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Salz – Infos, Wissenswertes & Rezepte

Gewürzlexikon Salz

Lange Zeit war Salz den Reichen vorbehalten und wurde sogar als Weißes Gold bezeichnet. Ohne Salz schmecken viele Gerichte fad – zu viel Salz kann der Gesundheit jedoch schaden. Hier erfährst du mehr.

Woher kommt Salz?

Speisesalz, auch Kochsalz oder Natriumchlorid genannt, ist ein bedeutender Bestandteil unserer Ernährung. In der Küche ist es nicht mehr wegzudenken. Bei Speisesalz unterscheidet man grob drei Arten: Siedesalz, Meersalz und Steinsalz.

Siedesalz wird aus unterirdischen Salinen gewonnen. Meersalz entsteht aus Verdunstung von Meerwasser und Steinsalz wird in Salzbergwerken abgebaut.

Welche Salzsorten gibt es?

Es gibt heutzutage eine Vielzahl von verschiedenen Speisesalzen.

Himalaya Salz

Dieses Salz kommt aus dem Himalaya und ist durch seine typische rosa Farbe leicht zu erkennen. Es handelt sich hierbei um ein Steinsalz, das reich an Mineralstoffen sein soll.

Fleur de Sel

Bei der Verdunstung von Meerwasser entsteht die Fleur de Sel, also sogenannte Salzblumen. Diese werden von Hand abgeschöpft und getrocknet. Das Fleur de Sel kommt naturbelassen in den Handel und wird meist nicht zum Kochen, sondern als Garnitur verwendet.

Rauchsalz

Für Rauchsalz wird Meersalz über Holz geräuchert und passt mit seinem rauchigen Aroma wunderbar zu (Grill-)Fleisch.

Wüstensalz/Kalahari Salz

Dieses Salz wird aus einem Salzsee der Kalahari-Wüste in Südafrika gewonnen und ist um die 280 Jahre alt. Es wird in mühevoller Handarbeit abgebaut und in der Sonne getrocknet. Es soll sehr reich an Spurenelementen und Mineralstoffen sein.

Bambussalz

In Asien, vor allem in Japan und Korea schätzt man Bambussalz als Heilmittel. Meersalz wird in Bambusrohre, die mit Ton ummantelt sind, gefüllt und mehrmals über einem Feuer aus Kiefernholz bei mehr als 1000 °C gebrannt.

Durch die Hitze wird das Salz basisch und soll übersäuerte Körper wieder in ihr Gleichgewicht bringen.

Lava Salz

Das Lava Salz ist schwarz und kommt in Hawaii vor. Die enthaltene Aktivkohle verleiht ihm seine schwarze, charakteristische Farbe und sein nussiges, rauchiges Aroma. Das Salz sollte nicht mitgegart, sondern als Garnitur verwendet werden.

Gut zu wissen: Außerdem gibt es noch eine Vielzahl von Gewürz- und Kräutersalzen. Die Kräuter verleihen dem Salz einen feinen Geschmack, daher ist das Salz beliebte Zutat für Salatsoßen und Marinaden.

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Ist Salz gesund oder ungesund?

Salz hat auch positive Eigenschaften. Ohne Salz könnten wir nicht leben, denn unser Körper braucht Salz, genauer gesagt, die Stoffe im Salz. Das in Natriumchlorid enthaltene Natrium ist wichtig für die Regulation des Wasserhaushalts, des Blutdrucks, des Säure-Basen-Haushalts und der Reizweiterleitung in unserem Körper. Ein Natriummangel kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

Für die positive Wirkung von Natrium werden aber nur sehr kleine Mengen an Salz benötigt. Ein zu hoher Salzkonsum erhöht das Risiko für Bluthochdruck oder Nierenerkankungen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt höchstens 6 Gramm pro Tag. Das entspricht in etwa einem Teelöffel.

