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Vegane Ernährung ist viel mehr als eine reine Ernährungsform. Viele Veganer verzichten nicht nur bei der Ernährung auf tierische Produkte, sondern auch bei der Wahl ihrer Kleidung, Kosmetik, Einrichtung und Reinigungsprodukte.

Als größte Herausforderung gilt allgemein der Verzicht auf tierische Produkte bei der Kleidung, werden doch viele Kleidungsstücke – und vor allem Schuhe – aus Leder, Wolle oder Seide hergestellt. 

Vegane Kleidung hingegen besteht komplett aus pflanzlichen und synthetischen Materialien. Einige Hersteller haben sich bereits auf die Produktion solcher Kleidung spezialisiert und zeichnen diese entsprechend als „vegan“ aus.

Einen ebenso großen Anteil an tierischen Bestandteilen findet man auch in Kosmetik- und Reinigungsprodukten: Für die Herstellung von Shampoo, Zahnpasta, Spülmittel oder Gesichtscreme werden einerseits tierische Produkte verwendet und andererseits auch Tierversuche durchgeführt. Das wird von vegan lebenden Menschen strikt abgelehnt.

Es gibt viele gute Gründe, vegan zu leben. Der wichtigste ist, Tiere als fühlende Mitgeschöpfe anzusehen, die nicht Bestandteil der eigenen Ernährung sein sollten. Verantwortung für die Umwelt und die Welternährung, der Wunsch nach einem nachhaltigen Lebensstil sind ebenfalls starke Antriebskräfte, vegan zu leben. Und schließlich ernähren sich Veganer bewusst, gesund – und essen trotzdem genussvoll.

Vegan für die Tiere

Die Kritik der Veganer richtet sich in erster Linie gegen die Massentierhaltung und die nicht artgerechte Haltung von Tieren im Allgemeinen. Sehr strikt lebende Veganer lehnen sogar die Haltung eines Haustieres wie Hund oder Katze ab, während gemäßigtere Veganer ihre Ablehnung auf die Haltung von Tieren in Käfigen im privaten Bereich, in Zoos sowie Aquarien und Zirkussen beschränken. Vegan leben heißt im Umkehrschluss Tierleben retten. Und zwar ganz viele: 150 Tiere pro Jahr. Das ist die Menge, die die Albert-Schweitzer-Stiftung als durchschnittlichen Pro-Kopf-Konsum in Deutschland errechnet hat.

Kind mit Kuh

Vegan für die Umwelt

Vegane Ernährung trägt zum Klima- und Umweltschutz bei und schont wertvolle Ressourcen. Nicht nur Industrie und Individualverkehr setzen schädliche Treibhausgase frei, sondern auch die Nutztierhaltung. Die FAO, die Lebensmittel- und Ernährungsorganisation der UN, beziffert die Menge auf 18 Prozent. Damit nicht genug: Für die Viehhaltung werden Regenwälder abgeholzt, und es wird sehr viel Wasser benötigt – eine der wichtigsten Ressourcen auf dem Planeten Erde.

Vegan für die Mitmenschen

Vegane Ernährung könnte das Problem des Welthungers lösen. Denn Fleischerzeugung ist ein Paradoxon. Unmengen wertvoller pflanzlicher Proteine werden an Tiere verfüttert. Nur zehn Prozent dessen werden vom Menschen als Fleisch oder sonstiges tierisches Produkt wiederverwertet – ein ziemlich schlechter Wirkungsgrad. Würden die Menschen die pflanzlichen Produkte selber konsumieren, statt sie an Tiere zu verfüttern, wäre genug Nahrung für alle da.

Frau auf Markt

Vegan für die Gesundheit

Wer vegan lebt, trägt aktiv zu seiner Gesundheit bei. Denn zahlreiche Studien haben mittlerweile einen Zusammenhang zwischen hohem Fleischkonsum und Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachgewiesen. Veganer ernähren sich bewusst und ausgewogen, das attestiert auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Die bewährtesten und beliebtesten veganen Grundnahrungsmittel

Immer mehr Menschen setzen zum Wohl der Tiere, für die Umwelt und die eigene Gesundheit auf vegane Lebensmittel. Das sind die wichtigsten Grundzutaten.

Die Grundnahrungsmittel für Veganer sind Obst und Gemüse in allen Variationen, Bio-Lebensmittel werden oft bevorzugt, z.B. von REWE Bio. Von Rohkost und Salaten bis hin zu gedämpftem, gebratenem, geschmortem oder gegrilltem Gemüse ist alles möglich. Das sorgt für bunte Vielfalt auf dem Teller und einen geschmacklich abwechslungsreichen Speiseplan, bei dem leckeres Essen nicht zu kurz kommt.

Korb mit Gemüse

Ideale Sättigungsbeilagen sind dazu Kartoffeln, Nudeln ohne Ei, Reis oder Brot. Auch andere Getreidesorten wie Quinoa, Amaranth und Couscous bereichern die rein pflanzliche Kost. 

Kartoffel auf Teller

Als Eiweißquelle sind im Rahmen einer veganen Ernährung Hülsenfrüchte optimal. Erbsen, Linsen oder Bohnen sind eine gute Alternative zu Fleisch und lassen sich in unzähligen Varianten zubereiten. Diese trockenen Zutaten lassen sich meist lange aufbewahren und bilden die Basis der veganen Vorratshaltung.

Auch Gemüse und Obst gibt es in getrockneten Varianten, die sich lange halten. So haben Veganer auch für den Hunger zwischendurch immer einen (gesunden) Snack griffbereit.

Rote Linsen

Vegane Fertigprodukte

Neben diesen veganen Rohstoffen finden sich in unserem Angebot zahlreiche Fertigprodukte für Veganer und ein breites Sortiment an veganen Getränken. Von Brotaufstrichen über Würzsoßen bis hin zu Süßigkeiten sind die Regale mit veganen Köstlichkeiten reich gefüllt. Und auch wer den Geschmack von Milch- und Fleischprodukten liebt und nicht gänzlich darauf verzichten will, kann sich mit Genuss vegan ernähren. Es gibt eine reichhaltige Palette an Alternativen zu Fleisch und Milch, zum Beispiel Sojajoghurt, Hafermilch oder Tofuwürstchen. Mit dieser Produktvielfalt lassen sich bewusste Ernährung und kulinarischer Genuss harmonisch miteinander verbinden.

Vegane Rezepte

Bei einer veganen Lebensweise sollte das genussvolle Essen und Spaß in der Küche nicht zu kurz kommen! Bei uns finden Sie viele Rezepte, die für Veganer perfekt geeignet sind.

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