


































Von knackigen Beilagen über schnelle Feierabendgerichte bis hin zu deftigen Seelenwärmern aus dem Ofen – hier gibt’s für jeden Geschmack das passende Brokkoli-Rezept! Und dazu: clevere Gar-Tipps für den perfekten Gemüse-Genuss.
Es gibt viele Arten, Brokkoli zuzubereiten. Bevor es ans Werk geht, sollte man das Gemüse immer gründlich waschen, die Blätter entfernen und eventuell holzige Enden vom Strunk abschneiden. Anschließend kann der Kohl je nach Rezept zerkleinert und nach einer dieser sieben Methoden gegart werden:
Der Klassiker für Brokkolibeilagen oder zum Weiterverarbeiten – zum Beispiel in Pürees oder Gratins. So geht’s: Röschen werden innerhalb von drei bis fünf Minuten in sprudelnd kochendem Salzwasser bissfest. Brokkoli kann grundsätzlich im Ganzen gekocht werden. Die Garzeit verlängert sich dann um 15-20 Minuten. Allerdings ist es bei dieser Methode schwer, den richtigen Garpunkt abzupassen. Darum sollte sie nur zum Einsatz kommen, wenn es nicht auf den perfekten Biss ankommt – etwa, weil der Kohl anschließend püriert werden soll.
Eine besonders nährstoffschonende und gesunde Art, Brokkoli zu garen. Viele wertvolle Vitamine bleiben weitgehend erhalten, der Kohl schön knackig und kräftig grün. So geht’s: Zum Dämpfen werden die Brokkoliröschen in einem Dämpfeinsatz über kochendes Wasser gehängt und mit einem Deckel fünf bis sieben Minuten gegart. Alternativ können spezielle Dampfgargeräte oder Backöfen mit entsprechender Funktion verwendet werden.
In der Pfanne bekommt Brokkoli schöne Röstaromen und eine appetitliche Bräunung, innen bleibt er schön zart. So geht’s: Brokkoli in Röschen oder samt Strunk in Scheiben schneiden. In etwas Öl unter gelegentlichem Wenden acht bis zehn Minuten braten, nach Belieben würzen.
Eine gute Alternative zur Pfanne, wenn größere Stücke oder Mengen Brokkoli mit leichtem Crunch zubereitet werden sollen. So geht’s: Brokkoli in Röschen teilen oder in Scheiben schneiden. Mit Öl und Gewürzen mischen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200 °C) ca. 15 Minuten rösten.
Wunderbar rauchig und superschnell gemacht: Im Sommer ist die Zubereitung auf dem Rost ein echter Geheimtipp. So geht’s: Brokkoli samt Strunk in dicke Scheiben schneiden. Mit Öl bepinseln und bei indirekter Hitze oder in einer Grillschale acht bis zehn Minuten grillen. Zum Schluss würzen.
Was viele nicht wissen: Brokkoli kann man auch sehr gut roh essen. So landen besonders viele seiner wertvollen Gesundstoffe auf dem Teller. Wichtig dabei: immer mit etwas Fett kombinieren, da fettlösliche Vitamine sonst im Körper nicht aufgenommen werden können. So geht’s: Brokkoli raspeln und in Salate geben. Alternativ in kleine Röschen teilen und auf einer Rohkostplatte mit einem Dip servieren.
Wenig Fett und viel Aroma: Das klappt mit dem angesagten Küchenhelfer wunderbar. So geht’s: Brokkoli in Röschen schneiden, mit Öl, Gewürzen und nach Belieben etwas geriebenem Parmesan mischen. In den Frittierkorb der Heißluftfritteuse geben und bei 180 °C acht bis zehn Minuten garen.
Köstliche Soßen und extraviel Geschmack gewünscht? Hier kommen die besten Kombis zum Kultgemüse.
Mit Aromahelfern aus Gewürzregal und Kräutergarten kann man den sonst etwas schlichten Gemüse geschmacklich auf die Sprünge helfen. Das passt besonders gut zu Brokkoli:
Viele lieben ihn gedünstet oder gekocht mit einem Stich Butter und etwas Salz – immer köstlich! Aber Brokkoli verträgt sich auch mit diesen Begleitern ausgezeichnet:
Schlagsahne mit geriebenem Käse oder Schmelzkäse einkochen, mit Muskat, Salz und Pfeffer. Nach Belieben Kräuter unterrühren.
Butter schmelzen, Zitronensaft und -abrieb einrühren, mit Salz abschmecken.
Knoblauch in Scheiben schneiden und in reichlich Öl goldbraun rösten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Senf, Honig, Öl und gehackten Dill verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Tahin (Sesammus) mit Limettensaft und löffelweise so viel heißem Wasser verrühren, bis eine cremige Soße entsteht. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Kreuzkümmel abschmecken.
