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Erdbeeren

Erdbeeren

Kein Sommer ohne Erdbeeren! Ob pur als kleiner Snack zwischendurch oder als leckerer Erdbeerkuchen zum Kaffeetrinken mit der ganzen Familie – Erdbeeren lassen sich zu tollen Gerichten verarbeiten. Lies hier mehr über die Erdbeere und erfahre, was in ihr steckt.

Erdbeeren

Erdbeere Rdk Gla Aim

Es gibt heute etwa 1.000 verschiedene Kultur-Erdbeer-Sorten. Je nach Sorte variieren die Früchte in Geschmack, Form und Farbe. Von scharlachrot bis dunkelrot, von spitzkegelförmig oder oval bis ei- und nierenförmig. Eine äußerlich schöne Frucht garantiert allerdings noch kein Aroma. Oft sind gerade diese Schönheiten im Geschmack eher fade oder aber in ihrem Inneren noch nicht ganz ausgereift.

Wozu gehören Erdbeeren botanisch?

Obwohl sie Erdbeeren heißen, gehört das rote Obst botanisch nicht zu den Beeren, sondern zu den Rosengewächsen. Die Fragaria vesca, so der botanische Name der Erdbeere, ist eine Scheinfrucht. Erdbeeren sind Nüsse. Die eigentlichen Früchte sind übrigens die kleinen gelben Körnchen auf der Haut. Was die meisten nicht wissen: Erdbeeren gibt es schon sehr lange, sie wurden schon von den Steinzeitmenschen gegessen. Die Gartenerdbeere (Fragaria ananassa, auch Ananas-Erdbeere), wie wir sie heute kennen, ist eine Kreuzung aus der Scharlach-Erdbeere (Fragaria virginiana) und der Chile-Erdbeere (Fragaria chiloensis).

Wo wachsen Erdbeeren?

Erdbeeren wachsen fast überall auf der Welt und lassen sich sehr gut im eigenen Garten anbauen. Damit sie schön süß werden, benötigen sie viel Sonne. Die Pflanzen wachsen sowohl im Beet als auch in großen Töpfen. Wer mag, kann also auch auf einem Sonnenbalkon Erdbeeren pflanzen.

Wann ist Erdbeersaison?

Kaum ein Lebensmittel wird so sehnsüchtig erwartet wie die ersten deutschen Erdbeeren. Sie schmecken einfach tausendmal besser als die importierten Beeren, die es schon Anfang des Jahres im Supermarkt gibt. Neben dem Aroma sind auch die Pestizide ein Grund, auf die deutschen Früchte zu warten. Importierte Ware ist meist stärker belastet, da die Früchte lange Transportwege zurücklegen müssen und recht empfindlich sind. Wann das Warten ein Ende hat, hängt größtenteils mit dem Wetter zusammen: Ist der Frühling warm, können schon im Mai die ersten deutschen Erdbeeren geerntet werden. Das Angebot ist von Juni bis August am größten. 

Wann sollte man Erdbeeren pflanzen?

Man kann Erdbeeren im Herbst für das Folgejahr einpflanzen, aber auch noch im Frühling für eine Ernte einige Monate später. Für Erdbeeren ist die ideale Pflanzzeit jedoch zwischen Mitte Juli bis September. Du kannst Ableger oder Pflanzen kaufen. Wichtig ist, dass du sie zu Beginn gut wässerst. Unkomplizierte Sorten für den heimischen Garten oder Balkon sind die Polka oder die Senga Sengana.

Gut zu wissen: Erdbeeren kann man überwintern. Die Pflanzen sollten dafür ausgedünnt und der Boden etwas gelockert werden.

Wann kann man Erdbeeren pflücken?

Je nach Sorte kann man die ersten Erdbeeren schon im Mai ernten. Zu den frühen Sorten gehören die Honeoye oder die Lambada. Wer auch im August noch gern Erdbeeren isst, sollte sich für späte Sorten entscheiden. Dazu gehören die Symphony, die Nerid oder die Pandora.

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Erdbeersorten: Die solltest du kennen

Alle Erdbeeren sind gleich? Ganz sicher nicht! Es gibt über 1000 verschiedene Sorten, besonders beliebt sind die Senga Sengana, die Polka oder die Lambada. Neben dem Aroma und der Farbe unterscheiden sich die Früchte nach der Reifezeit. Die Lambada und die Honeoye gehören zu den Früherdbeeren, die als erstes reif sind. Die Symphony dagegen gehört zu den Sorten, die erst gegen Ende der Saison reif werden.

