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Rosmarin – Infos, Wissenswertes & Rezepte

Rosmarin

Früher wurde Rosmarin als Bestandteil von Parfüm und als Ersatz für Weihrauch verwendet. Heutzutage ist es ein beliebtes Küchenkraut, vor allem in der mediterranen Küche. Hier erfährst du mehr. 

Wie sieht Rosmarin aus?

Die Blätter sehen aus wie kleine Tannennadeln, deshalb werden sie auch oftmals als Rosmarinnadeln bezeichnet. 

Woher kommt Rosmarin?

Rosmarin (Salvia rosmarinus oder Rosmarinus officinalis) ist ein immergrüner Halbstrauch und gehört zur Familie der Lippenblütler. 

Seinen Namen hat der Rosmarin aus dem lateinischen ros (Tau) marinus (Meeres), also Meertau. Das kommt vermutlich daher, dass die Pflanze rund um das Mittelmeer wächst und sich nachts der Tau an den Blüten und Blättern sammelt. 

Wo wächst Rosmarin?

Wild wächst Rosmarin in vielen warmen Ländern rund um das Mittelmeer und auch in einigen Ländern am Schwarzen Meer. 

Hierzulande kann der Strauch im Garten angepflanzt werden oder auch im Topf auf der Terrasse oder auf der Fensterbank gedeihen. Rosmarin mag es gerne sonnig und warm. Allerdings sind die meisten Rosmarinsorten nicht winterhart. Inzwischen gibt es jedoch einige Rosmarinarten, die speziell gezüchtet wurden, damit sie ganzjährig draußen bleiben können. 

Wie wird Rosmarin geerntet?

Ideal ist die Ernte von Mai bis Oktober. Die Rosmarinnadeln werden während oder nach der Blüte geerntet. Je schneller Rosmarin getrocknet wird, desto intensiver sein Geschmack, weil mehr ätherisches Öl enthalten bleibt. 

Ganze Zweige lassen sich ganz einfach trocknen, in dem man sie aufhängt. 

Wie schmeckt Rosmarin?

Der intensive Geruch von Rosmarin erinnert entfernt an Eukalyptus oder Kiefernnadeln. Der Geschmack ist leicht bitter, harzig, aber sehr würzig und hocharomatisch. 

Wie verwendet man Rosmarin?

Rosmarin kann frisch oder getrocknet verwendet werden. Im Supermarkt gibt es die Pflanze in kleinen Töpfchen in der Gemüseabteilung oder in getrockneter Form bei den Gewürzen zu kaufen. Getrocknet ist Rosmarin entweder gerebelt oder als gemahlenes Pulver erhältlich.

Rosmarin verleiht auch Getränken eine würzige Note. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Aperitif mit Rosmarin?  

 Das kräftige, intensive Aroma eignet sich ausgezeichnet für:

  • Fleisch und Geflügel
  • Fisch
  • Salate
  • Suppen und Eintöpfe
  • Gemüse und Kartoffeln
  • Süßspeisen
  • Marmeladen
  • Kuchen
  • Brot und Gebäck

Gut zu wissen: Die holzigen Stiele des Rosmarins sollten nicht mitgegessen werden, da sie sehr hart sind und bitter schmecken. Ganze Rosmarinzweige also am besten vor dem Servieren wieder entfernen. Oder du hackst die abgezupften, frischen Rosmarinnadeln ganz fein, diese können gut mitgegessen werden.

Durch das Garen verstärken sich die im Rosmarin enthaltenen Bitterstoffe. Wer dies nicht möchte, kann die Nadeln einfach erst gegen Ende der Garzeit hinzufügen, dann ist der Geschmack weniger herb.

Auch die Blüten der Pflanze sind essbar. Damit lassen sich beispielsweise wunderbar Salate garnieren, die optisch schön aussehen und durch ihren Duft bestechen. 

Gut zu wissen: Das Kraut lässt sich hervorragend mit anderen mediterranen Kräutern und Gewürzen kombinieren. Rosmarin ist fester Bestandteil der Gewürzmischung Kräuter der Provence. 

Wofür wird Rosmarin noch verwendet?

Auch als Heilpflanze ist Rosmarin beliebt. Schon im Mittelalter wurde die Pflanze von Mönchen in Klostergärten kultiviert und eingesetzt. 

Im Jahr 2011 wurde Rosmarin zur Heilpflanze des Jahres gewählt. 

Es soll unter anderem die Durchblutung fördern, eine antiseptische Wirkung haben und die Verdauung fördern. 

Er kann etwa als Tee getrunken werden. Die ätherischen Öle werden außerdem zu Seifen, Badezusätzen und Hautpflegeprodukten weiterverarbeitet. 

Wie sollte man Rosmarin aufbewahren?

Frische Rosmarinzweige können ein bis zwei Tage im Kühlschrank, im Gemüsefach aufbewahrt werden. Getrockneten Rosmarinnadeln sollten luftdicht, trocken und kühl aufbewahrt werden. 

Rosmarin kann auch eingefroren werden. Dazu einfach die Zweige waschen und trocken tupfen. In einem Gefrierbeutel können ganze Zweige oder nur die Nadeln tiefgefroren werden. 

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