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Ein einfaches Omelett ist das ideale SOS-Essen: Es besteht aus nur vier Zutaten, die man praktischerweise fast immer im Haus hat:
Auch wenn gewisse Ähnlichkeiten bestehen, gibt es deutliche Unterschiede zwischen Omeletts und Rührei. Ersteres stockt in einem Stück und wird oft gefaltet, eventuell auch zusätzlich gefüllt. Bei Rührei wird die Eimasse – der Name verrät es schon – unter Rühren gegart. So entsteht ein lockeres, stückiges Eiergericht.
Ein Pfannkuchen unterscheidet sich vom Omelett durch die Zugabe von Mehl – er wird also aus einem Teig, nicht aus einer Eiermasse gebacken.
Mit diesen kleinen Kniffen holst du noch mehr aus der einfachen Eierspeise heraus:
Um Omeletts fluffiger zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder etwas Mineralwasser mit Kohlensäure untermixen. Oder die Eier trennen, Eiweiße steif schlagen und den Eischnee unter die verquirlten Eigelbe rühren.
Einen Teil oder die gesamte Milch durch Schlagsahne ersetzen. Das verleiht dem Gericht eine cremige, vollmundige Textur.
Damit der Eierfladen in einem Stück auf dem Teller landet, solltest du idealerweise eine antihaftbeschichtete Pfanne oder ein gut eingebranntes gusseisernes Modell verwenden.
Streue etwas geriebenen Käse in die Pfanne, bevor du das Ei hineingibst. Er schmilzt am Pfannenboden und bildet eine herrlich krosse Kruste. Achtung: Herd nicht zu heiß erhitzen, damit der Käse nicht verbrennt.
Eine gute Alternative zur Pfannenzubereitung, die ohne Fettzugabe auskommt. So geht’s: Eier verquirlen, nach Wunsch mit Milch, Sahne, Gewürzen oder Füllungen (Gemüse, Käse, Kräuter) verfeinern. Masse in eine gut gefettete ofenfeste kleine Backform, Silikonform oder Auflaufform geben, die in den Fritteusenkorb passt. Bei 160-180 °C 10-15 Minuten garen.
Es gibt zwei Methoden, um ein deftiges Omelett zuzubereiten. Erstens: Zutaten wie Gemüse, Zwiebeln, Fisch, Fleisch oder Tofu in der Pfanne anbraten, dann mit der Eiermasse bedecken (bzw. direkt unter die Eier mischen) und alles zusammen stocken lassen. Auf diese Weise gelingen zum Beispiel:
Die zweite Zubereitungsvariante sind gefüllte Omeletts, bei denen verschiedene Zutaten auf eine Hälfte des Eierfladens gegeben und dann mit der anderen Hälfte bedeckt werden. Nicht geeignet sind sehr flüssige Füllungen, da sie das Stocken stören würden. Gut machen sich zum Beispiel feste Gemüsesorten, einige Scheiben Käse oder Schinken, gegarte Kartoffeln oder Reis sowie Räucherlachs. Unsere gefüllten Omelett-Favoriten:
Das klassische japanische Omelett nennt sich Tamagoyaki. Es wird gerollt und dient als Sushi-Belag oder Beilage. Neben Eiern gehören Mirin, Sojasoße und Zucker in die Masse.
Gerade zum Frühstück kann die Eierspeise auch süß serviert werden. Das Grundrezept wird dafür ohne Salz und Pfeffer, dafür mit etwas Zucker und nach Belieben Zimt, Vanillemark oder Vanillezucker angerührt.
Als süße Füllung für Omeletts eignen sich frisches Obst (z.B. Bananen oder Beeren), Konfitüre, Kompott, Quarkcremes und Nuss-Nougat-Cremes.
Hühnereier sind eine hervorragende Quelle für hochwertige Proteine, liefern außerdem die Vitamine A, D, E und K, wertvolle B-Vitamine und verschiedene Mineralstoffe – grundsätzlich hat das Eiergericht also durchaus das Zeug zum Superfood!
Entscheidend für den Fit-Faktor sind die zusätzlichen Zutaten und Füllungen. Vorteilhaft sind viel Gemüse, frische Kräuter sowie naturbelassenes Fleisch oder Fisch. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht eher kritisch sind zum Beispiel gepökelte Fleisch- und Wurstwaren oder fertige Soßen mit hohem Gehalt an Zucker und Zusatzstoffen. Und dazu? Besser kerniges Vollkorn- als stark verarbeitetes Weißbrot.