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Flammkuchen

Flammkuchen

Knusprig und hauchdünn – Spezialität aus dem Elsass

Flammkuchen sind im Handumdrehen gemacht. Einfach den Teig mit Crème fraîche oder Schmand bestreichen. Dann nach Lust und Laune belegen. Und ab damit in den Backofen. Schneller hast du dein Abendessen selten auf den Tisch gebracht. Und es schmeckt wirklich jedem!

Flammkuchen

Flammkuchen sind mittlerweile in ganz Deutschland weit verbreitet – egal ob klassisch herzhaft oder süß. Aber wo kommt Flammkuchen eigentlich her? Tarte flambeé, wie sie auf Französisch genannt werden, sind eine Spezialität aus dem Elsass. Doch auch in Baden und in der Pfalz gelten Flammkuchen als klassisches regionales Gericht. Weitere Bezeichnungen für Flammkuchen sind Flammenkuchen, Flammkuche, Flammwaie oder Flammkuechle.

Der Flammkuchen gilt als die französische Variante des Zwiebelkuchens. Die Grundlage für einen Zwiebelkuchen ist ein Hefe- oder ein Mürbeteig. Den Flammkuchen kannst du zwar auch aus einem Hefeteig backen. In der Regel ist es aber ein einfacher Brotteig, der hauchdünn knusprig gebacken wird. Auch der Belag unterscheidet sich in einigen Feinheiten. Sauerrahm, Speck und Zwiebeln findet man auf Flammkuchen und Zwiebelkuchen wieder. Beim Letzteren werden die Zwiebeln allerdings gedünstet, bevor sie auf den Teig kommen. Dann werden alle Zutaten mit einem Ei vermengt und auf den Teig gegeben. Der Zwiebelkuchen ist auch von der Optik her eher ein Kuchen, während Flammkuchen einer Pizza sehr ähnlich sind.

Traditionell wird Flammkuchen im Herbst serviert. Im Elsass bekommst du häufig einen Federweißer dazu gereicht, der perfekt zur knusprigen Spezialität passt.

Flammkuchen Rezepte

Hier findest du zahlreiche Varianten der Elsässer Spezialität. Herzhafte Flammkuchen mit Fleisch oder Fisch, vegetarische Variationen mit Gemüse, Kartoffeln oder Käse sowie süße Flammkuchenrezepte mit Apfelscheiben. Egal ob herzhaft oder süß belegt: Das Rezept für den Flammkuchenteig bleibt immer unverändert. Du kannst also ohne großen Aufwand verschiedene Varianten mit ein und demselben Teig zubereiten.

Flammkuchen-Belag: ganz so, wie du es möchtest

Wie du Flammkuchen belegst, kannst du ganz nach deinem eigenen Geschmack entscheiden. Der Klassiker wird mit Zwiebeln und Speck belegt. Doch schon innerhalb des Elsass gibt es je nach Region Unterschiede. In manchen Orten gehören Münster- oder Blauschimmelkäse oder auch Pilze auf einen klassischen Flammkuchen.

Auch leckere vegetarische Varianten mit Kürbis, Zucchini, Tomaten oder anderen Gemüsesorten, oft in Verbindung mit Ziegenkäse, werden dort häufig serviert.

Flammkuchen kannst du aber auch sehr gut süß belegen. Beliebt sind zum Beispiel Birnen oder Äpfel, Feigen, Nüsse, Zimt und cremiger Ziegenkäse oder Camembert.

 

Klassischer Flammkuchen Belag:

Flammkuchen Klassiker

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Flammkuchen Original Rezept

Das Wichtigste am Original Flammkuchen ist der sehr dünne knusprige Boden, der aus einem Brotteig besteht. Herzhaft belegt wird der Flammkuchen traditionell im Holzkohleofen bei 350-400°C gebacken. Wegen dieser hohen Temperaturen bei der Zubereitung werden diese Rezeptvarianten von Flammkuchen in einigen Regionen und in Württemberg auch als Hitzekuchen bezeichnet, die deftig mit Kartoffelpüree, Grieben und Zwiebelringen belegt werden. Aber natürlich kannst du die lecker leichten Flammkuchen auch in einem herkömmlichen Backofen zu Hause zubereiten.

Flammkuchen-Teig: So einfach geht das

Der klassische Flammkuchenteig ist ein einfacher Brotteig aus Hefe, Mehl, etwas Zucker, Salz und Öl. Dafür einfach zunächst alle Zutaten miteinander verkneten. Anschließend den Teig an einem warmen Ort, mit einem Küchentuch abgedeckt, für circa eine halbe Stunde gehen lassen. Wenn du den Teig vor dem Gehenlassen mit Öl einreibst, bleibt er besonders geschmeidig und lässt sich sehr gut weiterverarbeiten.

Nach der Ruhepause den Teig auf einem Backblech zwei bis drei Millimeter dünn ausrollen und nach Geschmack belegen.

Und wenn es doch mal ganz schnell gehen muss, bekommst du in vielen Supermärkten auch fertigen Flammkuchenteig, den du nur noch ausrollen und belegen musst. So habst du im Handumdrehen ein leckeres Essen auf dem Tisch, das sich auch ideal für größere Runden eignet.

