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Beerenobst Rdk Gla

Beerenobst

Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren: Frische Beeren sind lecker und können zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen. Ob zum Frühstück im Müsli, als gesunder Snack zwischendurch oder in Form von Nachtisch, die süßen Früchte liefern Nährstoffe wie Mineralstoffe und Vitamine.

Erdbeeren

Erdbeere Rdk Gla Aim

Es gibt heute etwa 1.000 verschiedene Kultur-Erdbeer-Sorten. Je nach Sorte variieren die Früchte in Geschmack, Form und Farbe. Von scharlachrot bis dunkelrot, von spitzkegelförmig oder oval bis ei- und nierenförmig. Eine äußerlich schöne Frucht garantiert allerdings noch kein Aroma. Oft sind gerade diese Schönheiten im Geschmack eher fade oder aber in ihrem Inneren noch nicht ganz ausgereift.

Himbeeren

Himbeere Rdk Gla Aim

Die zarten Himbeeren aus der Familie der Rosengewächse stammen aus Eurasien und wachsen heute wild in allen gemäßigten Klimazonen. Man nennt sie auch Harnbeeren. Die kegelförmigen, manchmal auch runden Früchte schmecken süß bis süß-säuerlich und haben ein ausgeprägtes Aroma. Ihre Erntezeit reicht von Ende Juni bis in den September hinein.

Himbeeren werden meist frisch gegessen, sind aber auch für die Zubereitung von Marmeladen, Gelees, Konfitüren, Saft oder Sirup sehr beliebt.

Johannisbeeren

Johannisbeeren Rdk Gla Aim

Heute sind etwa 50 verschiedene Johannisbeer-Sorten bekannt, die sich vor allem in der Farbe unterscheiden: rot, rosa, gelblich, grünlich-weiß, aber auch tiefschwarz. Welche Farbe auch immer: Johannisbeeren besitzen von allen Beerenarten den höchsten Anteil an Fruchtsäure.

Rote Johannisbeeren haben einen säuerlich-herben Geschmack, ihre Erntezeit reicht von Ende Juni bis Ende  Juli. Man verarbeitet sie zu Marmelade, Gelee, rote Grütze oder Saft.

Schwarze Johannisbeeren, im Volksmund auch Gichtbeere oder Bocksbeere genannt, schmecken säuerlich-bitter. Die schwarzen Beeren haben aber mit 136 mg pro 100 g den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller Beeren, dazu sehr viel Kalium, nämlich 336 mg. Ihre Erntezeit reicht von Juni bis Ende Juli. Aus ihnen gewinnt man vorwiegend Saft, Marmelade, Gelee und Süßmost.

Weiße Johannisbeeren gibt es nur selten auf dem Markt zu kaufen, denn die kleinen Beeren sind sehr empfindlich und verderben schnell. Allerdings schwärmen viele ausgesprochene Liebhaber von dem süß-säuerlichen Geschmack der Früchte, aus denen Gelees, Marmeladen und Süßmost hergestellt wird.

 

Heidelbeeren

Heidelbeere Rdk Gla Aim

Die mattblauen Heidelbeeren, ein Heidekrautgewächs, werden auch Blaubeeren, Bickbeeren, Waldbeeren oder Schwarzbeeren genannt. Rund 150 verschiedene Arten sind in Europa und Nordasien bekannt. Die dunklen, süß-säuerlich schmeckenden Beeren wachsen wild, vorwiegend in Nadelhölzern. Hauptsammelgebiete sind der Bayerische Wald und die Oberpfalz. Die Erntezeit ist im Juli und August.

Seit einigen Jahren werden Kulturheidelbeeren in der Lüneburger Heide angebaut. Die Beeren sind größer, ihre Schale ist fester und ihr Fruchtfleisch ist nicht blau. An typischem Heidelbeeraroma haben die kultivierten Beerenfrüchte allerdings etwas verloren.

