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Klaus grillt Bulgogi – Korean BBQ

Klaus grillt Bulgogi – Korean BBQ

Frederik: Herzlich willkommen in der REWE Küche. Ich bin Frederik und habe heute Klaus als Studiogast von ‚Klaus grillt‘. Wir werden zusammen was machen. Diesmal habe ich ein Rezept mitgebracht. Und zwar werden wir auf dem Severin-Grill Bulgogi machen. Kennst du Bulgogi?

Klaus: Feuerfleisch?

Frederik: Ganz genau. Und ich glaube, das ist auch genau das Richtige für den Grill, denn der hat richtig Power. Und da können wir das Bulgogi richtig schön anrösten. Dazu machen wir noch ein bisschen Gemüse und einen kleinen Sprossensalat, habe ich mir gedacht. Reis hatte ich schon mal vorgekocht, damit wir nachher so klassisch – wie die Koreaner es ja auch machen, das ist ja ein koreanisches Gericht – kurz mit der Hand das mal so ein bisschen essen und probieren können.

Klaus: Klingt sehr lecker.

Frederik: Dann lass uns mal direkt loslegen. Ich dachte, du kannst schon mal das Fleisch schneiden. Ich mache die Marinade. Dann gib mir doch mal den Mixer rüber.

Klaus: Krieg ich hin.

Frederik: Perfekt.

Klaus: Bitteschön.

Frederik: Und du kannst schon mal loslegen, das Fleisch, ich würde sagen, so in halben Zentimeter, maximal ein Zentimeter dicke Scheiben zu schneiden. Die kannst du auch gerne noch mal halbieren. Dann sind sie einfacher nachher auf dem Grill zu wenden.

Klaus: Kriegen wir hin.

Frederik: Für die Marinade brauchen wir klassisch Knoblauch, Ingwer, Sesamöl, Sojasoße und Chili. Ich gebe ganz gerne noch die Stängel vom Koriander mit dazu. Die geben noch so ein bisschen das gewisse Etwas an Geschmack dazu. So, als Erstes werde ich den Ingwer einmal schälen. Den Ingwer schneide ich einfach nur grob in Stücke, damit der Mixer ihn einfacher zu greifen kriegt. Dann den Knoblauch. Hier reicht eine Zehe. Nicht so wie bei deinem Gericht. Da haben wir ja kräftig Knoblauch bearbeitet.

Klaus: Fandst du das schade?

Frederik: Überhaupt nicht.

Klaus: Ja, siehst du.

Frederik: In dem Falle nehmen wir jetzt nur mal ein kleines bisschen was.

Klaus: Ja, ich glaube, bei asiatischen Gerichten, wenn da zu viel Knoblauch drin ist, dann wird es auch komisch?

Frederik: Ja, also du schmeckst halt die ganz anderen Sachen nicht mehr so stark raus, wie z.B. das Sesamöl. Da ist es auch ganz wichtig, das du geröstetes Sesamöl nimmst. Das ist nämlich viel intensiver im Geschmack. So, den Ahornsirup. Ich finde, der gibt so eine schöne, runde Süße, dass sie so ein bisschen karamellig nachher ist.

Klaus: Genau, diesen Karamellgeschmack. Was ja so ein bisschen Mohacey macht. Richtig cool.

Frederik: Dann die Sojasoße. Die Stängel vom Koriander. Und eine Prise Salz. Und dann einfach noch ein bisschen Chili. Ich weiß nicht, wie scharf kannst du essen? Magst du gerne scharf, oder?

Klaus: Na ja, muss jetzt keine Dschungelprüfung werden. Aber wenn es so ein bisschen scharf ist, ist das schon schön.

Frederik: Alles klar. Dann nehmen wir getrockneten Chili. Ihr könnt natürlich auch frischen Chili oder diese roten Peperoni nehmen. Ganz nach Geschmack, wie man es haben möchte. Okay, und das Ganze darfst du jetzt einmal auf den Mixer tun.

Klaus: Das bekomme ich hin. Stückig oder eher so pastös?

Frederik: Richtig pastös.

Klaus: Richtig pastös.

Frederik: Ja, ja.

Klaus: Das reicht, oder?

Frederik: Ja, das ist super. Das ist schön fein. Guck mal her. Die musst du unbedingt mal probieren eben.

Klaus: Das lieb ich ja so, Naschereien.

Frederik: Ja, herrlich, oder? Riechst du das?

Klaus: Boah.

Frederik: Ist eine Aromatherapie, oder?

