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Himbeer Brei

Ernährungsplan Baby

Die ersten 1000 Tage

Was Mama und Kind in den ersten 1000 Tagen essen – also vom Beginn der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter – ist ausschlaggebend für die lebenslange Gesundheit des Nachwuchses. Deshalb ist es besonders wichtig, auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung in jeder einzelnen Entwicklungsphase zu achten. Schwangerschaft, Stillzeit, Beikost- und Kleinkindphase: Hier findest du wichtige Tipps, Infos und leckere Rezeptideen für dich und dein Kind.

1. Phase: Schwangerschaft

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung versorgt Mutter und Kind während der neun Monate der Schwangerschaft optimal mit allen wichtigen Nährstoffen. Die einzigen Ausnahmen bilden Folsäure und Jod. Das für die Entwicklung des Kindes extrem wichtige B-Vitamin nehmen werdende Mütter besser zusätzlich ein. Hier gibt es mehr Informationen und leckere Rezepte für alle Schwangeren.

2. Phase: Stillzeit

In den ersten Lebensmonaten gibt es für Säuglinge nichts Besseres als Muttermilch. Sowohl das Baby, als auch die Mutter profitieren davon. Für die Mamas kann das Stillen die Uterusrückbildung nach der Geburt fördern und das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs mindern. Für den Säugling wird das Risiko für späteres Übergewicht, Durchfall und Mittelohrentzündungen gesenkt. Außerdem ist das Stillen mit einem geringeren Risiko für den plötzlichen Kindstod verbunden. Nicht zu vergessen ist, dass die emotionale Bindung zwischen Mama und Baby durch den regelmäßigen, sehr engen Kontakt gestärkt wird.
Die Empfehlung sieht vor, dass die Stillzeit mindestens bis zum Beginn des fünften Lebensmonats andauert. Falls ausschließliches Stillen nicht möglich ist, sollte der Säugling neben der Fütterung mit Säuglingsmilchnahrung trotzdem so oft wie möglich Muttermilch bekommen. Dabei solltest du zur einfachen Pre-Nahrung bzw. HA-Nahrung (Hypoallergene Babynahrung) bei potentiell erhöhtem Allergierisiko greifen. 
Die Beikost wird frühestens mit Beginn des fünften Lebensmonats, spätestens mit Beginn des siebten, eingeführt. Es wird empfohlen zusätzlich dazu weiter zu stillen, so lange Mutter und Kind sich damit gut fühlen. 
Die meisten Babys bekommen in den ersten Lebenswochen zehn bis zwölf mal innerhalb von 24 Stunden Muttermilch.

Für Mamas ist die Stillzeit kräftezehrend. Sie sollten daher umso mehr Wert auf eine abwechslungsreiche, gesunde und regelmäßige Ernährung legen. Der zusätzliche Energiebedarf stillender Mütter liegt bei rund 500 Kalorien. Trotzdem sollten sie auf ihr natürliches Hungergefühl hören und nicht einfach rein vorsorglich mehr essen. Nicht nur Unterernährung, auch Überernährung kann die Produktion von Muttermilch reduzieren.

Falls dein Kind durch Lebensmittel wie Zwiebeln, Kohlgemüse oder Hülsenfrüchte in deiner Ernährung Blähungen bekommt, solltest du sie während der Stillzeit lieber meiden und stattdessen zu leicht verträglicheren Produkten wie Möhren, Fenchel, Spinat oder Bananen greifen. 
Für stillende Frauen werden 2-2,5 Liter Flüssigkeit in Form von Wasser, ungesüßtem Früchte- und Kräutertee oder stark verdünnten Schorlen empfohlen. Kaffee sollte am besten entkoffeiniert getrunken werden und sich auf ein bis zwei Tassen am Vormittag direkt nach dem Stillen beschränken.

