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Kohlenhydrate liefern schnelle Energie, hindern den Körper aber gleichzeitig daran, die eigenen Fettreserven anzugreifen. Diese Grundüberzeugung steht hinter der Atkins-Diät. Anders als bei anderen Low Carb Diäten sind die Vorschriften hier strenger. Nach den Überzeugungen von Robert Atkins nimmt man im Idealfall 40 bis 45 Prozent Fette, 40 Prozent Eiweiße und nur 15 bis 20 Prozent Kohlenhydrate auf.

Wie funktioniert die Atkins-Diät?

Eiweiß und Fett sind gut, Kohlenhydrate sind schlecht: Nach diesem Prinzip funktioniert die Atkins-Diät. Es werden keine Kalorien gezählt, nur auf den Kohlenhydratanteil eines Lebensmittels wird geschaut. Brot, Nudeln, Kuchen, Süßigkeiten, Fast Food und Co. sind verboten. Fleisch, Fisch, Nüsse, Milchprodukte und Eier sind in Hülle und Fülle erlaubt. Gemüse darf größtenteils gegessen werden, Obst wegen des hohen Fruchtzuckergehalts dagegen nur in Maßen. Auf den Fett- oder Cholesteringehalt der Lebensmittel wird nicht geschaut, genauso wenig gibt es Einschränkungen was die Portionsgrößen angeht.

Die Atkins-Diät im Alltag

Atkins Diät: Rührei

Die Umsetzung der Atkins-Diät bedeutet für die meisten eine große Umstellung im Alltag. Statt Brot gibt es morgens zum Beispiel ein Ei oder Eier-Gerichte. Auch ein deftiges englisches Frühstück mit Speck ist erlaubt.

Mittags schmeckt eine große Portion Salat oder Gemüse mit Fleisch oder Fisch und auch abends kommen Fleisch, Fisch oder Eier auf den Teller, dazu idealerweise eine große Portion Gemüse.

Als Snack zwischendurch schmecken Gemüserohkost, Nüsse oder auch Obst.

Wie empfehlenswert ist die Atkins-Diät?

Atkins Diät: Fleisch

Wenn der Körper an den Anfangstagen der Diät die Kohlenhydratspeicher leert, purzeln auch die Pfunde. Allerdings handelt es sich dabei nicht im Fett, sondern hauptsächlich um Wasser. Wer nicht genug trinkt, bemerkt schnell die Folgen.

Die wirkliche Gefahr lauert aber in den erlaubten Lebensmitteln. Wer sich täglich eine riesige Portion Fleisch gönnt und auf kohlenhydrathaltige Lebensmittel verzichtet, riskiert Krankheiten und Mangelerscheinungen. Gicht und Nierenprobleme, hohe Blutfettwerte und Herz-und Kreislaufbeschwerden sind nahezu vorprogrammiert. Zusätzlich treten Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit durch den Mangel an schnell verfügbarer Energie auf.

Ernährungswissenschaftler raten von der Atkins-Diät ab, da der Fett- und Eiweißgehalt viel zu hoch und die Ernährung zu einseitig ist.

Passende Rezepte für die Atkins-Diät

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