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Stundenlang rühren, backen, kneten und verzieren? Muss nicht sein! Auch mit wenig Zeit und Aufwand kann man eine köstliche Schokoladentorte zaubern. Bestes Beispiel: die klassische Sachertorte. Das üppige Prachtstück macht zwar optisch ordentlich Eindruck – dafür aber erstaunlich wenig Arbeit. Der schlichte Biskuitteig aus Vanillemark, Butter, Zucker, geschmolzener Schokolade, Eiern und Mehl wird nach dem Backen und Auskühlen nur einmal waagerecht halbiert, dann mit Aprikosenkonfitüre bestrichen wieder zusammengesetzt und mit einer dicken Schokoglasur bestrichen.
Ein weiterer simpler, aber unschlagbar leckerer Schokohit stammt aus Frankreich: die Gâteau au chocolat. Dafür wird ein buttriger Schokorührteig mit Mandeln in einer Springform gebacken und vor dem Servieren mit Kakao bestäubt. Saftiger geht’s kaum!
Für einen kleinen Wow-Effekt sorgt man mit einfachen Naked Cakes („offene“ Torten ohne äußere Creme- oder Fondantschicht) mit fertigem Schoko-Biskuit aus dem Supermarkt. Die vorgebackenen Böden lassen sich zum Beispiel in wenigen Minuten zu einer himmlisch fluffigen Schokoladentorte mit Himbeer-Quark-Creme zusammensetzen. Je nach Saison eignen sich auch andere Früchte – im Frühjahr etwa Rhabarberkompott, im Herbst eingekochte Äpfel, Pflaumen oder Birnen. Die cremige Füllung kann nach Belieben mit Mascarpone, geschlagener Sahne oder Crème fraîche abgewandelt werden.
Für vegane Schokoladentorten müssen in klassischen Rezepten tierische Lebensmittel wie Eier, Milch, Butter, Gelatine als Geliermittel, Schlagsahne und andere Milchprodukte ersetzt werden. Was kompliziert klingen mag, gelingt mit den richtigen Zutaten tatsächlich ganz leicht.
So klappt die Zubereitung in nur 3 Schritten:
Schritt 1: Biskuit backen
Für ca. 8 Stücke 250 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 3 EL Backkakao, 125 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz in einer Schüssel mischen. 120 ml neutrales Speiseöl und 300 ml Sojadrink zugeben, alles schnell zu einem glatten Teig verrühren. 30 g gehackte vegane Zartbitterschokolade unterheben. Schokoteig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (ca. 20 cm Durchmesser) geben, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180 °C) im unteren Drittel ca. 45 Minuten backen. Auskühlen lassen. Kuchen aus der Backform lösen und mit einem Messer oder Tortenbodenteiler zweimal waagerecht halbieren.
Schritt 2: Ganache vorbereiten
Für die Ganache inzwischen 250 g vegane Zartbitterkuvertüre klein hacken und in eine Metallschüssel geben, 250 g aufschlagbaren pflanzlichen Sahneersatz siedend erhitzen und über die Schokolade gießen. Ca. 5 Minuten ruhen lassen. Dann mit einem Teigspatel vermengen, bis eine glatte Schokomasse ohne weiße Schlieren entstanden ist. Abkühlen lassen und 2-3 Stunden kalt stellen.
Schritt 3: Torte füllen & verzieren
Schoko-Sahne-Mix mit den Rührstäben des Handrührgeräts luftig aufschlagen. Untersten und mittleren Biskuit je mit 2 EL Kirschkonfitüre und etwas Schokocreme (Ganache) bestreichen. Alle Teigböden auf einer Tortenplatte wieder aufeinandersetzen. Auf der Oberseite und an den Rändern mit der übrigen Creme einstreichen. Nach Belieben mit Schokoraspeln, Beeren oder gehackten Nüssen dekorieren. Bis zum Servieren kalt stellen.
Nährwerte für 1 Stück vegane Schokotorte: ca. 535 kcal, 30 g Fett, 58 g Kohlenhydrate, 8 g Eiweiß
Ob zum Geburtstag oder an Weihnachten: Schokolade in Kuchenform versüßt Groß und Klein jeden Anlass!
H3: Schokotorte zum Geburtstag
Kinder freuen sich zum Geburtstag über verspielte Kuchen und Torten mit schöner Verzierung. Gut geeignet sind Gummitierchen, Schokoraspel oder zerbröselte Kekse als Topping. Besonders beliebt ist auch eine sahnige Schokokusstorte mit luftiger Quarkcreme und fluffigem Kakaoteig.
Große Geburtstagskinder dürfen an ihrem Ehrentag nicht nur mit einem edlen Tropfen anstoßen, sondern auch im Kuchen ein paar Umdrehungen genießen. Sehr gern wird zu feierlichen Anlässen Schwarzwälder Kirschtorte vernascht. Für den Klassiker werden die Biskuitböden mit einem Schlückchen Kirschwasser getränkt, bevor sie mit Schattenmorellen, Sahnecreme und Schokoraspeln zur Torte zusammengesetzt und hübsch verziert werden.
Ein Blickfang auf der festlichen Kaffeetafel ist ein schokoladiger Drip Cake mit Haselnüssen. Das Wort „to drip“ (englisch für: „tropfen“) meint im Zusammenhang mit Torte ein Gebäck, von dessen Oberfläche ein leckerer (Schoko-)Guss appetitlich herabtropft. Noch ein paar Schokokugeln und -röllchen als Deko obendrauf – schon steht der Augenschmaus für die Geburtstagsparty!
Zum Fest der Liebe darf es ruhig etwas ganz Besonderes sein. Wie wäre es zum Beispiel mit Leckereien vom Keksteller als Torte? In einer Dominostein-Torte sorgen Marzipan und Aprikosen zwischen Zimtbiskuit und Schoko-Glasur für weihnachtliche Genussmomente. Wer es knuspriger mag, serviert zum Festtagskaffee oder Nachtisch eine Spekulatius-Schoko-Torte mit gemahlenen Plätzchen im Teig und cremigem Frischkäsehäubchen.
H2: Schokotorten richtig aufbewahren
Selbst die leckerste Torte schafft man manchmal nicht an einem Tag. Um das Gebäck auch später noch bedenkenlos genießen zu können, muss man es richtig aufbewahren: Gerade Schokotorten mit Sahne, Mascarpone oder anderen Milchprodukten in der Creme gehören unbedingt in den Kühlschrank. Dort können sie ca. 3 Tage aufbewahrt werden. Wichtig ist, dass der Kuchen gut abgedeckt wird, damit er nicht austrocknet oder Fremdgerüche annimmt.