Senga Sengana: große, aromatische Früchte

Polka: süß-säuerliches Aroma, lässt sich gut im Garten anbauen

Lambada: sehr süße Erdbeersorte

Honeoye: leicht säuerliches Aroma

Symphony: süß, recht festes Fruchtfleisch

Sonata: sehr saftige, süße Beeren

Nährwerte (frische Erdbeeren)

pro 100 g

Energie 32 kcal
Wasser 89,5 g 
Eiweiß 0,8 g
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 5,5 g
Ballaststoffe 1,6 g
Vitamin C 65 mg

 

Sind tiefgefrorene Erdbeeren nach Ende des Sommers eine Alternative? Wie steht es um die Vitamine?

Frische Erdbeeren gehören in den Sommer, wenn man sie regional und saisonal einkaufen oder sogar selber pflücken kann. Obwohl es die Beeren mittlerweile auch in den kalten Monaten in den Supermärkten gibt – aus ökologischer Sicht sollte man darauf verzichten. Echte Erdbeer-Liebhaber können im Winter jedoch mit gutem Gewissen auf tiefgefrorene Beeren zurückgreifen. Entweder du legst im Sommer selber einen Vorrat an oder kaufst sie fertig, z. B. in deinem REWE Markt. Da diese nach der Ernte unmittelbar eingefroren werden, ist der Vitamingehalt nicht geringer als der der frischen Beeren. Vor allem im Winter, wenn diese ansonsten von weit her importiert werden. Da aufgetaute Erdbeeren deutlich weicher sind als frische, verwendest du sie lieber zum Backen, für Quarkspeisen oder Kompott. Zum Verzieren sind sie weniger gut geeignet.

Erdbeeren kaufen: Was sollte man beachten?

Mittlerweile gibt es schon ab Februar die ersten importierten Erdbeeren. Doch Warten bis zu unserer Erdbeerzeit lohnt sich: Die heimischen Erdbeeren schmecken deutlich aromatischer. Erdbeeren sind sehr empfindlich. Sie bekommen schnell Druckstellen und können nur kurze Zeit gelagert werden. Um möglichst frische Früchte zu erhalten, solltest du während der Erdbeersaison einen der vielen regionalen Verkaufsstände nutzen. Oder du gehst die Erdbeeren selber pflücken. Das macht nicht nur Kindern großen Spaß und wird auf vielen Erdbeerfeldern angeboten. An den folgenden Tipps erkennst du frische Erdbeeren:

  • Weiße Stellen an der Spitze oder unter den Blättern sind ein Zeichen für unreif geerntete Früchte. Kauf nur Beeren, die eine gleichmäßige Färbung haben. Dabei ist es egal, ob sie hell- oder dunkelrot sind. Die Farbe ist abhängig von der Sorte.
  • Schauen dir den Boden der Packung gut an. Ist er bei einer Pappschachtel rot durchnässt oder sammelt sich in der Plastikschale rotes Wasser, nässen die Früchte. Das ist ein Zeichen für Druckstellen. Die Früchte schimmeln dann schnell. 
  • Bevorzuge glänzende Früchte. Ist die Schale matt verfärbt, sind die Beeren meist überreif.
  • Achte auf unbeschädigte Früchte ohne Druckstellen.

Wie lagert man Erdbeeren?

Lagere Erdbeeren am besten mit Stiel und Blättern im Gemüsefach deines Kühlschranks. Dort halten sie bis zu zwei Tage. Achte unbedingt darauf, dass die empflindlichen Beeren nicht gequetscht werden.

Wenn du Erdbeeren für einen längeren Zeitraum lagern möchtest, kannst du sie auch einfrieren. Im Gefrierfach halten Erdbeeren ein Jahr. Allerdings sind sie nach dem Auftauen nicht mehr ganz so knackig und eignen sich dann besser für pürierte Speisen wie Smoothies oder Marmelade.

Reifen Erdbeeren nach?

Im Gegensatz zu Tomaten oder Äpfeln zählen Erdbeeren leider nicht zu den Früchten, die nach der Ernte noch nachreifen. Pflücke also nur die schon gänzlich roten Beeren bzw. achte beim Einkauf darauf, dass sie am Stielansatz keinen grün-weißen Rand mehr aufweisen.

Walderdbeeren

Der ganze Duft des Sommers steckt in frischen Walderdbeeren – mit Zucker und Sahne oder Zitroneneis sind sie ein himmlischer Genuss. Die kleinen Beeren werden jedoch nur selten angeboten und haben dann oft schon viel Aroma verloren. Deshalb ein Tipp für Gartenbesitzer: Die Walderdbeeren selbst anbauen und verwildern lassen. Im Wald gepflückte Beeren sollten nämlich wegen der Gefahr durch den Fuchsbandwurm nie roh, sondern nur gekocht, also als Marmelade verzehrt werden.

Die besten Erdbeer Rezepte

Ob Erdbeerkuchen, fruchtiges Erdbeereis oder sommerlicher Erdbeer-Salat, entdecke unsere beliebtesten Erdbeer-Rezepte.

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