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Süßkartoffeln

Granola: Frühstück zum Knuspern

Sie sind ein Müsli-Fan? Dann sollten Sie vielleicht mal Granola ausprobieren! Was das genau ist und wie man es ganz leicht selbermachen kann, erfahren Sie hier:

Granola: Müsli made in the USA

Was hat Granola, das Müsli nicht hat? Die köstliche Mischung aus Haferflocken, Cerealien, Nüssen, Samen und Trockenfrüchten erinnert immerhin stark an das klassische Müsli, wie es auch bei uns seit Jahrzehnten bekannt ist. Der kleine Unterschied: Mit Honig oder anderen Süßungsmitteln gemischt, werden die Zutaten im Backofen getrocknet und der Mix erhält eine knusprige Konsistenz und leichte Karamellnote. Als hippes Frühstück in Form von Smoothie Bowls oder hübsch angerichtet mit Früchten auf pflanzlichen Joghurt- oder Quarkalternativen macht es den Eindruck, als sei dieser Trend eben erst in New York erfunden worden. Das stimmt nicht so ganz, schon um 1865 wurden von Dr. James Caleb Jackson und John Harvey Kellogg (dem Erfinder der Cornflakes) zwei sehr ähnliche Rezepte für bekömmliche, gebackene Cerealien erfunden. Jackson nannte sein Produkt Granula, Kellogg wählte Granola. Beide waren allerdings im Vergleich zur heutigen Variante eher fade Schonkost. Durch die Gesundheitswelle der sechziger und siebziger Jahre wurde der Trend langsam wiederbelebt und aufgepeppt und hat heute seinen Platz auch auf unseren Frühstückstischen gefunden.

Ist Granola gesund?

Das kommt ganz auf das Rezept an! Wer das knusprige Müsli für sein Frühstück selber backt, hat es auch in der Hand, welche Zutaten enthalten sind. Was macht ein gesundes Granola aus?

  • Wenig Zucker: Auch wenn es lecker ist, versuchen Sie den Zuckergehalt etwas zu reduzieren. Auch bei vermeintlich gesünderen Alternativen wie Kokosblütenzucker, Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup gilt: Je weniger, desto besser. Denn letztendlich bestehen auch diese Alternativen (fast) nur aus Zucker. Ganz darauf verzichten sollten Sie allerdings nicht, da diese Süßungsmittel im Backofen leicht karamellisieren und die Masse zusammenhalten.
  • Viele Haferflocken: Egal ob kernig oder blütenzart, Haferflocken (wahlweise auch Dinkel- oder Weizenflocken) sollten den Großteil der Mischung ausmachen. Sie sind fettarm, eiweiß- und ballaststoffreich und belasten den Geldbeutel weitaus weniger als manch exotisches Getreide.
  • Kalorienarmes Aroma: Kokosraspel, Vanillemark, Zimt oder Kakaopulver sind kalorienarm, aber so aromatisch, dass man dafür leicht etwas Zucker weglassen kann.
  • Nüsse & Samen: Immer rein damit! Nüsse und Samen bringen nicht nur mehr Pep, sie liefern auch viele Nährstoffe, wie essentielle Fettsäuren und Vitamine.
Walnüsse hacken

Wie macht man Granola?

Bei uns ist Granola im Handel noch nicht überall zu kaufen - ein Grund mehr, sich seinen eigenen Mix zu kreieren. Ein einfaches Grundrezept lautet: 2 Teile kernige Flocken, 4 Teile trockene Komponenten mit 1 Teil flüssige Komponenten mischen. Ein Beispiel: 2 x 100 g Flocken + 4 x 100 g Trockenes + 1 x 100 g Flüssiges.

Flocken: Ob Hafer-, Dinkel- oder Weizenflocken ist Ihre Entscheidung. Am besten eignen sich jedoch die kernigen Varianten, da sie beim Backen nicht zerfallen. Instant-Flocken sollten Sie eher meiden, da diese sich auflösen würden.