Klaus: Absolut. Hm.

Frederik: Schön überwürzt? Ist auch einfach wichtig, dass ihr die Marinade richtig überwürzt, da ihr das Fleisch wirklich nur ganz kurz da drin einlegt. Ihr legt es ja ein und dann kommt es eigentlich direkt auf den Grill. Deswegen kann das ruhig schon richtig Wumms haben. Du hast das Fleisch auch noch mal halbiert.

Klaus: Ja, guck mal, da haben wir eine schöne Größe.

Frederik: Ja, genau. Die gehen ja auch ein kleines bisschen noch ein.

Klaus: Richtig.

Frederik: Und dann passen die auch direkt in so ein Salatblatt rein. Oder halt einfach so zum Wegnaschen vom Grill.

Klaus: Großartig.

Frederik: Also, schnapp dir eine Schüssel. Dann gib doch einfach schon mal die Hälfte von der Marinade mit auf das Fleisch oben drauf. Und die andere Hälfte... Oder du kannst ein bisschen mehr als die Hälfte schon für das Fleisch nehmen, damit wir noch ein ganz bisschen was für das Gemüse haben. Okay. So, du mengst das schon mal richtig schön durch. Und ich schneid noch mal eben eine Schalotte und die gebe ich dir dann auch mit dazu. Dann kannst du die da auch mit unterrühren.

Klaus: Klingt nach einem Plan.

Frederik: Oder? So, die schneide ich jetzt richtig schön in dünne Streifen.

Klaus: Du siehst, das ist nicht zu viel Marinade. Das umschließt das Fleisch komplett, ohne jetzt in großen Pfützen hier unten rumzustehen.

Frederik: So, dann gebe ich dir die Zwiebeln noch dazu.

Klaus: Ein schöner Tipp für mariniertes Fleisch, das über Nacht ziehen soll: Man sagt pro Minute, die man das Fleisch durchknetet, spart man eine Stunde Marinierzeit. 

Frederik: Habe ich noch nie gehört.

Klaus: Also wenn du irgendwas hast, das du zehn Stunden über Nacht marinieren möchtest, kannst du es vorsichtig zehn Minuten durchkneten. Da hast du genau denselben Effekt dadurch.

Frederik: Nein?

Klaus: Dadurch, dass sich das Fleisch bewegt zieht die Marinade ein.

Frederik: Ach, das ist ja krass.

Klaus: Das ist mega gut.

Frederik: Ja, das wusste ich noch überhaupt nicht. Okay. Und ich fange schon mal an, das Gemüse zu schneiden. Da habe ich mir gedacht, einfach Kräuterseitlinge zu nehmen. Und die schneide ich auch immer so ziemlich groß, damit sie auch gut auf den Grill passen und nicht durchfallen.

Klaus: Ja.

Frederik: So, und dann haben wir die. Dann schnappe ich mir mal eben den Teller.

Klaus: So, das sieht gut aus.

Frederik: Dann kannst du dir eben die Hände waschen, wenn du willst, und ich schneide nebenbei schon mal die Paprika. Da habe ich jetzt Spitzpaprika genommen. Das Weiße und das Kerngehäuse schneide ich ein bisschen raus und das Grüne, das lasse ich einfach oben mit dran, denn da kann man die Paprika dann immer ganz gut festhalten und auch wieder einfach zum Snacken nehmen. So, Klaus, dann bring mal gleich die eine Schüssel nochmal mit.

Klaus: Da ist sie.

Frederik: Super. Dann kann das Gemüse da rein. Und dann kannst du auch da jetzt nochmal was von der Marinade oben draufgeben. Ich schneide auch noch eine Zwiebel auf. Da nehme ich mir einfach eine Gemüsezwiebel. Viertel die einfach. Ich finde so Zwiebeln geröstet auf dem Grill, auch immer einfach großartig.

Klaus: Ich glaube, die Kräuterseitlinge sind echt so ein dankbarer Boden für die Marinade. Also Pilze grundsätzlich saugen sich mit allem Möglichem voll.

Frederik: So, die ist so groß, die drittel ich. Geben wir auch da mit rein. So haben wir auch noch ein bisschen Gemüse auch schön mariniert. Das heißt, wenn du einen Vegetarier dabei hast, dann hat der auch ein bisschen was zu essen. Okay, alles klar. Soweit, die Vorbereitungen stehen. Das Einzige was fehlt ist noch so ein Sprossensalat. Ich liebe ja Sprossensalat. Und ich finde, das ist einer der tollsten und einfachsten Salate, die man überhaupt machen kann. Die Sprossen alle rein. Wieder geröstetes Sesamöl. Einfach oben drauf.

