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Die indische Küche - Von Curry bis Samosas

Die indische Küche

Die indische Küche ist sehr vielseitig und weit mehr als nur Curry. Von Region zu Region unterscheiden sich die Gerichte sehr stark: Im Norden Indiens isst man beispielsweise neben vegetarischen Gerichten verhältnismäßig viele Fleischgerichte mit Ziegen- oder Lammfleisch. Typisch sind auch Gerichte aus dem Tandur Ofen wie Hähnchenspieße, Samosas oder Naan. Die Gerichte sind in der Regel würzig, aber nicht übermäßig scharf. Dagegen sind die Gerichte der südindischen Küche deutlich schärfer. Hier greift man gern zu Fisch oder Meeresfrüchten und auch die Kokosnuss darf in vielen Gerichten nicht fehlen.

Top 10: Indische Gerichte

Entdecken Sie hier die 10 beliebtesten indischen Gerichte, die Sie unbedingt probieren sollten. Ob mit oder ohne Fleisch, scharf oder mild, hier finden Sie sicher ein Rezept nach Ihrem Geschmack.

1. Naan

Welche Beilage darf beim Inder nicht fehlen? Naan natürlich! Ob mit oder ohne Knoblauch, das flache Brot schmeckt einfach köstlich. Traditionell wird das indische Fladenbrot über offener Glut im Tandur (einem speziellen Ofen) gebacken und als Beilage zu vielen warmen Speisen gereicht. Zu Hause gelingt Ihnen das leckere Brot in der Pfanne. Probieren Sie es aus!

2. Aloo Gobi

Aloo Gobi ist ein wahrer Veggie-Klassiker und auf der ganzen Welt beliebt. Das milde Kartoffel-Blumenkohl-Curry ist typisch für die nordindisch-pakistanische Küche und begeistert durch seine milde Würze auch den ein oder anderen Blumenkohl-Muffel.

3. Tandoori Hähnchen

Tandoori Hähnchen ist typisch indisch und himmlisch lecker! Das Fleisch wird in einer würzigen Joghurt-Marinade eingelegt und dann als Spieß im Tandur Ofen gegart. So wird es herrlich zart und wahnsinnig aromatisch. Besonders lecker schmeckt es mit Chutney und Reis oder Naan-Brot.

4. Mango Chutney

Yummy, Mango Chutney ist ein wahres Must-Have für indische Gerichte und schmeckt immer. Fruchtig und würzig zugleich ist es der perfekte Begleiter zu Fleisch, Naan oder Currys.

5. Samosas

Samosas sind ein typisches Streetfood, das in Indien überall an kleinen Straßenständen verkauft wird. Die Teigtaschen sind meist vegetarisch mit Kartoffeln, Erbsen und Zwiebeln gefüllt. Es gibt aber auch Varianten mit Fleisch. Sie sind der perfekte Snack für zwischendurch und mit Chutney oder Joghurt-Dip ein wahrer Genuss. Auch als Vorspeise vor einem indischen Gericht oder auf dem Party-Buffet machen sie sich richtig gut.

6. Mango Lassi

Ein fruchtiger Mango Lassi ist ein wahrer Genuss zu jedem scharfen Gericht. Sollte das Curry mal zu scharf geworfen sein, ist ein Lassi als Getränk die richtige Wahl, denn er mildert die Schärfe und schmeckt richtig lecker.

7. Chicken Vindaloo

Hähnchen Vindaloo zählt zu den schärfsten indischen Gerichten. Die originale Schärfe ist für die wenigsten Europäer auszuhalten, aber mit etwas weniger Chili erfreut sich das Gericht in ganz Europa großer Beliebtheit. Vor allem die Briten lieben es und nennen es "Vindy". Das feurige Gericht entstand in Goa, der Hauptstadt der ehemaligen Kolonie Portugiesisch Indien. Die Portugiesen brachten die Zubereitungsart des "carne em vinha de alhos" mit nach Indien - in Wein, Knoblauch und Gewürzen mariniertes Fleisch. Mit der Zeit änderte sich die Zubereitungsart und der Name des Gerichts verschmolz zu "Vindaloo". Heutzutage enthält das Gericht keinen Wein mehr, dafür aber eine feurig-würzige Mischung aus Chilis und anderen sehr aromatischen Gewürzen. Lecker! Wer es gerne scharf mag, muss dieses Gericht einfach probieren.

8. Palak Paneer

Auch Palak Paneer ist ein wahrer Evergreen für Vegetarier. Das Gericht bezaubert vor allem durch den leckeren Paneer Käse, den Sie auch zu Hause ganz einfach selber machen können. Gewürzt mit Knoblauch, Ingwer und Garam Masala schmeckt dieses Spinatgericht sicher auch jedem Spinat-Muffel.

9. Dhal

Dhal ist ein würziger Brei aus verkochten Linsen oder anderen Hülsenfrüchten. Viele Inder sind Vegetarier, weshalb Hülsenfrüchte als pflanzliche Eiweißlieferanten oft auf dem Speiseplan stehen. Mit Naan oder Roti schmeckt Dal einfach himmlisch!

