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Manchmal muss es eben schnell gehen: Dann ist Rührteig die einfachste Basis für einen saftigen Kirschkuchen, der ruck, zuck gebacken ist. Einer der beliebtesten Vertreter: Versunkener Kirschkuchen aus der Springform. Dafür Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier in einer Rührschüssel schaumig rühren. Mehl, gemahlene Mandeln, Salz und Backpulver separat mischen und unterrühren. Die Kirschen – entsteint, abgetropft und in Stärke oder Mehl gewendet – mit dem Teig in die Backform schichten und bei Ober-/Unterhitze (180°C) ca. 30 Minuten backen.
Ein paar Löffel Joghurt machen den Teig schön saftig. Auch lecker: Buttermilch, Milch oder Schmand statt Joghurt unterrühren. Und die Krönung zum Abschluss: etwas Puderzucker mit Zimt!
Auch schön unkompliziert, aber mit raffiniertem Dessert-Dreh: ein süßer Kirschauflauf – am besten noch lauwarm mit Vanillesoße oder einer Kugel Eis servieren.
Eine weitere simple, leckere Kirsch-Kreation: der Gugelhupf mit Kirschen, veredelt mit Schokotropfen und einer Schokoglasur aus Zartbitterschokolade.
Für leckere Kirschkuchen eignen sich grundsätzlich sowohl frische Früchte als auch Kirschen aus dem Glas. Beide Varianten haben ihre Vorzüge:
Während der Saison sind frische Kirschen die erste Wahl! Schon ab Ende Mai bekommt man mit Glück die ersten Süßkirschen, etwa die Sorten „Burlat“, „Regina“ oder „Kordia“. Sie bringen von Natur aus eine kräftige Süße mit, die oft etwas weniger Zucker im Kuchen erlaubt. Sauerkirschen wie „Schattenmorelle“ oder „Morellenfeuer“ werden ab Ende Juli geerntet. Ihre feine Säure macht sich gut in Rühr-, Streusel-, und Blechkuchen oder auf knusprigen Tartes.
Frische Kirschen punkten mit einem intensiven Aroma, bleiben beim Backen schön saftig und stabil – müssen aber vor der Zubereitung gründlich gewaschen und einzeln entsteint werden. Schneller geht’s in der Backstube mit Schattenmorellen aus dem Glas. Sie müssen nur abtropfen und können sofort in den Kuchen wandern. Sie sind allerdings deutlich weicher und nicht ganz so fruchtig-frisch.
Mit einem Kirschensteiner ist die Vorbereitung ein Klacks: Kirsche hineinlegen, zudrücken, fertig. Alternativ helfen ein dicker Strohhalm aus Edelstahl oder Glas bzw. ein Holzstäbchen. Für diese Technik einfach die Kirsche auf eine geöffnete Glasflasche legen und den Stein von oben durchdrücken – er fällt direkt in die Flasche. Kleiner Gelingtipp: Vollreife Kirschen lassen sich besonders leicht entsteinen, gekühlte sind etwas fester.
Kirschkuchen allein macht schon mächtig glücklich. Aber mit diesen leckeren Extras serviert, werden die fruchtigen Kreationen unwiderstehlich:
Joghurt- oder Vanilleeis
Karamellsoße
Vanillesoße
Schokoglasur
geröstete Mandelblättchen
Puderzucker Zum Dahinschmelzen: Schoko-Kirsch-Kuchen
Mit denen ist gut Kirschen essen! Herbe Schokolade und süß-säuerliche Früchte sind ein echtes Dream-Team – und machen Schokokuchen mit Kirschen und cremige Schwarzwälder-Kirsch-Muffins doppelt köstlich!
Für einen intensiven Schoko-Geschmack sorgen stark entölter Backkakao, geschmolzene Zartbitterkuvertüre oder Zartbitterschokolade mit mindestens 70% Kakaoanteil. Wer es noch vollmundiger mag, gibt zusätzlich einen Hauch Schokostreusel, Espresso, Zimt oder eine Prise Meersalz in den Teig.