Rezepte für Stillende

3. Phase: Beikost

Zwischen Beginn des fünften und des siebten Lebensmonats wird es spannend: Die Babys dürfen endlich Brei essen. Der richtige Zeitpunkt richtet sich nach der individuellen Entwicklung des Kindes und ist von Baby zu Baby etwas unterschiedlich. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE) hat einen Ernährungsplan für die optimale Abfolge der Beikost erstellt. Demnach gibt es als ersten Brei einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Ein Monat später, also zwischen dem sechsten und achten Monat, folgt ein Milch-Getreide-Brei. Zwischen dem siebten und neunten Monat wird laut Ernährungsplan mit einem Getreide-Obst-Brei erweitert. 
Natürlich sollte nicht jede Brei-Mahlzeit gleich aussehen: Die Baby-Ernährung darf und soll abwechslungsreich sein. Es wird empfohlen zwischen verschiedenen Obst- und Gemüsesorten zu variieren, statt Kartoffeln auch mal kleine Mengen Getreide zu verwenden und gelegentlich fettreichen Fisch anstelle von Fleisch zu kochen.
Erst wenn der dritte Beikostbrei, der Getreide-Obst-Brei, eingeführt ist, braucht dein Kind zusätzliche Flüssigkeit. Um Zahnschäden zu umgehen, sollte "Dauernuckeln" an der Flasche vermieden werden. Stattdessen kannst du dein Baby direkt an Becher und Tassen gewöhnen.
Trinkwasser oder alternativ ausgewählte ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sind die besten Getränke für Babys. Dabei ist der leicht süßlich schmeckende und magenberuhigende Fencheltee die Nummer 1 für Babys. Ebenfalls geeignet sind Kamillentee, Anistee und Roiboos-Tee. Da die Geschmacksnerven der Babys noch sehr sensibel sind, darf der Tee ruhig mit viel Wasser zubereitet werden.

Nicht für Babys geeignet sind Pfefferminztee, Grüner und Schwarzer Tee.

Beikost Rezepte für dein Baby

4. Phase: Kleinkind

Kleine Kinder sind Entdecker – nicht zuletzt beim Essen. Wer früh viele verschiedene Lebensmittel kennenlernt, schult seinen Geschmackssinn und erhält eine optimale Versorgung mit Nährstoffen. Bei der Ernährung haben die Eltern eine Vorbildrolle. Sei dir dessen bewusst und sorge für gesunde Abwechslung – mit diesen leckeren Rezeptideen.

Etwa zum Ende des ersten Lebensjahres sind die Kinder bereit gemeinsam mit der Familie am Tisch zu essen. Lernen sie früh viele verschiedene Lebensmittel kennen, schult das ihren Geschmackssinn und fördert eine optimale Versorgung mit Nährstoffen. Nicht vergessen: Bei der Ernährung haben die Eltern eine Vorbildrolle.
Frisches Gemüse, Salat oder Obst, egal ob roh oder gegart, kann gerne in jede Mahlzeit integriert werden. Schneide es am besten in mundgerechte Stücke, nicht zu klein, damit die Kleinen es nicht verschlucken. Je nach Saison können die Babys an die verschiedensten Sorten herangeführt werden. Je mehr sie probieren und kennenlernen, desto mehr mögen sie später auch. 
Getreide gehört zu fast jeder Mahlzeit dazu, am besten in der Vollkorn-Variante. Du kannst zwischen Brot, Reis, Nudeln, Bulgur und verschiedenen Flocken variieren. Auch Kartoffeln sind bei vielen Kindern beliebt, z. B. in Form von Püree, gekocht oder im Auflauf.
Milchprodukte wie Milch, Käse oder Joghurt werden ebenfalls in jeder Mahlzeit empfohlen. Wichtig: Verwende die natürlichen Varianten anstatt fertige Fruchtjoghurts oder Kakao – die sind oftmals stark gezuckert.
Werden die Kinder nicht vegetarisch ernährt, können sie in kleinen Mengen Fleisch und 1-2 Mal pro Woche Fisch essen. Achte darauf, dass die Stücke zart, ohne Knochen und Gräten sind und immer gut durchgegart auf den Tellern landen. 
Zur Zubereitung sollte Pflanzenöl verwendet werden. 2 EL am Tag, z. B. Rapsöl, reichen aus.
Die zuckrige Welt der Süßigkeiten sollte für die Kleinen so lange wie möglich unentdeckt bleiben. Sind sie jedoch auf den Geschmack gekommen und verlangen aktiv danach, sollten sie maximal einmal am Tag ganz bewusst nach dem Essen etwas naschen. Als Belohnung, zum Trösten oder Beruhigen sollten Bonbons und Co. unbedingt gemieden werden. 
Wasser ist für Kinder das Getränk Nummer 1. Etwa ein Liter über den Tag verteilt wird empfohlen. Falls die Kleinen Lust auf Geschmack haben, sind ungesüßte Kräuter- und Früchtetees eine gute Wahl. Alternativ sind ab und zu verdünnte Schorlen okay, wobei der Saftanteil ein Viertel nicht überschreiten sollte. Stark zuckerhaltige Getränke wie Instanttee oder Limonaden sind für Kinder nicht geeignet.

Rezepte für Kleinkinder

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