Heidelbeeren schmecken frisch am besten. Sie lassen sich aber auch zu Konfitüre, Marmelade, Gelee und Saft verarbeiten und sind eine sehr beliebte Zutat zu Pfannkuchen oder Muffins.

Walderdbeeren

Der ganze Duft des Sommers steckt in frischen Walderdbeeren – mit Zucker und Sahne oder Zitroneneis sind sie ein himmlischer Genuss. Die kleinen Beeren werden jedoch nur selten angeboten und haben dann oft schon viel Aroma verloren. Deshalb ein Tipp für Gartenbesitzer: Die Walderdbeeren selbst anbauen und verwildern lassen. Im Wald gepflückte Beeren sollten nämlich wegen der Gefahr durch den Fuchsbandwurm nie roh, sondern nur gekocht, also als Marmelade verzehrt werden.

Holunderbeeren

Schon die sehr aromatischen Blüten des Holunders sind ein Genuss – in Ausbackteig gebacken als Dessert oder als Tee, Saft, Wein oder Sekt. .

Doch die Beeren des Holunderstrauches dürfen nur reif gepflückt werden (September bis Oktober) und sollten nur gekocht gegessen werden. Die rohen Beeren enthalten nämlich ein Blausäure abspaltendes Glycosid, das zu Erbrechen und Durchfall führt. Aus den Holunderbeeren kann man Saft, Kompott, Marmelade, Gelee, Kaltschalen oder Sauce zubereiten.

Stachelbeeren

Die kugeligen Stachelbeeren stammen ursprünglich aus dem Westhimalaya und aus Südeuropa. Heute sind die weißlichgrünen oder goldgelben bis hellbraunen oder roten Beeren in allen gemäßigten Klimazonen verbreitet. Je nach Sorte sind die Früchte glatt oder behaart, mit feiner oder fester Schale. Stachelbeeren werden reif und unreif geerntet. Reife Früchte schmecken frisch sehr lecker, unreife Früchte eignen sich für Kompott, Gelee, Konfitüre oder Marmelade.

Stachelbeerstrauch Rdk Gla Aim

Brombeeren

Die blauschwarz glänzenden Brombeeren wachsen wild in Wäldern und Gebüsch, werden aber auch kultiviert. Waldbrombeeren sind in der Regel kleiner, dafür aber aromatischer. Die süßen Früchte reifen im Spätsommer und lösen sich – im Gegensatz zur Himbeere – nur dann vom Stiel, wenn sie vollreif sind. Brombeeren werden frisch gegessen oder zu Konfitüre und Marmelade verarbeitet.

Brombeere Rdk Gla Aim
Brombeeren Strauch Rdk Gla Ail

Brombeeren wachsen vorwiegend wild und lassen sich erst vom Stiel lösen, wenn sie ganz reif sind.

Preiselbeeren

Die kugeligen, roten Preiselbeeren wachsen meist wild auf Heideböden, in Hochmooren, an sonnigen Hängen und in lichten Kiefernwäldern. Geerntet wird von Ende August bis September. Im Volksmund werden sie auch Tutbeeren, Krachbeeren, Fuchsbeeren, Riffelbeeren, Grandel oder Krons beeren genannt. Preiselbeeren haben einen herb säuerlichen Geschmack und können nicht roh gegessen werden. Ihr Aroma entfalten sie erst beim Kochen. Man verarbeitet sie zu Kompott, Marmelade, Gelee oder Saft.

Cranberries stammen aus Amerika und werden bei uns auch »kultivierte Preiselbeeren« genannt. Die Früchte sind größer als die der Preiselbeeren und knallen laut, wenn sie beim Kochen  platzen.

Kreuzungen

»Beerenstark« sind auch Beerenkreuzungen, meist aus Himbeere und Brombeere, mit Maxigröße und -aroma.  Alle Kreuzungen schmecken roh sehr lecker, eignen sich hervorragend für Kompott, Saft, Marmelade oder Gelee und zum Einfrieren.

