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Brot fragen

Altes Brot verwerten – 10 Tipps & Tricks

Wer kennt das nicht: im Brotkasten liegt altes Brot, das keiner mehr essen mag. Es ist schon hart und trocken und ganz sicher nicht mehr lecker. Also was tun? Auf zum Ponyhof oder zum Ententeich? Nein, denn mit altem Brot können Sie noch ein paar köstliche Rezepte zaubern. Schimmliges Brot gehört natürlich sofort in den Mülleimer! Aber ist das Brot nur trocken, können Sie es zu wahren Leckerbissen verwandeln. Entdecken Sie hier Tricks und Rezepte mit altem Brot.

1. Trockenes Brot wieder aufbacken

Trockenes Brot, das über Nacht draußen lag oder ein paar Tage alt ist, können Sie wieder aufbacken. Besonders Weiß- und Weizenbrot neigt dazu, schon nach wenigen Tagen stark auszutrocknen. Halten Sie den Brotlaib kurz unter fließendes Wasser und umwickeln Sie ihn mit Alufolie. Heizen Sie den Backofen auf 150 °C Umluft oder 180 °C Ober- und Unterhitze vor und backen Sie es dann für 3 bis 5 Minuten. Während des Backens verdampft das Wasser auf der Kruste und zieht ins Innere des Brotes. Dort macht es den Teig wieder weich, die Kruste wird knusprig und das Brot schmeckt wieder frisch.

Ist das Brot bereits sehr trocken, können Sie es mit einem anderen Trick retten: Nehmen Sie einen großen Topf mit Deckel und füllen Sie einen Zentimeter Wasser hinein. Stellen Sie nun einen kleinen Teller hinein und legen Sie das Brot so darauf, dass es das Wasser nicht berührt. Stellen Sie den Herd an und dämpfen Sie das Brot etwa 15 Minuten. So wird der Teig im inneren wieder saftig. Damit die Krust wieder knusprig wird, können Sie es mit der ersten Methode nochmals in den Ofen schieben. 

2. Brotscheiben toasten

Haben Sie trockene Brotscheiben, kann sie der Toaster noch Retten. Toasten Sie Ihr Brot einfach wie Toastbrot und bestreichen Sie es danach mit einem feuchten Aufstrich wie Butter oder Frischkäse. Das schmeckt himmlisch. Oder Sie rösten die Brotscheiben im Ofen und machen köstliche Bruschetta daraus. Beträufeln Sie sie mit etwas Olivenöl un belegen Sie sie dann entweder klassisch mit Tomaten und Basilikum oder mit Ihren Lieblingszutaten. Entdecken Sie hier weitere leckere Rezepte mit geröstetem Brot.

3. Paniermehl

Ist ihr Brot bereits steinhart, lohnt es sich daraus Paniermehl oder Semmelbrösel zu machen. Dafür muss das Brot - oder auch Brötchen - komplett durchgetrocknet sein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Brot schon trocken genug ist, können Sie es für einen Tag auf die Heizung legen. Schneiden Sie es dann in Scheiben oder grobe Würfel und geben Sie diese in einen Standmixer. Nun pürieren Sie so lange, bis gleichmäßige Brösel entstehen. Füllen Sie diese am besten in ein luftdichtes Behältnis. Semmelbrösel benötigen Sie für allerhand leckere Rezepte wie zum Beispiel Frikadellen oder Wiener Schnitzel.

4. Brotsalat

Brotsalat ist perfekt für trockene Brotreste und vor allem im Sommer ein erfrischender Genuss. Ob Weißbrot, Graubrot oder Körnerbrot, aus vielen Brotsorten können Sie einen leckeren Brotsalat bereiten. Besonders berühmt ist der italienische Brotsalat "Panzanella", der traditionell mit Ciabatta gemacht wird. Für Panzanella schneiden Sie Ihr altbackenes Ciabatta oder Weißbrot einfach in Würfel, beträufeln diese mit Olivenöl und pressen evtl. etwas Knoblauch darüber. Nun rösten Sie die Brotwürfel im Backofen oder in der Pfanne, bis sie kross und braun sind. In der einfachen Variante richten Sie den Salat mit gewürfelten Tomaten, Zwiebeln und frischem Basilikum an und würzen ihn mit Pfeffer, Salz, Rotweinessig und Olivenöl. Auch "Fattoush", die libanesische Brotsalat-Variante, ist toll zur Resteverwertung und ideal für den Sommer. Mit geröstetem Brot, Kichererbsen, Minze und Tomaten schmeckt er herrlich erfrischend. Entdecken Sie hier weitere leckere Brotsalat Rezepte.

5. Brotauflauf

Auch im Brotauflauf können Sie wunderbar ein paar altbackene Scheiben Brot verschwinden lassen. Mit saftigen Tomaten und Käse wird aus dem alten Brot ein wahrer Leckerbissen. Schichten Sie altes Brot einfach in eine Auflaufform und geben Sie frische Tomaten, Milch, Sahne und Käse dazu und schon haben Sie ein tolles Gericht zur Resteverwertung. Auch als süße Variante mit Äpfeln und Zimt schmeckt Brotauflauf herrlich. Verwenden Sie dazu am besten Weiß- oder Graubrot und schichten Sie das alte Brot abwechselnd mit Äpfeln in eine Ofenform. Anschließend übergießen Sie sie mit einer Mischung aus verquirlten Eiern, Milch und Sahne. Mit etwas Vanillezucker und Zimt kommt der Auflauf sicher besonders gut an.