Klaus: Das hast du gerne, oder?

Frederik: Boah, ich liebe das. Riech mal.

Klaus: Herrlich.

Frederik: Ja, herrlich. Ich finde, das ist ein Salat, den mache ich auch zu allem. Den mache ich auch zu Fisch. Den mache ich auch einfach so in der Küche zu geschmortem Fleisch, zu Gulasch. Ich glaube, den gibt es das ganze Jahr über bei mir. Und Sprossen kann man ja auch total toll selber machen.

Klaus: Ich habe das bis jetzt noch nie gegessen. Also, ich bin echt neugierig drauf.

Frederik: Dann kommt da noch mal ein bisschen Salz oben drauf. Dann kannst du das noch mal durchmengen. Und dann gebe ich jetzt nur noch einen kleinen Schuss von dem spritzigen Limettensaft dazu. So eine halbe Limette. Perfekt. Na, von der zweiten Hälfte gebe ich auch noch mal einen guten Schuss dazu. Dann einmal schön vorsichtig vermengen.

Klaus: Mehr kommt da nicht dran?

Frederik: Ne, da kommt nicht mehr ran. Deswegen ist das ein echt toller Salat.

Klaus: Das ist ja clever.

Frederik: So, ich heiz mal den Grill hoch. Dann schieben wir den mal so ein bisschen weiter in die Mitte. Dann können wir nämlich beide gleich zusammen grillen. Dann dieses schön durchgemengte Gemüse kommt auf die eine Seite des Tellers.

Klaus: Ist ja unglaublich, was hier aus dem Salat für ein Geruch rauskommt mit dem Sesamöl und den Mungobohnen. Riecht auch gleich wie so in einer asiatischen Garküche hier.

Frederik: Ja oder? Fleisch kannst du mit auf den Teller tun. Dann können wir einmal kurz ein bisschen klar Schiff hier machen. Ja, perfekt. Noch einmal schön verteilen. Dann gibst du mir die Schüssel.

So, Grill ist heiß. Lass uns loslegen. Einer macht Fleisch, der andere das Gemüse. Und auf geht's. Komm. Ich hier links. Schön die Paprika. Und du siehst richtig schön, wie die Marinade eingezogen ist in die Pilze.

Klaus: Sieht mega aus.

Frederik: Ja. So, von allem ein bisschen.

Klaus: Von meinem Tanzbereich, deinem Tanzbereich oder so.

Frederik: Ja, ja. Und dann habe ich noch Frühlingszwiebeln. Frühlingszwiebeln ist eins meiner absoluten Lieblingsgrillgemüse.

Klaus: Ja.

Frederik: Immer wenn es ans Grillen geht, schnappe ich mir einen Bund Frühlingszwiebeln. Wasch das einmal durch. Und lass auch hier oben die Wurzel mit dran.

Klaus: Die lässt du dran?

Frederik: Genau. Die werden nachher richtig schön kross. Und das Schöne dabei ist, dass Frühlingszwiebeln, überhaupt so Lauchgewächse, die können richtig schön schwarz werden. Die haben aber nicht viele Bitterstoffe. Das heißt also, das jetzt richtig schön angrillen, dann wird das hier oben richtig schön crunchy, weil das ja hohl ist von innen. Dass krosst richtig schön durch. Das wird butterweich. Und da ist es wieder kross. Und dann mache ich es meistens so, dass ich dann erst im Nachgang mit ein bisschen Olivenöl und einfach ein bisschen Meersalz das einmal ganz kurz würze oder auch einfach so schön wegsnacke.

Klaus: Okay.

Frederik: Da schneide ich noch mal ein kleines Stückchen ab. Dann passt das auch auf den Grill. Und dann lege ich das einfach so, wie es ist, schön mit oben drauf. Und dann kann das richtig schön anrösten.

Klaus: Also ist auf alle Fälle schon mal was für das Auge.

Frederik: Ja, oder? Total. Ich meine, riechst du?

Klaus: Ja. Ich meine, der Rauch kommt hoch so ein bisschen. Alles grillt so vor sich hin.

Frederik: Herrlich, oder?

Klaus: Was man vom Grillen erwartet.