Die Josta-Beere

ist eine Kreuzung zwischen schwarzer Johannisbeere und wilder Stachelbeere. Entsprechend ist das Aroma der dunklen, elliptisch bis ovalen Früchte. Der Vitamin C-Gehalt erreicht beinahe die Werte der schwarzen Johannisbeere. Eine ausgezeichnete Saft- und Geleefrucht.

Die Logan-Beere

entstand zufällig aus einer Kreuzung zwischen Himbeere und Brombeere im Garten des Kaliforniers Logan (1881) – daher ihr Name. Sie ist länglicher und größer als die Himbeere, hat eine rotbraune bis schwarzviolette Farbe, ist ausgesprochen saftig und hat ein säuerliches Aroma. Erntezeit ist der August.

Die Boysen-Beere

wurde Anfang der Zwanziger Jahre in Kalifornien gezüchtet. Die großen, schwarzvioletten Beeren sind sehr saftig, süß und samenarm. Der umfangsreichste Anbau erfolgt in Neuseeland. Die Boysen-Beere ist auch zur Sirup- und Weinherstellung geeignet.

Die Taybeere

gehört auch zur Himbeer-Brombeer-Familie. Ihre Form ist himbeerähnlich, nur länger. Reife Taybeeren haben ein ausgeprägtes, süß-saures Aroma.

Die Youngbeere

auch Jungbeere oder Jongberry genannt, stammt ebenfalls aus Amerika. Die sehr großen, bis zu 5 cm langen Früchte sind dunkelrot, fest und aromatisch.

Die japanische Weinbeere

– eine weitere Verwandte von Him- und Brombeere, wächst an bis zu drei Meter langen Ruten mit roten Drüsenborsten. Die Weinbeeren sind sehr klein, hellrot und schmecken säuerlich. Anfangs stecken sie in einer Fruchthülle, erst zur Reifezeit im Juli/August kommen die himbeerähnlichen Früchte heraus. Gut für den Rohgenuss und für Marmeladen.

 

Tafeltrauben

Weintrauben wachsen wild oder veredelt in aller Welt. Doch gilt Europa als der eigentliche »Weingarten«. Man unterscheidet Keltertrauben, die zur Weinherstellung angebauten Sorten der Weinrebe, und weiße oder blaue Tafeltrauben, die für den Verzehr angebauten Sorten. Keltertrauben sind für den Frischgenuss kaum oder gar nicht geeignet, weil sie sehr viel Säure enthalten.

Deutschland ist weltweit die Nummer Eins beim Import von Tafeltrauben. In der ersten Jahreshälfte kommen die Trauben aus Südafrika, Chile und Argentinien, im Juli und August vorwiegend aus Ägypten und Israel und in den Folgemonaten werden die süßen Früchte aus Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland importiert. Im Winter gibt es auch Glashaustrauben aus Belgien und Holland.

Etwa 85 % der Trauben-Weltproduktion werden zu Wein gekeltert, 5 % zu Rosinen getrocknet und nur 10 % als Tafeltrauben frisch verzehrt.

Die Zahl der Sorten ist kaum überschaubar, die weißen sind zum Frischverzehr jedoch gefragter als die rötlichen bis blauschwarzen Trauben.

Datteltrauben

Sie haben große Beeren in Dattelform, die etwas weiter ausein anderhängen. Ihre Schale ist fest, daher sind sie relativ robust. Bekannte Datteltrauben-Sorten sind »Victoria« und »Regina«.

Victoria Rdk Gla Aim

Muskattrauben

Muskattrauben duften leicht nach Muskat – daher auch der Name. Sie werden in weißen und blauen Sorten angeboten.
Aus Italien kommen z. B. »Italia«, »Alexandriner Muskat« und »Regina di Vigneti«.

Italia Rdk Gla Aim

Kernlose Traubensorten

Sie sind beliebt, weil sie besonders süß und mangels Kernen gut zu essen sind. Bekannte Sorten sind »Thompson Seedless«, »Sultana« und »Perlette«.

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