10. Rogan Josh Lammcurry

Rogan Josh stammt ursprünglich aus Persien und bedeutet übersetzt "Rotes Lamm". Das Gericht kam mit der Mogulherrschaft im 16. Jahrhundert nach Indien und ist bis heute vor allem in der nordindischen Küche in und rund um Kaschmir sehr beliebt. Aber probieren Sie selbst:

Indien - ein Paradies für Vegetarier

In Indien kann man als Vegetarier sehr gut essen, denn viele Inder sind Vegetarier und entsprechend groß ist die Vielfalt an vegetarischen Gerichten. Und langweilig ist die indische Küche ganz sicher nicht. In kaum einem Land der Welt wird so wenig Fleisch gegessen wie in Indien. Die vegetarische Ernährung ist fest in der Kultur verankert und viele indische Speisen sind traditionell vegetarisch, weil viele Inder – vor allem Hindus – an die Wiedergeburt glauben und es daher ablehnen, Lebewesen zu töten. Vegetarier zu sein ist in Indien also das normalste der Welt. Im Supermarkt müssen Produkte, die Fleisch enthalten, besonders gekennzeichnet werden und auch internationale Fast Food Ketten mussten ihr Sortiment um viele vegetarische Produkte für den indischen Markt erweitern. Allerdings ist der Vegetarismus unter jungen Menschen nicht mehr ganz so stark verbreitet und nimmt etwas ab. Einige kochen zu Hause vegetarisch, essen aber zum Beispiel im Restaurant auch Fleisch oder Fisch.

Indische Veggie-Klassiker

Typisch indisch: Gerichte aus dem Tandur Ofen

Gerichte aus dem Tandur Ofen sind typisch für die indische Küche. Ob Naan, Hähnchen Tikka oder Samosas, diese Gerichte werden traditionell im Tandur zubereitet.

Indische Küche - Zubereitun im Tandur (Tandoori Ofen)

Fleischgerichte

Besonders beliebt sind Fleischgerichte aus dem Tandur, allen voran Hähnchen Tikka. Dafür legt man das Fleisch für einige Stunden in einer Marinade aus Joghurt und Masalas (indischen Gewürzmischungen) ein. Durch den Joghurt wird das Hähnchenfleisch herrlich zart und saftig. Das Fleisch wird dann auf Spießen im Tandur gebacken und bekommt so eine zarte Rauchnote. 

 

Naan, Roti und Samosas

Viele Gerichte der indischen Küche werden traditionell im Tandur (oder Tandoori Ofen) zubereitet, einem speziellen kugelförmigen Ofen mit Deckel, der meist mit Holzkohle beheizt wird. Brot wie Naan oder Roti wird zum Backen einfach an die heißen Seitenwände des Ofens gedrückt. Durch die Holzkohle bekommt es eine herrliche Rauchnote. Auch Samosas, kleine gefüllte Teigtaschen, werden zum Garen einfach an die Ofenwand gedrückt und später mit einem Feuerhaken wieder herausgeholt. 

Gerichte aus dem Tandur zu Hause kochen

Natürlich haben die wenigsten Deutschen einen Tandur zu Hause herumstehen, aber den brauchen Sie auch gar nicht unbedingt, denn Tandur-Gerichte kann man wunderbar im heimischen Backofen, in der Pfanne oder auf einem Grill mit Deckel zubereiten. Für Naan und Roti eignet sich am besten eine Pfanne, aber auch mit einem Pizzastein im Backofen oder auf dem Grill können Sie köstliches Naan backen. Samosas oder Hähnchen Tikka können Sie ebenfalls im Backofen oder bei indirekter Hitze im Kugelgrill zubereiten. Befeuern Sie Ihren Grill mit Holzkohle, dann bekommen Sie eine wunderbare Rauchnote – genau wie aus dem Tandur. Mmh!

Tandur Gerichte zum Nachkochen

Chutney: der perfekte Dip für indische Gerichte

Chutneys sind würzige Soßen aus Indien. Kaum ein Gericht kommt dort ohne Chutney aus. Ob süß, scharf oder frisch, das passende Chutney gibt es für jedes Gericht.

Was ist Chutney?

Chutneys sind würzige Soßen, die zu vielen indischen Gerichten serviert werden. Sie können fruchtig-süß, sauer, scharf oder erfrischend sein und auch ihre Konsistenz ist sehr unterschiedlich. Einige Chutneys sind recht flüssig, andere cremig oder stückig. Besonders bekannt ist zum Beispiel Mango-Chutney, das es sowohl als frische wie auch als eingemachte Variante gibt.

Wie macht man Chutney?

Chutney kann man frisch zubereiten oder einkochen. Als Grundlage dienen Obst und Gemüse, das meist gewürfelt oder püriert wird. Mit Zwiebeln, Knoblauch, Chilis oder Ingwer wird das Ganze verfeinert. Zucker gehört immer hinein und Kokosnuss oder Koriander sind meist auch im Spiel. Gewürze wie Tamarinde oder Kreuzkümmel verleihen den letzten Schliff. 

Was kann man mit Chutney kochen?

Chutneys isst man zu verschiedenen indischen Gerichten. Es schmeckt nicht nur mit Naan, Roti oder Samosas, sondern auch zu Currys oder Speisen aus dem Tandur. Besonders gut schmeckt es, wenn man zum Beispiel ein fruchtiges oder minzig-frisches Chutney zu einem scharfen Gericht isst. Zu einem nicht so scharfen Gericht schmeckt dagegen ein scharfes Chili-Chutney hervorragend.

In der Kolonialzeit brachten die Engländer Chutneys mit nach Europa. So kommt es, dass wir auch hierzulande gerne Chutneys essen – vorzugsweise aus heimischen Früchten. Sie schmecken hervorragend zu gegrilltem Fleisch, aber auch zur Käseplatte sind sie ein wahres Highlight. Probieren Sie doch mal ein fruchtiges Mango-Chutney zu gegrilltem Geflügel oder Apfel-Chutney zur Käseplatte.

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