Frederik: Ja, genau. Wichtig ist natürlich gerade bei so dünnen Fleischstückchen, dass du natürlich richtig Wumms im Grill hast. Damit die wirklich kross werden, aber nicht komplett trocken sind schon in der Mitte. Und dann kannst du die drehen und dann sind die noch saftig und im besten Falle ein bisschen rosa in der Mitte.

Klaus: Soll ich mal gucken? 

Frederik: Ja, du kannst schon mal schauen. Ich habe auch noch ein bisschen Reis und ein paar Salatblätter. Dann können wir nämlich das richtig schön so essen, wie die Koreaner das auch machen.

Klaus: In einem Salatblatt?

Frederik: Genau, richtig. Guck mal, hier ist Reis. Hier ist ein bisschen Salat. Ich habe noch ein bisschen von der Limette. Da können wir uns gleich noch ein bisschen was reintröpfeln. 

Klaus: Machen wir das auf dem Salatblatt?

Frederik: Genau. Ich zeig dir das gleich einmal, wenn das Erste soweit fertig ist. Guck mal, hier kommt schon richtig Farbe. Das ist krass, wie schnell das geht, oder?

Klaus: Ja, genau, echt Wahnsinn. Bei den Fleischstücken geht es genauso voran.

Frederik: Ich meine, das Tolle bei dem Grill ist, dass du wirklich damit Zuhause auf dem Balkon, in der Küche, auf dem Wohnzimmertisch damit überall grillen kannst. Und wenn du dünne Fleischstückchen hast, das geht ratzifatzi.

Klaus: So ist richtig.

Frederik: Mit ein paar Freunden zusammensitzen um den Grill herum. Zu viert oder zu sechst. Ich meine, das Ding ist doch prädestiniert dafür.

Klaus: Das Coole ist halt, der hat 500 Grad.

Frederik: Ich finde das unfassbar.

Klaus: Das ist eine Ansage. Also das ist wie ein großer nur in klein. Wenn du siehst, was hier abgeht. Also man kriegt es von Holzkohle gar nicht mehr unterschieden.

Frederik: Ne. Also auch alleine, guck mal, wie wir die Farbe schon hingekriegt haben. Ich meine, wie lange war das jetzt? Eine Minute?

Klaus: Wenn überhaupt.

Frederik: Ja,ja. Und dann sind gleich die ersten Stückchen fertig, würde ich sagen. In der Mitte noch schön zartrosa. Von außen schön ein bisschen crunchy. Genauso muss das sein. Schönes Feuerfleisch, oder?

Klaus: Ja. 

Frederik: Du schnappst dir nämlich hier so ein Salatblatt. Dann gebe ich immer ein bisschen Reis da rein. Ich sag einfach, so. Dann schnappe ich mir ein bisschen was von dem frischen Koriander. Wer es mag. Oder wer es nicht mag, der lässt es einfach weg. Und dann schnappe ich mir auch schon die ersten, ein, zwei kleine Stückchen Fleisch. Kommt also mit rein.

Klaus: Koriander, da bin ich ein ganz großer Fan von.

Frederik: Spritzer Limettensaft gebe ich einfach noch mal oben drüber. Ich mag das total gerne, diesen frischen Limettensaft. Ich finde, das ist immer der Hit. Ja, das ist auch nicht schlecht.

Klaus: Ein großes Stück Fleisch erwischt.

Frederik: Dann wenden wir noch einmal hier den Salat. Davon geben wir auch noch ein kleines bisschen was oben drüber. Der ist natürlich auch kräftig mit dem Sesamöl.

Klaus: Ist das jetzt unverschämt, wenn ich so ein Großes nehme?

Frederik: Du darfst das. Und dann isst du das, dieses Schiffchen. Kannst Eisbergsalat nehmen. Kannst auch hier Lollo Rosso, Lollo Biondo nehmen. Was auch immer du möchtest. Und dann nimmst du dir das einfach so und haust einfach rein. Ich würde sagen, guten Appetit, mein Lieber.

Klaus: Auf dich.

Frederik: Euch wünschen wir viel Spaß beim Nachmachen. Ihr seht, der Tischgrill hat richtig Power. Und das ist ganz wichtig bei diesem Gericht.

Klaus: Hm. Mega.

Frederik: Wenn ihr auch noch mal wissen wollt, wie ihr zum Beispiel Reis kocht. Auf dem REWE Deine Küche YouTube Kanal findet ihr auch noch mal ein How-To zum Thema Reis. Das zeige ich euch da auch noch mal. Also wenn es auch dich interessiert, wie man den kocht. Wir lassen es uns schmecken. Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!