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Scrambled Tofu Veganes Ruehrei

Vegan werden: so klappt die Umstellung

Der Start in die vegane Ernährung ist nicht immer ganz einfach. Es gibt viele Dinge zu lernen, zu beachten und neu kennenzulernen. Hier erfährst du, welche.

Die besten Tipps, die dir helfen, wenn du dich vegan ernähren möchtest

1. Informiere dich

Schnitzel, Sahneeis oder Vollmilch-Schoki – es gibt zahlreiche Lebensmittel, auf die Veganer verzichten. Um das durchzuhalten, brauchst du ein starkes Warum. Ansonsten besteht schließlich kein Grund, warum du dir das Leben unnötig komplizierter machen solltest. Egal, ob du dich aus ethischen, moralischen, religiösen oder gesundheitlichen Gründen für den Veganismus interessierst, schau dir Dokus an, lies Bücher oder höre Podcasts zum Thema. 

2. Mache Baby-Steps

Du kannst natürlich radikal vorgehen und von heute auf morgen komplett auf jegliche tierische Produkte verzichten. Deutlich leichter und angenehmer ist es jedoch, wenn du dich Schritt für Schritt der veganen Ernährung annäherst. So könntest du beispielsweise erst mal dein Frühstück veganisieren und dich durch verschiedene pflanzliche Milchsorten und Joghurts probieren. Fühlst du dich damit wohl, kommt eine weitere vegane Mahlzeit hinzu.

3. Erst mal vegetarisch

Passend zu Schritt zwei macht es für viele Menschen Sinn, wenn sie zuerst zur vegetarischen Ernährung switchen, bevor sie sich komplett vegan ernähren. Der Verzicht auf Fleisch und Fisch stellt für viele die Essgewohnheiten schon gehörig auf den Kopf. Hast du erst mal deine veganen Alternativen zu deinen gewohnten Rezepten entdeckt und Geschmack daran gefunden, kannst du dich einen Schritt weiter wagen.

4. Mach eine Challenge daraus

Hast du dich über die vegane Ernährung informiert und ein paar leckere neue Rezepte und Produkte für dich entdeckt, kann eine kleine Challenge ein guter Einstieg sein. Nimm dir z. B. vor, dich zwei oder vier Wochen komplett vegan zu ernähren. Viele merken, dass es gar nicht so schwierig ist und bleiben anschließend einfach dran.

5. Finde leckere vegane Ersatzprodukte

Würstchen aus Seitan, Schokoeis auf Mandelmilchbasis oder Barista-Milch aus Hafer: Wer sich vegan ernährt, muss heutzutage auf so gut wie nichts mehr verzichten. Der Markt an rein pflanzlichen Ersatzprodukten ist riesig und wächst stetig. Ob all diese Alternativen so gesund und für die Alltagsernährung geeignet sind, ist eine andere Frage. Dennoch kann es dir den Einstieg enorm erleichtern, wenn du nicht komplett auf deine Lieblingsspeisen und -produkte verzichten musst, sondern sie stattdessen ersetzen kannst.

6. Lerne andere Veganer kennen

Rezepte austauschen, über das beste vegane Eis diskutieren oder gemeinsam kochen: In (veganer) Gesellschaft, macht alles rund um das Thema Essen doch viel mehr Spaß. Falls du noch keine Veganer in deinem Freundes- oder Bekanntenkreis hast, kannst du zum Beispiel über Kochkurse, Meet-ups oder auch über Social Media neue Kontakte knüpfen.

7. Iss dich satt

Einer der größten Fehler, die du machen kannst, ist es einfach alle tierischen Produkte ersatzlos zu streichen. Dann bleibt meist nicht mehr viel übrig und du gehst im schlimmsten Fall mit knurrendem Magen ins Bett. Sich vegan zu ernähren, bedeutet keinesfalls, dass du nicht satt wirst und nur stark eingeschränkt essen kannst. Pasta-Gerichte, Sandwiches mit Avocado und Hummus, bunte Bowls mit Reis und Tofu: es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um sich rein pflanzlich, gesund, lecker und vor allem ausreichend zu ernähren.

8. Statte dich aus

Nicht vegane Lebensmittel wegzuwerfen, macht wenig Sinn. Zu Beginn der Umstellung solltest du also erst mal alle tierischen Produkte in deinem Kühl- und Küchenschrank aufbrauchen oder verschenken. Anschließend kannst du deine vegane Küche mit einem Grundstock an pflanzlichen Produkten ausstatten. Keine Sorge: Vieles bleibt beim Alten. Schließlich sind Reis, Hülsenfrüchte, die meisten Brotsorten und Nudeln sowieso vegan. Kauf dir pflanzliche Milch, pflanzlichen Joghurt, teste dich durch ein paar Brotaufstriche oder probier mal verschiedene Tofusorten. Da die Auswahl an veganen Produkten mittlerweile in fast allen Supermärkten und Discountern groß ist, bedeutet der Einkauf keinen bedeutenden Mehraufwand. 

9. Informiere dein Umfeld

Beim Grillfest der besten Freunde aus dem Nichts zu eröffnen, dass du von nun an kein Fleisch mehr essen möchtest und auch der Kartoffelsalat mit Mayo für dich tabu ist, ist nicht die beste Idee. Oft fühlen sich andere angegriffen, wenn man das von ihnen zubereitete Essen ohne Vorwarnung boykottiert. Besser ist es, dem Umfeld vorher schon von den neuen Ernährungsgewohnheiten zu erzählen. Das muss auch gar nicht belehrend oder missionierend sein. Tipp: Um die anderen nicht zu überfordern, kannst du z. B. anbieten, dass du zum Grillen, Picknick oder Kaffeetrinken auch etwas Veganes beisteuerst. So muss sich niemand extra Mühe machen.

10. Sei nicht so streng mit dir

Du warst dein Leben lang Allesesser und willst nun auf eine ganze Menge verzichten – eine Veränderung, die nicht ganz ohne ist. Schließlich beschäftigen wir uns tagtäglich rund drei Mal mit dem Thema Essen. Sei also nicht zu hart zu dir, wenn du bei der Pizza von deinem Lieblings-Italiener mal schwach wirst. Oder wenn du deiner Familie zuliebe doch ein Stück vom nicht-veganen Kuchen nimmst. Genieß es, hak es danach ab und freu dich auf deine nächste, wieder vegane, Mahlzeit.

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