6. Croûtons

Croûtons pimpen jeden Salat und jede Suppe auf. Was wäre schon Caesar's Salad ohne Croûtons? Das Gute ist, altes Brot ist ideal, um Croûtons selber zu machen. Schneiden Sie die Brotscheiben einfach in Würfel und rösten Sie sie im Ofen oder in einer Pfanne. Wer mag, kann die Brotwürfel vor dem Rösten noch mit Salz, Paprika oder Kräutern würzen.

7. Brotchips

Bevor Sie trocken gewordenes Baguette oder Graubrot wegwerfen, machen Sie lieber Brotchips draus. So können Sie altbackenes Brot im Nu in einen leckeren Snack verwandeln. Schneiden Sie das Baguette mit einem scharfen Messer in hauchdünne Scheiben und reiben Sie sie mit einer Knoblauchzehe ein. Würzen Sie die Brotchips mit Salz und fügen Sie nach Belieben Rosmarin, Paprika oder andere Gewürze hinzu. Zuletzt bepinseln Sie Ihre Chips hauchdünn mit Olivenöl und rösten sie für ca. 10 Minuten bei 160 °C im Backofen.

8. Semmelknödel

Semmelködel sind eine typische Beilage zu vielen bayrischen Gerichten. Ob zu deftigem Schweinebraten oder als Veggie-Variante mit Rahmsoße, Semmelknödel sind einfach lecker. Man macht sie traditionell aus alten Brötchen (Semmeln), kann aber auch helles Brot oder Brezeln dafür verwenden. Dunkles Brot ist für Semmelknödel nicht geeignet. Die Zubereitung ist ganz einfach: Schneiden Sie ca. 300 g trockene Brötchen in Würfel und übergießen Sie sie mit 100 ml heißer Milch. Schneiden Sie eine Zwiebel in feine Würfel und dünsten Sie diese in wenig Öl. Anschließend geben Sie sie zur Brötchenmasse. Wer mag, hackt noch frische Petersilie und mischt sie unter. Würzen Sie die Masse mit Pfeffer, Salz und Muskat. Sollte die Masse zu feucht sein, geben Sie einfach ein paar Semmelbrösel dazu, ist sie zu trocken geben Sie noch mehr Milch dazu. Formen Sie dann mit feuchten Händen Kugeln aus der Masse. Füllen Sie einen großen Topf mit Wasser, bringen Sie es zum Kochen und geben Sie eine Prise Salz hinein. Reduzieren Sie die Hitze und lassen Sie dann die Semmelknödel ca. 20 Minuten im heißen Wasser ziehen. Sobald die Knödel an die Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig. 

9. Arme Ritter

Früher war "Arme Ritter" ein Notessen, heute erfreut es sich großer Beliebtheit und eignet sich ganz hervorragend zur Resteverwertung. Mit altem Weißbrot, Brötchen oder Toast schmeckt das Gericht besonders gut. Verquirlen Sie einfach 4 Eier, 200 ml Milch und 2 EL Zucker in einer Schüssel. Geben Sie evtl. noch eine Messerspitze Zimt dazu. Schneiden Sie das Weißbrot in Scheiben und weichen Sie sie für ca. 3 Minuten in der Eier-Milch ein. Erhitzen Sie eine beschichtete Pfanne und braten Sie die Brotscheiben in Butterschmalz oder Öl goldbraun. "Arme Ritter" schmeckt pur genauso gut, wie mit einer Kugel Eis oder Kompott. In der amerikanischen Küche ist das leckere Gericht übrigens unter dem Namen "French Toast" bekannt. Es gibt ihn in der süßen und in einer herzhaften Variante. Für die herzhafte Variante lassen Sie einfach Zucker und Zimt weg und würzen die Eier-Masse mit Pfeffer und Salz. Wer mag, kann die herzhafte Variante mit ausgebratenem Bacon, Avocado, Tomaten oder anderem Gemüse belegen.

10. Brotfrikadellen

Brotfrikadellen sind genau das richtige für Veggies und einfach wahnsinnig lecker. Dafür schneiden Sie 500 g altes Brot in grobe Würfel und geben sie mit 200 ml Milch in eine Schüssel. Mit einer Gabel zerdrücken Sie das aufgeweichte Brot, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Anschließend drücken Sie die Masse mit den Händen aus und gießen die überschüssige Milch weg. Nun fügen Sie 2 Eier (M) hinzu und geben soviel Paniermehl dazu bis eine gut formbare Masse entsteht.

Wie Sie die Brotfrikadellen würzen, hängt ganz von Ihrem Geschmack ab. Wer gerne klassische Frikadellen mag, würzt die Masse mit einer gehackten Zwiebel, evtl. etwas Knoblauch, gehackter Petersilie, Pfeffer und Salz. Für eine mediterrane Variante können Sie auch gehackte Oliven, Pinienkerne und getrocknete Tomaten untermengen. Und wer es gerne orientalisch mag, gibt Zwiebeln, Knoblauch, evtl. etwas Schafskäse, 1 TL Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz dazu.

Formen Sie aus der Masse ca. 10 Frikadellen und braten Sie sie in Öl oder Butterschmalz goldbraun. Als Beilage können Sie einen Salat oder einen leckeren Dip zubereiten. Besonders lecker sind Kräuterquark, Guacamole oder Hummus. Probieren Sie es aus. 

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