Gut zu wissen: Achtung bei der Lebensmittelwahl: Fertiggerichte enthalten oft viel zugesetztes Salz und Zucker. Auch bestimmte Lebensmittel wie Hartkäse oder geräucherte Wurst haben einen höheren Salzgehalt.

Die richtige Dosis: Wie viel Salz ist gut für uns?

Salz ist für den menschlichen Körper wichtig, da er Salz nicht selber bilden kann. Die meisten Deutschen essen jedoch im Schnitt 10 g Salz pro Tag, was zu viel ist. 

Im zunehmenden Alter, bei starkem Schweißaustritt oder bei hoher Beanspruchung der Muskulatur steigt der Salzbedarf im Körper. Doch das bedeutet nicht, dass man in diesen Fällen etwas mehr Salz auf seine Mahlzeiten streuen sollte. Vielmehr ist ein maßvoller Genuss zu empfehlen. Denn eine längerfristige Überversorgung mit Salz kann zu Bluthochdruck, Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Die Nieren, die überschüssiges Salz ausscheiden, werden ebenfalls belastet. Und auch die Zusammensetzung der Bakterien im Darm kann sich durch zu viel Salz verändern.

Reduzieren kannst du deinen Salzkonsum schon mit einfachen Tricks.

Tipps, um beim Kochen Salz zu sparen: 

  • Greife regelmäßiger zu frischen anstatt zu verarbeiteten Produkten. 
  • Verwende Kräuter und andere Gewürze, bevor du zum Salzstreuer greifst.
  • Salzkonsum ist am Ende auch Gewohnheit. Erscheinen dir die Gerichte im ersten Moment zu fad, warte eine gewisse Zeit, damit sich deine Geschmacksnerven an die salzärmeren Speisen gewöhnen.

Wie sollte man Salz aufbewahren?

Salz sollte stets trocken aufbewahrt werden. Kräutersalze sollten zudem dunkel gelagert werden, damit die Kräuter ihr Aroma möglichst lange bewahren.

Gut zu wissen: In Salzstreuern sieht man oft einige Reiskörner. Der Reis soll das Verklumpen verhindern, indem er Wasserdampf aus der Umgebungsluft anzieht, sodass das Salz leichter aus dem Streuer rieselt. Heutzutage wäre das allerdings gar nicht mehr nötig, da Speisesalz mittlerweile sehr rein ist und oft Rieselhilfen enthält.

Wofür verwendet man Salz?

Ohne Salz schmeckt Essen fad, es ist wahrhaftig das Salz in der Suppe.

Salz wird zur Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren, Brot und Käse verwendet. Gemüse und Nudeln werden in Salzwasser gekocht und sogar an Süßspeisen wird häufig eine Prise Salz gegeben, um den süßen Geschmack zu intensivieren.

Nahezu alle Speisen können mit einer Prise Salz gewürzt werden. Ob frisch aus der Salzmühle oder aus dem Salzstreuer ist dabei dem individuellen Geschmack überlassen. Zur Garnierung von herzhaften Speisen und Desserts eignet sich gröberes Salz, wie Fleur de Sel, hervorragend.

Wie neutralisiert man Salz?

Manchmal passiert es ganz schnell – man erwischt zu viel Salz. Keine Panik, in manchen Fällen kann man den salzigen Geschmack wieder ganz leicht neutralisieren.

  • Wenn möglich, das Salz gleich wieder abschöpfen.
  • Mehr Flüssigkeit, wie Wasser oder Sahne, zugeben.
  • Säure kann helfen. Zitronensaft, Quark, Milch oder auch Essig. Wenn es geschmacklich dazu passt, einfach ein wenig davon zugeben.
  • Kartoffeln nehmen Salz auf. Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden, etwa 10 Minuten mitkochen und wieder herausnehmen. Alternativ gehen auch Karotten oder Brot.
  • Zucker, Honig oder auch Agavendicksaft zugeben. Süßes kann Salz ebenfalls neutralisieren.

Die besten Rezepte mit Salz

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