Ist der grüne Gemüseliebling mal nicht verfügbar, kann man ihn einfach ersetzen. Dafür eignen sich Blumenkohl, Romanesco oder Bimi (auch Brokkolini genannt).
Vom Stiel bis zu den Röschen ist Brokkoli prall gefüllt mit gesunden Nährstoffen. Er ist reich an Ballaststoffen und liefert eine gute Portion an pflanzlichen Proteinen. Daneben stecken nennenswerte Mengen an Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor und reichlich Vitamin C drin.
Oft wird geraten, Brokkoli nach dem Schnippeln einige Minuten stehen zu lassen. Der Grund: Das Gemüse enthält die Substanz Sulforaphan. Sie gilt als sehr gesund und wird durch den Kontakt mit Sauerstoff besser verfügbar.
| Nährwert | pro 100 g |
| Kalorien | 28 kcal |
| Fett | 0,2 g |
| Kohlenhydrate | 3,0 g |
| Eiweiß | 4,0 g |
| Ballaststoffe | 3,0 g |
Zum Feierabend was Fixes? Hat das Supergemüse drauf! Diese leckeren Ideen stehen nach maximal 35 Minuten Zubereitungszeit auf dem Tisch:
Ein klassischer Reissalat mit Langkornreis, Mandarinen und Schinken sättigt gut und lässt sich sogar schon am Vortag zubereiten. Wer die fruchtige Note im herzhaften nicht mag, kann den Salat zum Beispiel mit Tomaten zubereiten.
Fans der italienischen Küche können sich auf die Schnelle saftige Puten-Saltimbocca mit Brokkoli brutzeln. Dazu gibt’s ein sämiges Sößchen mit geschmolzenem Emmentaler.
Wer etwas weiter in die Ferne schweifen möchte, liegt mit asiatischen Gerichten wie Bratreis mit Hähnchen oder einem schnellen grünen Curry goldrichtig – jeder Happs wie eine kleine Auszeit vom Alltag!
Selbst als Nebensache auf dem Teller macht das Gemüse richtig was her! Achtung, diese Beilagen stehlen jedem Hauptgericht die Show:
An kalten Tagen geht nichts über ein wärmendes Brokkoli-Gratin – mal herzhaft mit Hähnchen, mal lecker im Veggie-Style. Immer eine gute Idee: Frischen Brokkoli für Aufläufe zwei bis vier Minuten vorkochen bzw. blanchieren. So bleibt er schön bissfest, aber nicht zu fest – wie in diesen feinen Ofenschmankerln:
Mit Pasta, Hack, Garnelen oder Couscous – bei Pfannengerichten kann man es so richtig bunt treiben! Hier kommen unsere Favoriten für feine Brutzeleien mit Brokkoli:
In der Veggie-Küche zeigt der Gemüsestar, wie vielseitig er ist und überrascht mal als Strudel, mal als Bulette oder deftiger Schmarren. Diese fleischfreien Gerichte haben Wow-Effekt:
Pasta und Brokkoli sind ein echtes Dream-Team! Gerade in der asiatischen Nudelküche kommen beide oft gemeinsam auf den Teller. Auch Kombis mit Lachs und Sahne sind immer ein guter Fang!
Lachsnudeln mit Sahnesoße, Kapern und einem kleinen Schuss Weißwein sind ein tolles Essen für Gäste – das nach nur 30 Minuten Zubereitungszeit aufgegabelt werden kann.
Ähnlich einfach gelingt die sämige One-Pot-Pasta mit Fisch, Tomaten, Linguine und Basilikum: Alles in einen Topf werfen, umrühren und genießen.
Authentisch asiatisch wird es mit gebratenen Nudeln in Teriyaki-Marinade. Die Soße schmeckt dank einem Mix aus Ingwer, Sojasoße, Honig, Mirin, Knoblauch und Sesamöl leicht süß-säuerlich und superaromatisch.
Mit gerade mal 361 kcal pro Portion ist eine federleichte Reisnudel-Brokkoli-Pfanne ideal als leichtes Mittagessen.
Pürierte Brokkolisuppen eignen sich gut als edle Vorspeise. Wenn es etwas mehr sein darf, sind kräftige Eintöpfe mit Wurst und Fleisch sehr beliebt. Egal, wonach einem der Appetit gerade steht, es gibt immer etwas Passendes zum Auslöffeln – wie diese Ideen:
Hitzeempfindliche Nährstoffe können beim Kochen teilweise zerstört werden. Wasserlösliche Vitamine hingegen gehen ins Kochwasser über – bleiben also in der Brokkolisuppe erhalten, wenn man das Gemüse direkt darin püriert.
Kartoffeln und Brokkoli haben unterschiedliche Garzeiten. Möchte man sie zusammen kochen, sollten man die Kartoffeln recht klein würfeln und etwa zwölf bis 15 Minuten früher in den Topf geben.