So bekommst du den Flammkuchenteig hauchdünn ausgerollt

Um zu verhindern, dass die Masse beim Ablösen von der Arbeitsfläche reißt, rollst du sie am besten auf Backpapier aus. So kannst du den Flammkuchen später ganz einfach auf ein Backblech und dann in den Ofen schieben. Auf Zimmertemperatur lässt sich der Teig nach dem Ruhen am besten weiterverarbeiten. Achte daher darauf, dass er nicht an einem zu kalten Ort und schon gar nicht im Kühlschrank liegt.

Du kannst auch einen Hefeteig als Grundlage für deinen Flammkuchen zubereiten. Dafür einfach zum Grundrezept eine Prise Zucker und ca. 10 Gramm Hefe geben und den Teig an einem warmen Ort 45 Minuten ruhen lassen, damit die Hefe gehen kann. Danach den Hefeteig wie oben beschrieben ausrollen und belegen.

Flammkuchen: Welches Öl ist das richtige?

Verwende für den Flammkuchenteig am besten Olivenöl. Dieses macht den Teig schön geschmeidig und er lässt sich später hauchdünn ausrollen ohne zu reißen. Wenn du den Eigengeschmack von Olivenöl nicht magst, empfehlen viele Rezepte auch geschmacksneutrale Öle wie Sonnenblumen- oder Rapsöl.

Flammkuchen: Welches Mehl eignet sich dafür?

Es gibt keine Vorgabe, welches Mehl du für Flammkuchen verwenden solltest und welches nicht. In der Regel wird für den Original Elsässer Flammkuchen das Typ-550-Mehl verwendet. Du kannst aber auch auf Dinkelmehl oder ein anderes zurückgreifen.

Flammkuchen richtig backen

Im konventionellen Backofen zu Hause erreichst du natürlich keine 350 bis 400°C wie in einem Holzkohleofen. Aber bei 250°C Umluft wird der Flammkuchen auch in nur 10 bis 12 Minuten gar. Für einen extra knusprigen Boden solltest du deinen Backofen auf höchster Stufe vorheizen. Am besten lässt du auch das leere Backblech beim Vorheizen im Ofen und legst den Flammkuchen erst kurz vor dem Backen auf das schon heiße Blech. Ein Pizzastein transportiert die Hitze ebenso gut und sorgt für einen gleichmäßig braunen und knusprigen Flammkuchen.

Alternativ kannst du den Flammkuchen auch auf dem Grill zubereiten. Bei geschlossenen Modellen können locker die gleichen Temperaturen wie in einem Holzkohleofen erreicht werden.

Wenn du vorher weißt, dass du Besuch erwartest, kanst du den Ölteig schon vorher zuzubereiten. Da dieser relativ schnell trocken wird, solltest du den fertigen Teig am besten schon ausrollen und ihn sofort in Alufolie einpacken. So kannst du mehrere fertig ausgerollte Flammkuchen übereinander stapeln und diese über Nacht im Kühlschrank oder eingefroren sogar über mehrere Monate problemlos aufbewahren.

Belegt und fertig gebacken kannst du die Flammkuchen zwar auch über Nacht im Kühlschrank lagern und am nächsten Tag noch essen, allerdings werden sie durch das erneute Aufwärmen schnell matschig. Frisch aus dem Ofen schmecken Flammkuchen also deutlich besser!

Elsässer Flammkuchen: Der Klassiker der Rezepte

Der klassische Elsässer Flammkuchen wird mit Sauerrahm, Schmand oder Crème fraîche bestrichen, mit Zwiebeln und Speck belegt und mit Salz, Pfeffer und Kräutern gewürzt. Anders als häufig angenommen gehört Käse nicht zu den Standard-Zutaten auf einem knusprigen Elsässer Flammkuchen.

Der Nachteil der sauren Sahne ist, dass sie bei hohen Temperaturen relativ schnell ausflockt. Allerdings hat sie mit circa 10 Prozent auch nur einen geringen Fettanteil. Hitzebeständiger sind Schmand und Crème fraîche, die dafür aber auch mit 24 bis 30 Prozent Fett wesentlich gehaltvoller sind.

Hier findest du ein Rezept für eine Abwandlung des Klassikers.

Glutenfreie Flammkuchen

Wenn du aufgrund einer Glutenunverträglichkeit auf Weizen verzichten musst, findest du in gut sortierten Supermärkten und Reformhäusern glutenfreies Mehl, das sich ebenso gut für den Flammkuchenteig eignet. Den Teig einfach mit dem glutenfreien Mehl und den übrigen Zutaten wie gewohnt zubereiten.

 

Viele fragen sich sicher auch: "Wie viele Kalorien hat ein Flammkuchen?"  Die klassische Variante der Spezialität hat circa 200 Kalorien pro 100 Gramm.

Low Carb Flammkuchen

Welcher Flammkuchen am wenigsten Kalorien hat, ist meist abhängig vom Belag. Doch schon beim Teig kannst du einige Kalorien einsparen. Sogar wenn du Kohlenhydrate vollkommen von deinem Speiseplan gestrichen hast, musst du nicht auf leckeren Flammkuchen verzichten. Einfache Rezepte für Low-Carb-Flammkuchen bestehen aus:

  • zwei Eiern
  • circa 20 Gramm Mandelmehl
  • 100 Gramm Speisequark
  • sowie 150 Gramm geriebenem Gouda.

Backe den Low-Carb-Boden vor dem Belegen circa eine Viertelstunde bei 180°C. Belege ihn dann nach Wunsch schiebe ihn noch einmal für 15-20 Minuten in den Ofen.

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