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Trockenes: Suchen Sie sich aus, was Ihnen am besten schmeckt - das kann auch jedes Mal etwas anderes sein.

Nüsse: Kleine Nüsse wie Pistazien, Hasel- oder Erdnüsse können so untergemischt werden. Größere, wie Mandeln, Wal- oder Paranüsse sollten vorher kleiner gehackt werden. Auch lecker: Kokosraspel!

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Samen & Kerne: Leinsamen, Sesam, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne oder Chiasamen eignen sich hervorragend für gebackenes Müsli. Da sie recht fetthaltig sind, können sie allerdings irgendwann ranzig schmecken.

Getreide: Körner, Schrot oder gepufftes Getreide (z. B. Reis, Quinoa oder Amaranth) sorgen für etwas mehr Biss im Rezept.

Trockenfrüchte: Was Herz und Gaumen begehren, z. B. Cranberries, Mangostücke, Kirschen oder Rosinen, passt gut ins Granola. Dank der fruchteigenen Süße können Trockenfrüchte auch als Ersatz für Süßungsmittel herhalten.

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Flüssiges: Bewährt hat sich eine Mischung aus 50 % Öl (Kokosöl oder Sonnenblumenöl) und 50 % Süße (Honig oder Ahornsirup). Auch lecker: Ein Löffel Erdnussbutter oder süßes Apfelmus.

 

Und sonst noch?

Schokolade: Erst nach dem Backen und Abkühlen in kleinen Stückchen unterheben.

Gewürze: Vanille, Zimt und Co. sind köstlich, aber kalorienfrei. 1 Prise Salz hebt den Geschmack der übrigen Komponenten hervor.

Granola ausrollen

Zubereitung:

Mischen Sie zunächst die trockenen Zutaten in einer Schüssel. Wenn Sie Kokosöl verwenden möchten, schmelzen Sie es vorher in einem kleinen Topf und rühren Sie - falls Sie es mögen - Honig oder Sirup unter. Mischen Sie alle Komponenten und verteilen Sie die Masse gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten bei 150 °C goldgelb backen, dabei alle ca. 15 Minuten wenden. Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. Nach dem Abkühlen evtl. noch Schokolade hinzufügen.

Rezepte für Granola:

Wie bewahrt man Granola auf?

Trocken und dunkel! Dafür eignen sich übliche Müslidosen aus Blech oder große Vorratsgläser, die luftdicht verschlossen werden können. Letztere sollten unbedingt an einem schattigen Plätzchen stehen, da manche Zutaten bei zu viel Sonne und Licht schmelzen würden. Wie lange ist Granola haltbar? Waren die Zutaten einwandfrei und wird es optimal gelagert, hält das selbstgemachte Knuspermüsli mehrere Wochen. Fangen das enthaltene Öl oder die Nüsse an, ranzig zu riechen, sollte es allerdings schnellstmöglich entsorgt werden.

Wie isst man Granola?

Eigentlich ist diese Frage ganz leicht zu beantworten: Man isst es so, wie es einem am besten schmeckt! Fürs Frühstück landet das Knuspermüsli meist mit etwas Milch, Joghurt, Quark oder pflanzlichen Milchprodukt-Alternativen in der Müsli-Schüssel. Aber die Knusperflocken lassen auch Raum für etwas mehr kulinarische Kreativität,
z. B. als:

  • Topping für Desserts wie Pudding oder Rote Grütze
  • Knusper-Zutat für Smoothie Bowls
  • Müsliriegel für Zwischendurch
  • Bröselboden für Käse- oder Kühlschrankkuchen
  • kleiner Snack vorm Fernseher
  • Croûton-Alternative auf Salaten.

Nicht selber essen, sondern verschenken: Füllen Sie das gebackene Müsli in ein Glas und gestalten Sie noch ein hübsches Etikett mit Sorte, Fantasienamen und/oder den guten Sachen, die enthalten sind. So ein kleines Geschenk erfreut jeden!

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