Für die Kaffeerunde im Garten oder als Mitbringsel zum Picknick mit Freuden: Der Kirschkuchen mit Streuseln ist immer ein gern gesehener Gast. Feinster Rührteig mit einem Hauch Vanille, saftigen Sauerkirschen oder Schattenmorellen aus dem Glas und buttrig-knusprigen Knusperstreuseln machen diesen Kuchenhit perfekt. Mal in einer Springform gebacken oder als Kirsch-Streusel-Kuchen vom Blech aufgetischt – einfach immer gut!
Das Streusel-Grundrezept besteht aus nur drei Zutaten: Mehl, Butter und Zucker.
Entscheidend für die Konsistenz ist das richtige Mengenverhältnis:
In der Praxis kann es beispielsweise so aussehen (ausreichend für einen runden Kirschkuchen aus der Springform): 150 Gramm Mehl plus jeweils 75 Gramm Zucker und kalte Butter. Dazu noch eine kleine Prise Salz – sie rundet das Aroma ab. Eier, Natron oder Backpulver gehören nicht in klassische Streusel.
Wer mag kann die Knusperchen verfeinern, z.B. mit:
Traditionelle Kuchen und Torten mit üppigen Cremes, knusprigem Teig und saftigen Kirschen – das ist pure Nostalgie zum Naschen!
Einer der bekanntesten Kirschkuchen ist die klassische Schwarzwälder-Kirschtorte. Die Schichttorte gelingt mit fertigem Wiener Boden kinderleicht – und macht zu besonderen Anlässen richtig Eindruck.
Noch so ein süßes Original: Der Schneewittchenkuchen mit saftigem Rührteig, versunkenen Kirschen, luftig-lockerer Quark-Sahne-Creme und mit einem leuchtend roten Kirschguss verziert.
Bei der Holländer Kirschtorte werden Kirschen in sahniger Creme zwischen krossen Blätterteig geschichtet.
Der wohl beliebteste Kirschkuchen vom Blech ist die Donauwelle, die mit Buttercreme und knackiger Schokocreme seit Jahrzehnten Kuchen-Fans um den Finger wickelt.
Noch mehr Inspiration für blechweise Kirschglück gesucht? Dann kommen diese Rezepte wie gerufen:
Ein absolutes Muss im Sommer: Kirschkuchen mit cremiger Füllung! Wie zum Beispiel dieses Prachtexemplar: Quarkkuchen mit Kirschen. Die Kombi aus knsuprigem Mürbeteig, süßer Quark-Sahne-Schicht und frischen Kirschen schmeckt unschlagbar.
Ein weiteres Highlight zum Kaffeekränzchen ist GroßmuttersKirschkuchen mit Pudding – leicht beschwipst und extracremig.
Statt mit Pudding lässt sich der Sommerkuchen auch gut mit einer frischen Schmandcreme auftischen – zum Beispiel als leckere Kirsch-Schmand-Schnitten vom Blech.
Kirschkuchen mit Rührteig oder Hefeteig ohne Creme oder Füllung lässt sich bis zu drei Tage aufbewahren: In Folie gewickelt oder in einer Dose luftdicht verpackt bleibt er bei Raumtemperatur angenehm saftig. Varianten mit Quark, Pudding oder Sahne brauchen Kälte: imKühlschrank aufbewahren und am besten innerhalb von zwei Tagen genießen.
chlichte Kirschkuchen ohne Sahne Quark oder Pudding kann man auch problemlos einfrieren. Dafür nach dem Backen vollständig auskühlen lassen und portionsweise luftdichtverpacken. So bleibt der Kuchen etwa drei Monate haltbar. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank geben und nach Belieben im Ofen noch einmal kurz aufbacken. Kirschkuchen mit Cremes eignen sich nur bedingt zum Einfrieren, da sie beim Auftauen wässrig werden können, dadurch an Geschmack und Konsistenz einbüßen