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Keine Lebensmittel wegzuwerfen, ist gut für die Umwelt und für Ihren Geldbeutel. Damit Sie möglichst keine Reste haben, gibt es ein paar Tipps, die Sie schon beim Einkaufen berücksichtigen sollten. Schreiben Sie einen Einkaufszettel und kaufen Sie nur, was Sie auch wirklich brauchen. Das gilt vor allem für frische und leicht verderbliche Produkte. Erstellen Sie zu Beginn der Woche einen Speiseplan für die gesamte Woche. Enthalten die geplanten Gerichte ähnliche Zutaten, lassen sich die Reste gegebenenfalls am folgenden Tag sofort verbrauchen.

Obst und Gemüse – Reste verwerten

Für die Verwertung von übrig gebliebenem oder überreifem Gemüse und Obst gibt es eine Menge Möglichkeiten. Obst lässt sich zum Beispiel zu Smoothies pürieren, zu Kompott einkochen oder in der Pfanne mit einem Pfannkuchenteig zu einem leckeren Dessert backen. Gemüsereste schmecken in einer Suppe, einem Omelett oder einem Pfannengericht.

Reste kochen mit Fleisch und Fisch

Salat mit Hähnchen

Ist von Fleisch oder Fisch eine kleine Menge übrig geblieben, können Sie auch diese noch verwerten.

Kalter Braten ist beispielsweise ein köstlicher Brotbelag. Kalter Fisch auf Brot ergibt mit Mayonnaise und Kräutern ebenfalls einen tollen Snack. Beides ist ebenso eine schmackhafte Füllung für Teigtaschen oder lässt sich zu einem leckeren Salat weiterverarbeiten.

Die Kombination mit anderen Zutaten, beispielsweise in einem bunten Pfannengericht, ist gleichfalls köstlich.

Wichtig ist nur, dass Sie Fleisch- und Fischreste nicht lange auskühlen lassen, sondern direkt in den Kühlschrank stellen.

Resteverwertung von Nudeln & Co.

Bunter Auflauf

Übrig gebliebene Nudeln oder Kartoffeln lassen sich problemlos am folgenden Tag verwerten. Vermischt mit frischem Gemüse, einer Prise Pfeffer, Salz, Essig und Öl ergibt sich ein leckerer Salat – ideal als Zwischenmahlzeit oder als kleine Vorspeise.

Aus trockenem Brot wird im Handumdrehen ein köstlicher Brotsalat. In Ei gewendet und in der Pfanne gebraten, wird altbackenes Brot mit Zucker und Zimt zum berühmten Armen Ritter. Oder es wird zu Paniermehl zerrieben bzw. gewürfelt und in der Pfanne zu Croûtons gebraten.

Mit Fantasie und Kreativität findet sich für jeden Lebensmittelrest eine optimale Verwertungsmöglichkeit.

Reste aufbewahren und aufwärmen

Gefrierfach

Reste von gegarten Mahlzeiten halten im abgekühlten Zustand und luftdicht verpackt noch rund drei Tage im Kühlschrank. Länger hält sich das Resteessen tiefgefroren. Eine Ausnahme bilden Kartoffeln und Milchprodukte, wie beispielsweise Crème fraîche sowie Eier. Diese Lebensmittel verändern beim Einfrieren ihre Konsistenz und schmecken nach dem Auftauen nicht mehr.

Frieren Sie Reste am besten portionsweise ein und schreiben Sie das Datum auf den Gefrierbeutel. Auf diese Weise entnimmt man bei Bedarf exakt die benötigte Menge. Tiefgefrorene Mahlzeiten halten, abhängig von den Zutaten, drei bis zwölf Monate. Was aufgetaut ist, sollte kein zweites Mal eingefroren werden.

Gut zu wissen: Lassen Sie das Gefriergut beim Auftauen nicht im Tauwasser stehen. So wird die Bildung von Bakterien vermieden. Die aufgetauten Reste erhitzt man im Topf oder in der Mikrowelle.

Tipp: Außerordentlich saftig und knackig schmecken aufgetaute Speisen bei der Zubereitung im Dampfgarer.