enthält und dabei hilft, dass Schlagsahne eine feste Konsistenz bekommt. Möchtest du Puderzucker oder Ähnliches unterrühren, solltest du diese Beigaben langsam in die Sahne rieseln lassen. So lösen sich Zucker und Co. optimal auf und verklumpen nicht. 
Frisch aufgeschlagene Sahne servierst du am besten gekühlt zu:

  • Kuchen
  • Pancakes
  • Keksen
  • Obst
  • Eis
  • Waffeln

Schlagsahne wird auch in herzhaften Gerichten verwendet – allerdings nicht aufgeschlagen. Sie verleiht eine cremige Konsistenz und einen milchig-milden Geschmack. Typische Gerichte mit Schlagsahne sind beispielsweise: 

Haltbarkeit von Schlagsahne

Bei der Haltbarkeit und Lagerung von Schlagsahne kommt es darauf an, für welches Produkt du dich entscheidest. Grundsätzlich solltest du die Sahne dort aufbewahren, wo du sie gekauft hast: Schlagsahne aus dem Kühlregal kommt in den Kühlschrank. Schlagsahne, die du bei H-Milch findest, kannst du ungekühlt aufbewahren 

Pasteurisierte Schlagsahne ist im Kühlschrank ein paar Tage haltbar. Wärmebehandelte Schlagsahne hält gut gekühlt bis zu drei Wochen.Die sogenannte H-Sahne kannst du auch bei Zimmertemperatur für mehrere Monate lagern. Geöffnet sollte Schlagsahne immer im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb vonwenigen Tagen verzehrt werden. 

Leckere Rezepte mit Schlagsahne