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Melone

Melone

Saftig und süß: Melonen sind besonders an heißen Tagen sehr beliebt. Genauso sollte Obst sein! Aber Moment: Streng genommen sind Wasser- oder Honigmelonen gar kein Obst – sondern Gemüse! Zwischen den Sorten, etwa zwischen Wasser- und Honigmelonen, gibt es außerdem einige Unterschiede. Wo die Melonen herkommen, wann sie Saison haben und wie gut sie deinem Organismus tun, liest du hier!

Geschichte und Ursprung der Melone

Die ersten kultivierten Formen der Wassermelone existieren vermutlich seit gut 5.000 Jahren oder länger. Manche Experten gehen davon aus, dass Landwirte bereits damals die heute bekannte süße Melone bewusst ausgesät haben, denn die Wildform dieser Früchte schmeckte bitter. Aus diesem Grund wurde die Melone ursprünglich wohl überhaupt nicht angebaut, um sie als Nahrungsmittel zu verwenden. Vielmehr galt das Interesse an der Frucht mit der harten Schale den schwarzen Kernen. Diese wurden wiederum zur Herstellung von Öl oder Mehl verwendet. Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass die ersten Melonenarten aus dem Norden Afrikas und Westen Asiens stammen. Osmanen und Araber brachten das Gemüse dann vergleichsweise spät auf den europäischen Kontinent, wo es aber schließlich ebenfalls kultiviert wurde.

Wasser- oder Zuckermelone?

Saftig frisch oder fleischig süß? Aus botanischer Perspektive gibt es heute zwei wichtige Melonensorten: die Wassermelonen und die Zuckermelonen. Zur zweiten Kategorie zählen verschiedene Gruppen. Überraschenderweise gehören diese wiederum zur Gattung der Gurken, da ihr organischer Aufbau eher dem einer Gurke gleicht, als dem einer Wassermelone. Wir geben einen Überblick:

Wassermelonen

Harte Schale, erfrischender Kern! Die stabile grüne bis dunkelgrüne Hülle der Wassermelone schützt das rote Fruchtfleisch und die darin enthaltenen Kerne. Zudem ist diese Melone ein beliebter Durstlöscher: Sie schmeckt nicht nur mild und angenehm süß – sie besteht auch zu 90 Prozent aus Wasser. Das macht sie zu einem leicht bekömmlichen Snack. Ein einziges Exemplar des runden Gemüses kann bis zu 15 Kilogramm schwer werden.

Honigmelone

Wie alle Zuckermelonen ist auch die Honigmelone kleiner und leichter als Wassermelonen. Ihrer gelben Schale hat sie es zu verdanken, dass sie im spanischen Sprachraum einfach als „amarillo“ bekannt ist, was übersetzt – na klar – „gelb“ bedeutet. Ein Zuckeranteil von zehn Prozent sorgt dafür, dass das grünlich-weiße Fruchtfleisch vergleichsweise süß – bis sehr süß – schmeckt. Ob die Honigmelone reif ist, solltest du das nächste Mal deine Nase fragen. Ist sie reif, kannst du das charakteristische Aroma nämlich trotz Schale riechen.

Galia-Melone

Dieses auffällig runde Exemplar trägt auch den Namen Netzmelone. Ein Blick auf die gelbe Schale verrät, weshalb: Die Schale der Galia-Melone sieht aus wie Netz und sie fühlt sich auch so an. Das Fruchtfleisch unterscheidet sich im direkten Vergleich mit der Honigmelone sowohl in seiner Optik als auch im Geschmack nur sehr wenig.

Cantaloupe-Melone

Benannt nach der italienischen Gemeinde Cantalupo in der Nähe von Rom, zählt sie seit über eintausend Jahren zu den beliebtesten und exklusivsten Melonensorten der Welt. Wer damals Geld hatte und etwas auf sich hielt, verzehrte und versorgte vor allen Dingen seine Gäste mit dem süßen Geschmack der Cantaloupe-Melone. Das orangefarbige Fruchtfleisch gilt bis heute als besonders aromatisch und überaus saftig. Darüber hinaus zählt sie mit 35 Kalorien auf 100 Gramm zu den kalorienärmsten Vertretern der Zuckermelonen.

Wie lange sind Melonen haltbar?

Melonen sind, unabhängig von ihrer Sorte, nicht sonderlich lange haltbar, nachdem die Schale einmal geöffnet wurde. Daher empfiehlt sich ein rascher Verzehr, denn auch eine Lagerung im Kühlschrank verlängert die Genießbarkeit dieses Lebensmittels nicht. Im Gegenteil: Je länger das Innere der Melone ungeschützt ist, desto mehr Zeit haben Salmonellen aus dem Innern der Schale, um das Fruchtfleisch anzugreifen.

AIL

Nährwerte von Melonen

Mit acht Gramm Kohlenhydraten und einem Gramm Eiweiß auf 100 Gramm haben Wassermelonen eher wenig Nährstoffe. Trotzdem ist die Bilanz dieser Sorte für einen süßen Snack mehr als passabel. Im Hinblick auf wichtige Inhaltsstoffe ist sowieso nicht das leckere Fruchtfleisch interessant, sondern die zuweilen ungeliebten schwarzen Kerne. Denn diese stecken nicht nur voller Magnesium, Eisen und Kalzium, sie enthalten auch Vitamine der Gruppen A, B und C – und verfügen über eine nicht geringe Menge ungesättigter Fettsäuren. Diese wirken sich bekanntlich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem des Menschen aus. Also: Das nächste Mal kannst du die schwarzen Kerne einfach runterschlucken – und deinem Körper etwas Gutes tun.

In der Küche?

Insbesondere Zuckermelonen gehören zu den Sorten, die reif mit ihrer intensiven Süße einen spannenden Kontrast erzeugen. Das ist insbesondere der Fall, wenn sie gemeinsam mit herzhaften Lebensmitteln verzehrt werden. Der würzige Klassiker: Hauchdünner Parmaschinken und eine leicht gepfefferte Honigmelone in Scheiben. Außerdem können Wassermelonen und sämtliche Zuckermelonen die entscheidenden Zutaten sein, um aus einem öden Obstsalat ein besonderes Geschmackserlebnis zu zaubern. Sie sind saftig, bissfest und süß und verfeinern die nährstoffreiche Mahlzeit. Den gleichen Effekt können reife Melonen auf einen leckeren Smoothie haben. Probiere es einfach aus.

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